#75 Lukas Meindl: "Wir müssen wieder mehr Emotionen ins Produkt bringen."

Shownotes

Lukas Meindl spricht Klartext. Über einen Fachhandel, der zwischen Budgets und Kennzahlen die Begeisterung fürs Produkt bewahren muss. Über Passform als Chance zur Profilierung. Und über Partnerschaft, die sich auch daran zeigt, wie verlässlich ein Hersteller nachliefert.

In der neuen Folge von FUTURE.RETAIL.TALK., dem Podcast von SPORT 2000, spricht der Unternehmer und Schuhmachermeister mit Host Ralf Kerkeling darüber, was den Outdoor-Fachhandel stark macht: Produktwissen, Beratung und ein Sortiment, das unterschiedliche Füße berücksichtigt.

Dabei wird es konkret: Wo liegen die Grenzen immer leichterer Schuhe? Was leisten Reparatur und Neubesohlung? Und warum ist Trailrunning für Meindl kein Feld, das die Marke um jeden Preis besetzen will?

Ein Gespräch über Handwerk, unternehmerische Haltung und die Zukunft eines Familienunternehmens. Mit klaren Erwartungen an den Handel und einer Leidenschaft für Schuhe, die man hört.

Das Gespräch wurde am 23. September 2026 aufgezeichnet.

Transkript anzeigen

00:00:00: Was treibt einen an?

00:00:00: Das ist so eine gute Frage.

00:00:01: Wenn man sich diesen ganzen Ärger immer und tut, jeden Tag in alle Verwichtungen sowie es uns alle abzugeht... ...und man ja letztendlich auch immer sagt, wo mache ich das überhaupt?

00:00:09: Die Frage stellt sich ja jeder Mal in seinem Arbeitsleben.

00:00:13: Ja, das Spannende ist für uns immer Dinge neu zu entwickeln.

00:00:19: Sich die Bestätigung zu holen am Markt, dass das Produkt funktioniert Lösungen für Menschen zu bieten, das ist schon irgendwo diese große Triebfehler.

00:00:26: Und ich habe schon natürlich immer noch diese Gehe und dieses leuchtende Augen, wenn es darum geht was Neues zu entwickeln.

00:00:33: Das ist wirklich so, das finde ich spannend!

00:00:44: Future Retail Talk der

00:00:46: Sport-Zweitausend

00:00:47: Podcast.

00:00:49: Wir bringen

00:00:49: MacherInnen aus Handel und Industrie

00:00:52: an einen Tisch liefern echte Insider-Einblicke und sprechen

00:00:57: über das, was den Sportverhandel von heute und

00:01:00: morgen prägen wird.

00:01:02: Zweimal im Monat, nah dran, relevant, zukunftsorientiert!

00:01:13: Hallo – und wir kommen zu einer neuen Ausgabe von Future Retail Talk dem Podcast von Sport zweitausend.

00:01:19: Ich bin euer Host Ralf Kerkling und alle vierzehn Tage bekommt ihr über diesen Kanal Zukunftsrelevante Infos für den Handel in der Sport- und Autoindustrie.

00:01:29: Abonniert am besten direkt den Podcast-Kanal, dann verpasst ihr keine Folge mehr.

00:01:33: Und noch besser lasst doch eine Bewertung da denn das hilft uns noch mehr Menschen zu erreichen

00:01:39: und dem Kanal

00:01:40: weiterzuentwickeln.

00:01:41: Danke dafür!

00:01:42: In den letzten Ausgaben habe ich gesprochen unter anderem mit Herbert Hohfeldt über seine neue Rolle in der Autoindustrie.

00:01:50: Dann war Ich Mit Handelspartnern von Sport in Oslo unterwegs und wir haben Marken besucht wie Nürrner, Helli Hanssen &

00:02:00: Dalle of Norway.

00:02:02: Entspannende Folge lauscht da gerne mal rein!

00:02:05: Ja und heute geht es um die aktuelle Entwicklung

00:02:08: des

00:02:09: Outdoor- und Schuhmarktes vorrangig in der Dachregion.

00:02:13: dann

00:02:14: Konsum Zurückhaltung, Preisorientierung und verändertes Kaufverhalten.

00:02:18: Und die Konsequenzen für Produktion, Sortiment und Fachhandel.

00:02:22: Und es geht um Tradition und zwar ganz viel davon!

00:02:26: Und jemand der all dieses wissen muss und beantworten wird ist Lukas Meinde, den ich nun begrüße.

00:02:34: Hallo

00:02:34: Lukas!

00:02:35: Servus!

00:02:36: Schöne Grüße!

00:02:38: Ja, Tradition?

00:02:39: Ich habe es einleitend gesagt... Ich sage mal eine Zahl.

00:02:44: Denn das ist die Zahl, die sich zurückverfolgen lässt zu eurer Firma und deinen Vorfahren.

00:02:52: Das ist Zeit!

00:02:53: Das sind Worte, ne?

00:02:54: Sechzehn Trin achtzig könnte man sagen eine große Verantwortung.

00:02:59: Nein wir sehen es als wirklich eine sehr spannende Gesichtgeschichte und man sagt Es gab damals einen Peter Meindl der hier in Kirchenjürgen sich sesshaft machte als Schumachermeister Und seitdem sind wir da.

00:03:13: neunte Generation, auch meines Wesens hat das Handwerk gelernt und ich habe den Meister gemacht weil es einfach so ist.

00:03:22: Nein aber ich hab's gemacht weil ich Spaß damit habe Schule zu machen.

00:03:26: Du hast mir im Vorgespräch eine Geschichte erzählt du hattest Besuch aus dem USA und der hat dir mehr oder weniger gesagt naja also weil die was jetzt hier machen da müssen sie ja wirklich eine lange Erfahrung haben und ungefähr Hundert Jahre

00:03:42: Ja, das hat er schon gemeint.

00:03:44: Er hat eine große Zahl gesagt auch weil es eigentlich wir reden von dreihundert und mehr und ja ich lasse da nicht mal sagen dass macht uns sehr stolz das machen zu dürfen ist es nicht mehr oder nicht weniger wie das und ein Familienunternehmen so lange führen zu können?

00:04:00: immer als Meindln und Schumachermeister glaube ich dieses einzigartige und das ist mehr wie nur die siebzehnte Stelle in Deutschland sind eben das siebzentälteste Unternehmen in Deutschland.

00:04:11: Das ist mehr, weil die Tradition schon bei uns extrem verwurzelt ist.

00:04:15: Ja auch dass der Name im Familienunternehmen noch ist, das ist ja auch ungewöhnlich mittlerweile?

00:04:21: Es ist vielleicht ungewönlich und natürlich muss man sagen es gibt auch in der Branche, weil wir über das heute auch reden, die Veränderungen.

00:04:29: ich glaube es gibt heute noch sehr wenige Marken wo auch der Inhab den gleichen Namen entdeckt.

00:04:34: Das werden immer weniger, das wäre auch das große Problem der Generationenachfolger die wir auch im Handel verspüren, so natürlich auch mit den Herstellern.

00:04:45: Wie würdest du das beschreiben?

00:04:47: Wenn du sagst okay wir haben eine Verantwortung, wir haben das gelernt und die Tradition wird weitergegeben... wie führt man ein Unternehmen, einen Familienunternehmen mit dieser Tradition?

00:04:59: Führt man es anders vermutlich wenn du im Austausch bist mit anderen Unternehmern?

00:05:03: was hast du, wie ist dein Gefühl dazu?

00:05:07: Grundsätzlich, klar ein Familienunternehmen wird immer anders geführt wie ein Konzern.

00:05:12: Ganz klar!

00:05:13: Ich denke mal sagen wir haben ganz an die Verbindung und Bindung zu dem Unternehmen.

00:05:17: Wir sind in den Unternehmen aufgewachsen das sind mit unseren Eltern durch die Firma gelaufen.

00:05:23: eigentlich vom Gefühl von Baby-Altern ist er eigentlich mit dem Leder groß geworden und so weiter und sofort.

00:05:30: also hat man sehr hohe Verbinde zu dem Ganzen.

00:05:32: und eines kommt noch hinzu Wir leben hier sehr ländlich.

00:05:36: Wir sind ein Teil einer Gemeinde in Kirchenjürgen mit dreitausend Einwohnern, da hat man nicht nur eine Verantwortung für seine Unternehmen, aber auch eine gewisse Position und Unterstützung, die man leistet im Ort.

00:05:50: Da können Vereine hinzu und viele andere Dinge.

00:05:54: Und wie ist das?

00:05:54: Du bist sehr passioniert.

00:05:56: jeder der dich kennengelernt hat und mit dir gesprochen hat Das Schulhandwerk bedeutet dir wirklich sehr, sehr viel.

00:06:03: Wir sprechen auch im Verlauf noch darüber wie sehr du an der Produktion interessiert bist aber auch Input gibst und so weiter.

00:06:16: Wie lebst du das?

00:06:18: Das Unternehmertum beschreibt das mal bitte.

00:06:21: Erst muss man sagen ich bin froh dass ich nicht alleine bin.

00:06:25: Er wurde las und ich führen heute das Unternehmen von unseren Eltern übernommen letztendlich.

00:06:31: Der Lars und ich sind sehr unterschiedlich, das ist auch der große Schlüssel für uns beide natürlich.

00:06:37: Ich bin der Handwerker, ich liebe das Produkt und ich liebe die Produktion und alles was damit zusammenhängt.

00:06:43: Und der Lars macht den Verkauf und kümmert sich halt einfach um das Ganze was Notwendiges, um ein Unternehmen laufen lassen zu können.

00:06:52: Die Kombination ist es.

00:06:55: Man wird ja oftmals gefragt, wie funktioniert es wenn zwei in der Familie ein Unternehmen gleichberechtigt führen?

00:07:00: Wie funktioniert das Ganze?

00:07:02: Wir sind so aufgewachsen.

00:07:03: Wir saßen alle bei der Großmutter am Tisch neun Uhr beim Frühstücken, Großmütter Eltern und so weiter und dort wurde alles ausgeredet.

00:07:12: Und das ist ein Thema, das geht heute leider verloren dieses Reden die sich in den Augen schauen Themen zu erledigen und dann auf sich verlassen zu können was da passiert.

00:07:22: Da war gesprochen Der Tag war besprochen und dann hat jeder seine Arbeit gemacht.

00:07:27: Und jedes war alles informiert gewesen, und das ist ein Punkt, den ich auch in dieser Partnerschaft generell vermisse.

00:07:34: Partnerschaft nicht in der Familie, aber auch zwischen Handel.

00:07:38: Wir müssen wieder mehr Emotionen ins Produkt bringen weil sie leben heute viel zu stark in diesen Zahlen.

00:07:43: Ich muss immer sagen wir sitzen lang im Händler gegenüber und haben sie eine Liste in der Hand.

00:07:49: Klar haben Sie eine List in der hand.

00:07:50: Das ist notwendig!

00:07:50: Aber nur Liste.

00:07:52: viele die Emotionen und da weichen wir sehr stark von dem Grundgedankenfachhandel ab.

00:07:59: Es ist wohl gleich im Norden sowie im Süden, in links und rechts all so gleich.

00:08:03: Und dann müssen wir glaube ich uns wieder sehr stark verändern.

00:08:07: Da kann man ja deshalb auswählen eine sagen will Wir machen nur Schuhe!

00:08:14: Wir produzieren unsere Schuhen selbst.

00:08:18: das ist Marke Und wir sind nicht eine Marketingbude, die sagen wir mal die Zahlen schiebt von links nach rechts und schaut das alles ins Marketing ist.

00:08:28: Wir werden oftmals hingestellt, wir machen zu wenig.

00:08:30: Nein!

00:08:30: Wir investieren unser Geld, unsere Nachhauer, unsere Zeit in das Produkt.

00:08:36: Der Fachhandel muss halt nur so nutzen.

00:08:38: Das Produktpartnerschaft heißt, wir sind Partner vom Fachhandeln und wir bieten im Fachhandels ein Produkt mit dem er Geld verdienen kann.

00:08:45: Gutes Geld verdient Risikofrei in der Form, dass wir uns um die Qualität kümmern und um das geht es bei der ganzen Geschichte.

00:08:54: Ja klare Worte wie man dich kennt!

00:08:57: Der Fachhandel ist aber natürlich ein Partner von euch und das ja auch sehr bewusst gewählt.

00:09:06: Wie würdest du die Partnerschaft aktuell beschreiben?

00:09:11: Grundsätzlich muss man sagen Wir haben eine sehr lange jährige Partnerschaft mit sehr sehr vielen Händlern Und das Fachhandel heißt für uns Autorsport, Schuh.

00:09:22: Spezialisten – ganz wichtig für uns!

00:09:26: Wir bieten ein breites Sortiment und der Handel muss es im gleichen Sinne machen.

00:09:29: Wir sind für ihn da.

00:09:31: Wir haben Freihandelsvertreter die sich um den Kontakt zum Kunden kümmern.

00:09:38: Wir können uns austauschen und dann kommen wir wieder auf diese Langjährigkeit.

00:09:42: Man kennt sich, ist menschelt, ganz logisch, muss so sein Man diskutiert.

00:09:48: Und das ist für mich Partnerschaft und dafür sind wir da, natürlich!

00:09:51: Wir müssen Innovationen bieten jedes Jahr und wir kommen in die gleiche Diskussion, denn wir haben die gleichen Probleme in der Herstellung wie der Handel bei sich im Fährkauf.

00:10:02: Wir müssen uns abstimmen, wir müssen uns ausgleichen natürlich.

00:10:05: Wir müssten auch ein offenes Ohr haben und hören was sie von unserem Erwarten und von uns brauchen.

00:10:09: Das wollen wir ja auch.

00:10:11: Wir selbst also... Leider ja viel zu wenig Zeit, um mit unseren Kunden selbst zu sprechen.

00:10:19: Aber wir haben eine sehr gute Sprache über unseren Außendienst und mit unserem Innendienst.

00:10:23: Und da kommen wieder auf diesen Menschen fest an unseren Kollegen, an unsere Mitarbeitern fest.

00:10:30: Das ist ja wichtig!

00:10:32: Ich habe auch wieder gelesen... Es ist momentan wieder sehr viel Personalveränderung im Markt.

00:10:38: Da können wir es auf den Punkt bringen.

00:10:41: Und ich glaube sind wir immer sehr un... Spannend sage ich mal, weil wir da eigentlich sehr wenig dazu beitragen.

00:10:47: Ja ja, ihr habt über Jahre die gleichen Vertriebsleute auch immer wieder wo man sie trifft, gerne trifft.

00:10:54: auch ist zum Beispiel auf einer Order-Messe in meinen Hausen ganz klar für euch ein wichtiger Punkt und auch eine Veränderung der Messerlandschaft oder?

00:11:05: Natürlich hat sich sehr viel verändert.

00:11:08: Wie wichtig war für uns eine Espo, wie wichtig die Autor ist und so weiter?

00:11:12: Zum Glück jetzt wieder in Italien also gerade sie wieder ein guter Staat der Stadt gefunden hat.

00:11:17: Wir waren ja immer ein Befürworter, wir waren von Anfang an dabei.

00:11:21: Für Autor standen immer, weil der Vater hatte er schon alles an Energie hineingesetzt um für den Fachhandel zu sein.

00:11:28: Vielleicht ist an dieser Stelle mal ein Satz ganz interessant.

00:11:32: Irgendwann habe ich auch mal die Frage gestellt an dem Vater, wieso machen wir Bergschuhe?

00:11:37: Wieso machen weh nichts Straßenschuhe wie er begonnen hat denn die Schuhsdreie Meindl konnte ja jeden Schumachen den der Einverbraucher wollte.

00:11:46: Wir haben ein Ladengeschäft gehabt im Orten und er hat ganz klar gesagt, er war ein extremer Bergsteiger, ein fanatischer Bergsteig, die Freizeit waren nur Berge.

00:11:56: und er dann gesagt am Bergschuh spürst du den Unterschied.

00:12:00: das ist genau der Schlüssel zu dem Ganzen.

00:12:02: Ich kann nur einen Unterschied über die Qualität, über Passformen und so weiter mit technischen Argumenten, mit Funktion machen.

00:12:11: Würden wir das nicht tun?

00:12:12: Und dann können ja ganz klar auch die mitteinbinden, die heute noch in Deutschland produzieren.

00:12:16: Da kann man auch ganz klar den Lover nennen der sich auch sehr stark engagiert in Deutschland.

00:12:22: da muss man ganz klar sagen Wir haben ein Einfluss auf unser Produkt.

00:12:27: Wir investieren in Qualität Und genau das ist, wo auch der Fachhandel hin muss.

00:12:32: Wir können nur über Qualität die steigenden Kosten, sprich Preise darstellen.

00:12:39: Das ist eine große Herausforderung und das ist genau... Da gibt es ja diese Fachhandelsmessen, wo sich die Leute austauschen können, wo die Kollektion an sich präsentiert wird.

00:12:47: Aber leider muss ich sagen, oftmals steht dann immer so diese Statistik im Weg.

00:12:53: Die Budgets gibt, die Blockaden aufbaut, einfach die Emotionen rausnimmt in gewisser Form reduziert sein muss, ganz logisch.

00:13:02: Aber oftmals würde ich mir ein bisschen mehr erwarten um auch neuen Dinge Chancen zu geben.

00:13:10: Wie bewertest du denn als Hersteller die Probleme die es im Fachhandel gibt noch mal tiefergehend?

00:13:17: Wir haben natürlich heute ein großes Problem Arbeitszeit oder Freizeit.

00:13:22: Man muss eigentlich mehr Freizeitsagen Und die Arbeitszeiten im Fachhandel sind natürlich heute schwieriger darzustellen, wie im Betrieb.

00:13:29: Natürlich wir arbeiten heute eine geregelte vierzig Stunden Woche bei uns in der Produktion mit hohen Flexibilität so dass die Leute einfach auch ein langes Wochenende haben.

00:13:40: Ganz klar!

00:13:40: Bei uns ist am Freitag Mittelschluss und das ist ja schon ein Problem auch offenbar im Fährkauf, im Einzelhandel.

00:13:47: ganz klar Wir sehen natürlich dort auch natürlich immer eine hohe Fluktuation, Veränderungen und damit ist es sehr schwierig Fachwissen weiterzugeben oder zu halten oder zu entwickeln.

00:14:00: Und wir sehen natürlich immer nur unser Produkt.

00:14:03: logisch – das ist ja legitim dass der Meintl seine Meintelschuhe sieht.

00:14:06: aber ich glaube ein Fachhandel hat natürlich heute so viele verschiedenen Produkte anzubieten um überhaupt Fachhandeln zu sein und bei sich bei jedem Produkt auszukennen.

00:14:17: das Bedarf wirklich Erfahrung Und die kommen nicht über Nacht, die braucht Zeit.

00:14:23: Und da ist uns ein großes Problem für uns alle – die Bindung der Mitarbeiter in der Form, dass sie auch lange bei uns bleiben.

00:14:32: Jetzt finde ich zum Beispiel über Sport Two Thousand und der Podcast ist ja von Sport Two Thousands.

00:14:36: deswegen sprechen wir vorne nämlich über diese Ausrichtung.

00:14:40: Es gibt die Spezialisierung Auto Experts.

00:14:44: heißt es in dem Falle Wie bewertest du das, dass ein Fachhandel sich spezialisiert und somit auch dem Kunden eine höhere Fachkompetenz in der Beratung anbieten kann?

00:14:56: Das ist sehr wichtig.

00:14:58: Ein Schuh ist ja sehr passformsensibel.

00:15:02: Eine ernext hervorragende Basis für den Fachhandeln zu unterscheiden von Dingen die einfach nur genommen sind.

00:15:12: Einen Schuh braucht Zeit um zu probieren letztendlich dann auch eine lange Bergtour zu machen.

00:15:18: Also, da ist eine sehr gute Basis für den Fachhandel da gerade über Schuhe sich zu profilieren.

00:15:27: und es ist ja auch so dass wenn man reingeht in ein Fachgeschäft und wenn sich dort einen guten Auswahl an Schuhen präsentiert hat dieses Fachgeschäfte schon eine sehr, sehr gute Base sondern eine sehr gutere Referenz.

00:15:42: ohne Schuher geht's nicht.

00:15:43: Mit den Schuh macht man den Weg, sag ich immer.

00:15:47: D-to-C ist oft auch ein Thema, dass es etwas was breit besprochen wird.

00:15:53: Wie richtet ihr euch da aus?

00:15:56: Zum Beispiel habt ihr kein Online Shop.

00:15:59: auch also das ist ungewöhnlich in der heutigen Zeit.

00:16:04: warum

00:16:07: wir haben's bis jetzt nicht geschafft könnte man sagen es ist wirklich ungewönlich.

00:16:11: glaube sind Was der Letzte wahrscheinlich noch nicht gemacht hat, heute ist es Standard für viele.

00:16:18: Kann aber aus Antwort auch geben dass wir sehr gute Fachhändler haben, die einen sehr guten Job in diesem Bereich machen.

00:16:26: Muss jetzt doch gar keine Namen nennen, aber sind ja einige im Markt da.

00:16:30: Eines muss man auch feststellen wenn's am Fährkauf einfach etwas schwieriger ist weil er sich einfach sehr viel verändert dann verendet sich das im fachhandels- und stationären Geschäft genauso wie online.

00:16:42: Dann leiden beide drunter.

00:16:45: Es ist alles unter sehr starken Veränderungen, aber in meinem Fall Sport-Sporthausen da mal reinhört und man sagt wo liegen eigentlich die Probleme?

00:16:54: Da sind es ja oftmals eigentlich die erzielten Margen, die einfach heute passieren.

00:16:59: letztendlich weil einfach die Unterschiedlichkeit des Angebotes unter den Fachhändlern sehr viel Veränderung zeigt.

00:17:08: Und das ist natürlich sehr schwierig.

00:17:11: Es rückt halt oftmals dieses Thema Passform-Funktion ein bisschen in den Hintergrund.

00:17:19: Und das muss wir wieder nach vorne holen!

00:17:21: Wenn du Passform ansprichst, ihr seid natürlich Spezialist für Passform.

00:17:25: Genau und das ja seit gelernten mehreren hundert Jahren... Was ist das zentrale Endement bei einer Passform?

00:17:33: Für Schuhe Lukas.

00:17:37: Kann man einfach sagen hineinschlüpft vom Passen Das ist mir divers, glaube ich.

00:17:41: Und wenn man sich im ersten Schritt beim Einschlüpfen nicht wohlfüllt, dann solltet man mal den Schuh das erste, was man ändert und man nicht am besten findet.

00:17:48: Das ist so meine Grundauslegung zu glauben!

00:17:50: Man muss ein Schuh einlaufen über die ersten Touren viel Schmerzen aushalten, sich Blasen holen

00:17:56: usw.,

00:17:57: das Thema ist schon lang vorbei.

00:17:58: Also es darf gar nicht das Thema sein.

00:18:00: Dafür haben wir ja eine Fachhändler und die Unterschiedlichkeit der Leistenformen mit uns zusammen.

00:18:07: Der Schuh ist ja nur dann gut, wenn man nicht spürt.

00:18:11: Alles andere hat für mich keine Bedeutung.

00:18:13: alles andere ist zu ändern und darf nicht getragen werden.

00:18:17: das muss einfach von Anfang an setzen.

00:18:19: Das ist für mich die Grundlegung.

00:18:21: und jeden Schuh den wir machen den will ich selbst probieren.

00:18:25: es ist ganz klar unsere Techniker machen das genauso.

00:18:28: immer die großen passframproben da haben unsere Mitarbeiter die einfach der sensibel sind unterstelle Füße.

00:18:35: Und wenn das ja schon nicht besteht, dann haben wir nachzuarbeiten um dieses zu verbessern.

00:18:39: Aber grundsätzlich ist eines nichts unterschiedlicher wie die Füße.

00:18:45: Es macht sehr spannend und ein Millimeter ist entscheidend über Pass noch nicht passen.

00:18:51: Das Socken macht vielleicht den Unterschied usw.

00:18:54: sofort.

00:18:54: Also eine große Spielwiese.

00:18:58: aber eines muss man sagen es gibt natürlich auch viele Hilfsmittel.

00:19:02: Sägt ihr da alle Vermessungen?

00:19:04: die heute im Fachhandel einen Einzug hält, den Bau der Anpassung von Fußbetten und weiter und sofort.

00:19:12: Dann kann man sich ja wirklich sehr stark spezialisieren – und das hilft!

00:19:17: Wir geben mit unseren Formen, mit unserem Fußbettvoluminaus in der Unterschiedlichkeit sehr viel Möglichkeiten.

00:19:27: Es wird oftmals noch viel zu wenig erkannt vom Fachhandeln.

00:19:32: Oftmals wäre es besser Er hat vielleicht eine oder zwei Modelle weniger im gleichen Sortiment und würde sich stärker auf Passformen konzentrieren, unterschiedliche leisten.

00:19:42: Denn es gibt ja nichts Schlimmeres wenn sich mal endlich einer im Laden verlaufen hat um wirklich einen Schuh haben will an dieser Abteilung ist Und dann geht er raus weil er keine Schuhe gefunden hat.

00:19:52: das ist natürlich auch bewusst.

00:19:55: Also ich gehe jetzt nicht in dem Argument aus dass er sagt er kauft sich erst die Schuhen billiger wegen von online sondern gehen wir weg auf diesen Punkt.

00:20:01: also da drinnen nicht gefunden wurde.

00:20:03: wenn sie die Passform gefunden wurde, dann musste der Fachhandel nachbessen.

00:20:07: Wenn du Leisten ansprichst, da wir auch immer wieder zuhörende haben, die neu in den Fachhandeln gekommen sind und auf der Fläche arbeiten möchte ich diesen Moment auch nutzen dass du vielleicht nicht jetzt ausufernd aber erklärst.

00:20:20: so was gibt es denn für unterschiedliche Leisten?

00:20:22: Und wofür ist der Leisten wirklich verantwortlich?

00:20:26: Also der Leiste ist der Basis eines Schuhs, ganz klar!

00:20:29: Aber nicht jeder Leisten ergibt automatisch die gleiche Passform.

00:20:33: also Der Schnitt, der Schuh die Polsterung an sich oder die Fußballstärke haben sehr viel Einfluss auf das Gesamte.

00:20:41: Für mich ist immer das Wichtigste Pass von bedeutet Fersensitz.

00:20:47: Pass vom bedeutet Platz nach vorne im Schuh und die Zähnen brauchen Spiel.

00:20:53: Das ist so mal eine grundlegende Aussage.

00:20:56: Das Nächste ist er muss begrimmt stehen.

00:20:58: Das heißt der Fuß braucht einen guten Stand.

00:21:01: Das heisst eine vernünftige Breite Und das wäre jetzt zu kurz gegriffen, einfach zu sagen Hallux.

00:21:09: Das ist definitiv nicht der richtige Ansatz für mich.

00:21:12: ein Leisten ist etwas Ganzheitliches.

00:21:15: Der Rind von einer passenden Ferse die soll schmal sein und Volumen im Vorfuß und die gerade Stellung der Zähne ist dann möglich wenn der Schuh entspringen ist.

00:21:25: Ein Kletteschuh wird es nicht funktionieren muss ich mir sagen.

00:21:28: also aber über Spitz gesagt natürlich.

00:21:31: Also hier muss man sich natürlich bisschen an den Einsatznötigen anpassen.

00:21:35: Aber ein Leisten, ein großes Kunstwerk und einen Leistenbau der den heute so schreibt kann man ja wirklich sagen ist ein Künstler.

00:21:44: Ganz klar!

00:21:45: Und ich finde immer das fantastisch geht es mir immer noch so wenn man jemand sieht der eine Kletterleisten baut er so extrem überzogen ist dann sie gar nicht vorstellen kann dass da irgendwann im Fuß hinein kommt.

00:21:54: aber dieses Geometrie macht es wirklich spannend einfach solche Dinge zu sehen.

00:21:58: Das gefällt mir immer nach.

00:22:00: Und du hast eben auch davon gesprochen, dass digitale Methoden, Messmethoden im Verkauf hier helfen können.

00:22:07: Wird das denn ausreichend genutzt?

00:22:11: Es ist immer stärker genutzen es gibt immer neue Systeme und die Digitalisierung hilft natürlich sehr stark.

00:22:19: oder die Datenleistung.

00:22:20: mittlerweile ist es ja einfach.

00:22:22: auch wir beschäftigen uns mit diesen Themen natürlich sehr intensiv.

00:22:26: ein Handy ist ausreichender um eine Schuhgröße zu ermitteln oder die Pass vom Zürmitteln.

00:22:32: Und auf der anderen Seite auch ausregend, um eine D-D-Datensammlung anzulegen und dann ein tassenes Fußbett zu bauen.

00:22:39: Das ist gigantisch was man heute machen kann und wenn wir für wenig Geld sich einen Drucker ins Haus stellen, so möchte ich mal sagen, dann habe ja nur am Ende ein D-Gedrucktes Fussbett.

00:22:50: oder wie immer war es, um dort nochmal zu punkten?

00:22:54: Wie unterschiedlich sind Frauen Männerfüße und welche Auswirkungen hat das dann auf

00:23:03: den Leisten?

00:23:04: Das war immer schon so.

00:23:05: Der Daumenfuß ist anders, wie ein Hirnfuß die Geometrie ist anders aufgebaut.

00:23:11: Das hat es gar nicht mit damit zu tun dass jetzt da früher oder heute mehr Absatz bei dem Daumen schon getragen wird also heute nicht mehr.

00:23:18: so ist wir alles nie gehabt haben.

00:23:19: ganz klar ist etwas anders.

00:23:21: aber Wir haben natürlich das von immer schon berücksichtigt.

00:23:26: Die Dame leisten, ist komplett anders konzipiert wie ein Herrn, leisten nicht nur in der Sprengung sondern auch in den gesamten Auftritt, in den Voluminas und in die Spregnungen nach hinten vorne, Rest usw.

00:23:38: Das ist ein komplett anderes Spiel.

00:23:40: War immer schon so was man ganz klar feststellen kann.

00:23:44: also mir geht es so wenn ich in den Bergen unterwegs bin sind heute weiter mehr Frauen am Berg unterwegs als Männer.

00:23:52: Also wirklich auffallend für mich, eine wichtige Aufgabe für uns natürlich bei Damen stärker zu werden.

00:23:59: Das sehen wir.

00:24:00: Wir sind oftmals ja immer gesehen als die Hirnschuhmarke und oftmals werden wir gesehen aus derjenige, der den breiten Leisten baut.

00:24:09: Das stimmt so nicht!

00:24:11: Wir bieten alles.

00:24:13: Und feststellen möchte ich auch dass der Fachhandel weiter usw.

00:24:17: die Möglichkeit annimmt die schmaren Leisten mitzuführen, denen wir genauso bei verschiedenen Modellen bieten wie auch sagen wir mal die großen Größen.

00:24:27: Auch ein ganz wichtiger Faktor denn heute haben ja Jugendliche mit sehr großen Füßen, die auch natürlich am Berg unterwegs sind wollen und da leider offenbar eine sehr geringe Auswahl haben.

00:24:41: Größe fuchtzig ist halt Standard, was ist Größe siebzehn für uns?

00:24:44: Das bauen wir jeden Tag!

00:24:46: Ja gut, also das ist ja tatsächlich aber auch seltener noch oder?

00:24:50: Na es ist seltene.

00:24:52: Aber den gibt's.

00:24:54: der Kunde kommt immer mehr ums Eck.

00:24:56: Ganz klar!

00:24:57: Jetzt habt ihr ja die Meinl-Kategorien A bis D mal ins Leben gerufen.

00:25:02: vorgekommener Zeit in der Unterscheidung wann man welchen Schuh einsetzt da ist das Thema Einsatzzweck natürlich im Mittelpunkt.

00:25:11: Ist die Tabelle noch soweit gültig?

00:25:15: Die Güld hat er so gefühlt für jeden.

00:25:18: Das hat eine Allgemeingültigkeit und da bin ich auch froh drum, dass es so ist.

00:25:21: Die Idee war immer das wir den Fachhandel einfach Unterstützung geben um richtig zu bewahrten.

00:25:26: Das hat der Vater damals in den Sechsenundsechsiebzig ins Leben gerufen.

00:25:31: Einfach aus der Situation, dass er wirklich Probleme hatte, die Schuhe wurden falsch verwendet.

00:25:35: Es kam zur Wecklamationen und ich war nicht der Schulschuld sondern letztendlich wurde er falsch verwenden.

00:25:42: Deshalb Kategorien Ein.

00:25:45: Kategorien heißt natürlich A bis D durchgehend abgestuft und jede Kategorie für sich ist unterschiedlich gebaut.

00:25:53: Das hat etwas mit Festigkeit zu tun, eine Abstimmung zwischen einer Pranzole und einer Stabilität im Schuh am Schaftaufbau muss immer in eine Einheit sein.

00:26:05: ganz klar weil wir wollen ja nicht die Bänder überlasten sondern wenn man unten fest sind auch mehr Steifigkeit im Schafterum um eine Entlassung zu haben.

00:26:14: denn der Schuh hat für uns im Wesentlichen eine Schutzfunktion und das sind wir nicht außer Acht lassen.

00:26:21: Schutzfunction heißt Profilierung, Griffigkeit, eine tiefe Profilgestaltung bei einer höheren Kategorie ist notwendig.

00:26:29: für uns ein ausgeprägter Absatz sehr wichtig den ich bei einem Straßenschuh weglassen kann aber beim Bergschuh ganz ganz wichtig erachte Gummis somit es schwerste am Schuh und Leder.

00:26:44: und da reduziert man gern Damit man im Gewicht sehr gering ist, weil das ist ja heute was der Einverbrauch sucht.

00:26:52: Die Leichtigkeit!

00:26:54: Ein Schuh muss nicht mehr zu spüren sein.

00:26:57: Das heißt damit ich meine Schuhe in die Hand habe dürfen wir mir spülen.

00:27:00: Getrieben natürlich durch den Laufschuh-Trend ganz klar.

00:27:03: Man sieht da heute Marathon mit welchen Gewichten heute der Weltrekord gelaufen wird oder mit welchem schon Duellreinig stattfindet alles im Gewichts optimiert und der Schutz extrem reduziert.

00:27:17: Und da kommen wir wieder am Punkt, dass ja oftmals Leute mit weniger Fahrung am Berg unterwegs sind.

00:27:24: Am Wirbsten ein Trinkbeutel in der Hand, einen leichten Laufstecken dazu, ganz leichtes Gewicht an Kleidung und sonst nichts!

00:27:32: Und dann gehen wir auf die Berge mit zwei tausend vierhundert Meter schauen auf die Uhr.

00:27:36: wie schnell haben wir es geschafft?

00:27:37: Es wird nicht links oder rechts geschaut man sieht eigentlich von der Natur wenig außer die Uhr, die man immer vor sich führt Und dann haben wir ein Wettersturz.

00:27:46: Dann kommen die kritischen Momente und viele Menschen haben halt zu wenig Erfahrung, immer sagen es gibt auch so schöne Sendungen.

00:27:52: heute live Bergwacht im Einsatz bei uns in Berchtesgadener Land.

00:27:57: Es ist eine sehr interessante Sendung wenn man sieht was mit was sich die Bergwicht heute auseinandersetzen muss.

00:28:02: und vieles könnte man vermeiden Wenn die Ausrüstung entsprechend angepasst sein würde.

00:28:10: Ich persönlich habe immer lieber eine Festfenschuh.

00:28:13: Ich habe immer einen kleinen Rucksack mit dabei, mit etwas mehr Kleidung wie man vielleicht sonst haben sollte.

00:28:19: Auch wenn ich immer nur als Ziel die Hütte hab.

00:28:22: Aber ein bisschen mehr dabei weil einfach Sicherheit für mich im Vordergrund steht.

00:28:27: Ja ich habe mich zuletzt auch noch mit jemandem von der Bergwacht ausgetauscht.

00:28:30: Genau dieses Thema ist einer der häufigsten Einsätze aufgrund des schlechten Schuhwerks.

00:28:36: und dann halt nicht mehr weiterkommen, genau bei dem Punkt was du gerade angesprochen hast.

00:28:42: Wenn es einen Wettersturz gibt und auf einmal alles so rutschig wird.

00:28:45: Also Sicherheit am Berg ist ein Riesenthema aber auch da kommt ja den Fachhandel dann eine besondere Bedeutung zu wenn denn die Konsumenten in den Laden kommen oder?

00:28:57: So habe ich das auch gelernt weil wir haben auch mal den Fährkauflernen im Dürfen und da muss ich sagen die erste Frage die wir gestellt haben war immer Was wollen sie machen?

00:29:07: Und da beginnt dann das Gespräch und dann brauchen wir die Kategorien.

00:29:10: Und dann muss ich halt auch mal überzeugen, nehmen Sie doch bitte den etwas stabileren Schuh, weil dann haben sie vielleicht mehr davon und es gibt mir Sicherheit!

00:29:18: Ich würde gar nicht mehr sagen schlechter Schuh.

00:29:20: Ich würde mir sagen der falsche Schuh Das hilft der beste Duellranning-Schuh, der perfekt ist.

00:29:26: und ich gehe in einen Gelände wo ich nicht hinkomme mit dem Schuh Na?

00:29:29: Das ist einfach so.

00:29:30: Der Schuh kann nix dafür

00:29:32: Er hat ja auch noch eine andere Auswirkung, also wenn wir jetzt nicht über Sicherheit sprechen aber natürlich hat das auch was damit zu tun.

00:29:39: Lebensdauer eines Schuhs, ne?

00:29:40: Wenn ich jetzt ein Leder-Schuh habe ist die Lebensdauern potenziell höher, wenn ich ihn pflege.

00:29:46: Wenn ich einen leichteren Schuh habe und mit dem mich in raueren Gelände bewege, ist die Abnutzung für diesen Schuh halt unermesslich viel höher.

00:29:56: Das ist definitiv so!

00:29:57: Auch unsere Erfahrung.

00:29:59: Wir fertigen natürlich auch Schuhe in Synthetik.

00:30:01: ganz klar Meist der Markt zu will, muss ich mir sagen.

00:30:04: Vielleicht ist das falsche Wort in dem Moment aber es ist so.

00:30:08: Fakt ist halt auch, wie ich vorhin gesagt habe Schutzfunktionen und ein Lieder hat natürlich auch eine gewisse Stoßschutzfunktion.

00:30:19: Das heißt wenn man gegen Felsenschlag beim Lederschuh spürt, dass nicht so durch wie bei einem leichten Synthetik-Schuh war die Wandstecke von einem Millimeter ist ganz logisch bis er sonst sein soll.

00:30:28: Da sind keine Neulonen Einmal am Felsen richtig gescheuert und geschrubbt, sagen wir mal.

00:30:34: Dass die an den Pferden weghängen und sich sehr schneiden kann.

00:30:37: Das ist legitim und kann nicht vermieden werden.

00:30:40: Wenn ich aber alles zupflastre mit Schutzpunkten und Gummis

00:30:44: usw.,

00:30:45: dann hat auch die Funktion des Klimakonforts keine Bedeutung mehr.

00:30:48: Also... Ich bin ein Fan von Leder.

00:30:51: ganz klar!

00:30:51: Es steht zu Leder und ich habe ja am liebsten Leder in der Verarbeitung weil es so ist dass die Lebensdauer eines Leders höher ist, wie die Lebensdarin des Synthetiks.

00:31:02: Ganz klar!

00:31:04: Im Obermattweilen wird das nicht vom Futter.

00:31:06: Futter ist es wieder anders zu sehen, wir werden jetzt wirklich nur vom Obermottweil und dann hat natürlich auch ein Lebenstar etwas zu tun – die Nahtoptimierung.

00:31:15: Nähte sind immer die Schwachstellen am Schuh und die muss man so intelligent legen damit sie halt beim Scheuen nicht unbedingt direkt betroffen sind.

00:31:23: Hat auch noch andere Vorteile, das Materialleder.

00:31:26: Wir haben übrigens eine Folge mal gemacht zu Leder weiter zurückblickend in der Kontroverse um das Material, die Ethik, die dahinter steckt.

00:31:39: Eine Frage, die aufgeworfen wird immer wieder und vielleicht von kritischeren Leuten, die im Geschäft einkaufen gehen Was sind die Vorteile von Leder?

00:31:49: Warum bist du Befürworter nach wie vor von Leda auch im Hinblick auf Reparierbarkeit.

00:31:56: Gut, grundsätzlich wenn man auch über den Nachhaltigkeit entsteht.

00:32:00: nicht einfach so sondern Leder ist ein Abfallprodukt der Fleischindustrie.

00:32:03: So muss man es einmal sagen wir davon verwenden die besten heute die für uns geeignet sind.

00:32:09: Rests dieser Fälle heute gehen ja in die Schilentine, gehen in die Lebensmittelindustrie.

00:32:13: Das ist einfach so.

00:32:14: es wird da nichts weggeschmissen zum Glück und muss es verarbeiten.

00:32:18: Dann kann man sich immer die Frage stellen was passiert wenn wir's nicht verarbeitet?

00:32:21: Muss das entsorgt werden?

00:32:23: Wir können aus einer Haut ein hervorragendes Leder machen mit unseren Gerbern.

00:32:30: Damit schaffen wir natürlich schon etwas dass wir dem ganzen Material eine lebensdauer geben.

00:32:35: wir machen hochwertige Produkte daraus Und dann muss man sagen Ein Leder hat ein langer Lebenslaub, wenn es richtig gepflegt ist.

00:32:43: Punkt!

00:32:43: Lede hat eine vielschichtige Einsatzmöglichkeit – das ist ja nicht nur vom Schuh natürlich.

00:32:48: Das meiste Leder wird bei Schuhen verwendet vielleicht, wenn's so weitergeht in Zukunft nicht mehr.

00:32:55: aber im Endeffekt, wie ich oftmals höre dann sagen wir ein veganes Leder und dann red man plötzlich von einem Mikrofaser, das ist für mich schon sehr befremdlich.

00:33:05: auf der einen Seite glaubt man muss Leder haben um eine Wertigkeit zu schaffen, auf der anderen Seite nennt man dann plötzlich Mikrofaser her.

00:33:13: und das ist auch immer die Frage, ohne Schuhe geht es nicht.

00:33:17: Wir brauchen eine Fußbegleitung.

00:33:20: also nehmen wir Synthetik oder Leder und in der ganzen Skala der Nachhaltigkeit steht definitiv Leder besser drauf wie der Syntheti.

00:33:28: ganz klar und deshalb nicht weil Da das so ist, dass wir leider verarbeiten müssen.

00:33:35: Nein ich bin trotzdem überzeugt, dass die Lebensdauer eines Schuhs sehr wichtig ist.

00:33:39: und da vielleicht an dem Punkt meines gesagt... Wir haben ja auch sehr viele Schuhe, die wir zur Neubis-Solung im Service zurückbekommen.

00:33:47: ganz wichtig für uns.

00:33:48: Wir bieten es auch an immer schon gemacht!

00:33:50: Das ist nicht für uns ein Gedanke der Nachhaltigkeit.

00:33:53: Klar, weiter redet man, dann spricht man Nachhaltigkeit.

00:33:57: Ich möchte an diesem Punkt mal sagen unser Großvater hat die Familie damit ernährt.

00:34:04: Unser Großvater ist mit dem Fahrrad noch zu den Landwirten gefahren, damals Bauern gesagt und hat damals die Schuhe repariert.

00:34:11: Denn ein Mensch hatte ja Einpaar-Schuhe an der Schuher, damals in Erwertigkeit einen weiter hohen Kostenfaktor gehabt wie heute.

00:34:18: Man konnte sich nur ein paar für mehr Jahr leisten oder eine oder andere.

00:34:22: Und nicht jeder konnte sich erneuen leisten.

00:34:24: also musste der Großvaters Schuh reparieren um Geld zu bekommen.

00:34:30: Das war der Ursprung unserer ganzen Familiengeschichte.

00:34:34: So war sie über Generationen.

00:34:37: Und daraus bedeuten natürlich heute Nachhaltigkeit, Neubesulungen.

00:34:42: aber nicht weil der Manager sagt um ich möchte den Schuh repräsentieren.

00:34:46: Nein viele wollen den Schuhe repräzentrieren weil Sie mit diesem Schuherlebnisse hatten.

00:34:51: Sie wollten den Schuch behalten weil sie sind mit dem diesen entsprechenden Weg gegangen und haben es fühlen sich wohl in die Schweiz.

00:34:57: ist er endlich so perfekt?

00:34:59: Ich will ihn noch mal haben.

00:35:00: könnte mir eine neue Sole aufkleben?

00:35:03: Ja, man kann das.

00:35:04: Jeder Schuh von uns kann neu besolt werden.

00:35:07: Ob es einen Sinn macht ist die zweite Frage.

00:35:10: Denn wenn er mal durchgenudelt ist, baväisch gesagt... ...die Lieder einfach in der Qualität sind, die Nähte durchgeschubt sind, Futter kaputt ist,... ...ja dann macht's wenig Sinn, dass er jetzt über hundert Euro für eine Neubis-Solung bezahlt.

00:35:21: Dann soll sich ein Neuen kaufen!

00:35:22: Dann ist das der Schuh für die Gartenarbeit oder ums Haus rum oder für eine Baustelle und was.

00:35:28: Da ist ja immer noch nicht kaputter Schuh.

00:35:30: Also muss aber jeder sein.

00:35:34: Wie ist das denn mit dem Obermaterial?

00:35:37: Also, wo kann nicht ein Schuh der aus Leder besteht leichter wieder reparieren als einen Schuh, der aus synthetischen Fasern besteht.

00:35:46: Grundsätzlich ja, weil das Leder einfach mehr Substanz hat und wir sind mir auch von der Matralstärke gekommen.

00:35:50: Wir müssen ja bei meines Sohle entfernen eine neue aufkleben oder wieder eine Basis schaffen damit eine Verklebung stattfinden kann.

00:35:59: Wenn das Material keine Substanz heißt dass man in das Material hineinkommt dann ist es natürlich weiter schwieriger.

00:36:04: Mit Leder tun wir uns sehr leicht.

00:36:06: Schaut so mal, Zwiegenehde-Schuhe!

00:36:08: Wir produzieren immer noch zwiegenede Schuhe aus Leidenschaft hier in Kirchenschälen, ausschließlich in Kirche, wo wir wirklich eine Fertigung haben.

00:36:17: und auch an dieser Stelle mal gesagt werden wir zu unseren Fachenden sprechen unsere Produktion ist dafür da dass sie auch besichtigt werden kann.

00:36:25: Wir bieten immer wieder Schulungstage an über unseren Außendienst und ich muss auch da indem man reklamieren das es viel zu wenig angenommen wird Und das passiert auch bei unseren Kollegen.

00:36:37: Da wird es auch viel zu wenig angenommen und das wäre auch sehr gut, natürlich immer mit dem Argument Personal nicht da keine Zeit schwierig.

00:36:46: tausende Argumente die gleichen haben wir auch.

00:36:48: wenn wir wo unsere Leute hinschicken müssen können wir gleich sagen aber Es gibt nicht mehr viele Möglichkeiten so nah das zu sehen.

00:36:57: was soll sie nutzen also im Endeffekt Neubesolung geht mit Lederschuhen viel einfacher, bei Zwiegenähten noch einfacher weil man da die Flachisole wechseln muss.

00:37:08: Langlebigkeit hat hohe Bedeutung klar?

00:37:12: Bei Sohlen zwischen Soheln, da verändert sich natürlich auch viel.

00:37:17: ja also die Material-Mischungen, Gummi spielt hier eine entscheidende Rolle Entwickelt ihr eigenes Gummi, arbeitet ihr mit Partnern was die Außensole und quasi die Rutschfestigkeit den Grip betrifft.

00:37:30: Und wie ist die Entwicklung im Bereich Wanderschuhe?

00:37:33: Was die Zwischensole betriffe?

00:37:36: Das ist ja eine komplexe Frage.

00:37:40: jetzt, fangen wir ein bisschen langsam an.

00:37:42: Also letztendlich beginnt mir bei der Laufsohle.

00:37:44: Der Gummi an sich bedeutet ich mache in die Gummimischung Die ist klar definiert, da gibt es tausend verschiedene Rezepturen.

00:37:52: Da kann man sehr klar definieren was man will und das muss man nachmachen.

00:37:56: Ein Kletteschuh ist anders aufgebaut in der Gummimischung wie ein Schuh für den Sommer oder eine Wintermischung, gibt's ganz klar.

00:38:04: Weichheit, Abfestigkeit, die muss man definieren.

00:38:07: Antistatik, Öl- und Benzinbeständigkeiten sind Definitionen, die man einfach fürs Sicherheitstechniker festlegen muss.

00:38:13: Das ist immer wieder Anwendungsgebiet.

00:38:16: Die Profilgestaltung ist der zweite Teil!

00:38:20: Denn das Profil hat eine sehr hohe Bedeutung der Griffigkeit, nicht allein in den Gummien selbst.

00:38:25: Ich möchte mal so sagen beim Appen sehr die Reklamation hat, ich bin jetzt über ein nassen Fels gegangen und ein nasses Holz.

00:38:32: Die Sohle hat nicht gegriffen.

00:38:33: Ja gut da greift keine Sohlen, dann kann man es mischen was ich will.

00:38:36: also da greifen aus Profil aber nicht der Gummi!

00:38:41: Also brauche ich einen Absatz quasi beim Back-up gehen.

00:38:44: deshalb appellieren werde wie immer ja an dem Absatz wenn wir sagen immer Die Griffigkeit funktioniert im Absatz beim Abwärtsgehen oftmals, weil einfach da eine Blockade entsteht und einfach ich dann nicht stützen muss.

00:38:58: Das ist eines ganz wesentlichen die Profile gestalten wir entwickeln wir selbst.

00:39:03: Wir lassen sie bei Wiebern produzieren oder bei anderen bekannten Sohlen herstellen.

00:39:09: das ist ganz klar.

00:39:11: Herr Keil vielleicht auch danach eines der Gummian.

00:39:15: sich hat auch ein Liebesdauer er härtet aus wird Sprüde und wird rutschig.

00:39:23: Beim Autoreifen haben wir alle keine Probleme, nach fünf Jahren die Reifen zu wechseln weil sie einfach abgelaufen sind, abgefahren oder trocken spürt es sind der TÜV wird's nicht durchlassen.

00:39:33: dann wechselen wir obwohl noch viel vor viel verhandeln wäre ohne Probleme bei der Sohle erwarten wir sieben, zehn, fuchzehn Jahre dass er alles hält?

00:39:45: Und dann reklamieren wir das dieser Keil oder des Puffel nicht mehr funktioniert.

00:39:48: Das ist ein bisschen auf mich schwierig zu verstehen Und auch offen ist es schwierig zu erklären.

00:39:54: Weil die Menschen haben ja viel Geld für einen Schuh ausgegeben und da hat er unendliche Lebensdauer, das ist aber nicht so.

00:40:00: Die Weichmache entfliehen und das heißt aushärten.

00:40:04: Beim Keil haben wir zwei Grundmaterialien – das PU.

00:40:10: Auch hier gibt es unterschiedliche Eston-Etter-PU Materialien auf denen wir jetzt gar nicht eingehen, aber auf der anderen Seite auch das EVA Das Material, wo es meistens dynamisch werden ist.

00:40:25: Wenn man sieht das Critical Materiel und so weiter bei den Laufschuhen, das superleichte EVA-Material.

00:40:30: Letztlich ist es ja nichts anderes.

00:40:33: Hat einen großen Vorteil?

00:40:35: Es wird nicht prüchig!

00:40:39: Damit für dass nicht zu diesen Hydrolyse Probleme die oftmals beim PU entstehen können.

00:40:44: auf PU kommen wir dann später noch mehr zu sprechen.

00:40:47: Dass EVA hat einen Nachteil – es härtet mit der Zeit aus führt aber nicht zu Reglamationen, weil sie ja der Entverbraucher in dem Markt.

00:40:55: Also und eines vielleicht in der Menge gesprochen bei uns – ich möchte mal sagen – alle Schuhe die wir heute produzieren sind auf EVA-Basis gefertigt.

00:41:06: Da kriege ich keine Reglamrationen!

00:41:09: Und jetzt zehn Prozent?

00:41:11: Bei alten Schuhen, nicht einmal bei neuen, schonmal wenn immer von alten getragenen oder Alten nicht getragenen Schwimmen auf den Punkt zu bringen, die führen zur Diskussion und führen dann immer zu diesen großen Briefen, die da mal Fachhändler aufschlagen und keiner weiß wie er sich helfen soll.

00:41:25: Letztendlich werden wir es heute zu diskutieren haben.

00:41:28: PU ist ein gigantisches Material.

00:41:31: Es ist extrem robust und dauerhaft dämpfend.

00:41:34: Deshalb verwenden wir sie ja auch bei den stabilen Bergschoben weil's in der Oberflächenstruktur einfach stabiler ist.

00:41:41: Also klar!

00:41:42: Aber... Wenn er nicht getragen wird und es passiert leider bei so einer gewissen Schuhe, die hat man mal gekauft.

00:41:48: Und dann haben wir halt eine Familie und man kommt ihm in die Berge usw.

00:41:53: sofort und da stehen die fünf Jahre im Keller und dann werden sie wieder genutzt.

00:41:59: aber auch vielleicht an der Stelle mal gesagt ausgerichtet an den Fachhandel Es macht wenig Sinn wenn man Schuhen fünf Jahre in der Schachtel hat und glaubt man muss sich dann zu einem reduzierten Preis verkaufen.

00:42:09: bei PU-Keilen Hürgt ein gewisses Risiko.

00:42:14: Es steht im Schuhjagd definitiv kein Verfalldatum drinnen.

00:42:18: Und ehrlich gesagt, wenn ich hoffme es dir so sehe das dann natürlich bei uns aufschlägt und wir eigentlich an wenigstens dafür die Verantwortung haben auch letztendlich doch verantwortet sind, da steht ja unser Name am Schuh.

00:42:30: Da habe ich ab unserer Hätte schon große Lust also in meinem Verfalltatum den Schuh hineinschreiben würden, ne?

00:42:34: Denn wir sehen ja bei jedem Schuh detailliert wer bei uns den Schuhe produziert hat wie er produziert wurde und wann er produzieren würde.

00:42:44: Dafür gibt es ja eine Nummer im Schuh und die können wir in dem Baukunde auslesen.

00:42:49: Und wir sind ja auch, neuntausendeins zertifiziert oder vierzehntnullundeins Zertifiziert nach ISO in unserer Produktion.

00:42:56: also müssen sie erkennen.

00:42:58: Wir können alles lesen aber wir sind so still und sagen es eigentlich gar nicht so.

00:43:03: Also das neue Zip zu unserem Fachhandel.

00:43:06: Die alten Gurken vielleicht ein bisschen anders... Wir machen's auf!

00:43:09: Wir besuchen Sachen neu nachträglich.

00:43:11: also wenn er einen Schuh hat dann das macht man auch Der Service ist ja da.

00:43:14: Das wäre

00:43:15: vielleicht wirklich ein Tipp auch an die Konsumentin weiterzugeben, dass wenn dieser Fall eintritt und das ist glaube ich gar nicht so selten jetzt gehen die Leute mittlerweile häufiger in die Natur wandern weil es eines der großen Trendaktivitätsthemen bei uns ist.

00:43:32: aber dass man dann direkt mitgibt Leute wenn ihr den Schuh länger im Keller stehen habt lasst ihn mal testen.

00:43:38: könnte man den im Fachhandel testen lassen daraufhin oder muss man den zu euch schicken?

00:43:44: Nein.

00:43:45: Der Fachhandel, der Erfahrung hat kann ich sagen also es ist relativ einfach zu machen.

00:43:48: wenn man so einen Pew-Kail hinein drückt und er hat keinen Widerstand dann er hat keine Dynamik mehr.

00:43:54: weil sie so nachgeben sage ich mir so jetzt wirkt sich zusammen kommt springt nicht mehr zurück dann weiß man der hat nicht mehr lange bis er zerfällt.

00:44:05: das ist ja.

00:44:05: Das.

00:44:06: PU hat ja leider das Problem, dass es vor Ihnen nach außen funktioniert.

00:44:09: Die hat eine stabile Schale, die hält am längsten und wo sie Ihnen schon längst beröselt sieht man von außen nichts.

00:44:17: Aber man kann spüren ja definitiv so.

00:44:20: Materialien immer leichter werden, Trailrunning hast du auch schon angesprochen?

00:44:24: Ich muss dich fragen macht ihr in Zukunft Trailrunning?

00:44:29: So kommt diese Frage letztendlich.

00:44:30: Ja,

00:44:31: weil das ja auch eines dieser Trend Themen ist, weil es eine Mischung gibt über das Thema Fast Hiking Speed Hiking je nachdem wird so genannt und die Vermischung zwischen Wandern und Laufen verschwimmt.

00:44:48: und da ihr eine Ahnung habt wie man Schuhe herstellt und auch leichte Schuhen herstelt Könnte es naheliegen.

00:44:55: Die Konkurrenz hat das ja auch zuletzt gemacht, Lover hast du bereits genannt?

00:45:01: Spugen solche Ideen bei euch rum aus Innovationswillen und Interesse?

00:45:07: Also wir machen sehr funktionierende leichte Schuhe, die wir aber nicht darstellen als Dwellerelling-Schuh.

00:45:13: Definitiv nicht!

00:45:15: Was uns schon naheliegt ist natürlich diese schnelle Bewegung in der Natur ganz klar.

00:45:20: Man muss immer sagen... Ein Trellreinig-Schuh, bei uns steht immer so diese Funktion der Sicherheit des Schutzes im Vordergrund und wir gehen eigentlich diesen Weg.

00:45:29: Wir kommen über das Komfort.

00:45:30: Wir sind der Wanderschuhhersteller aber haben natürlich auch sehr spezialisierte Produkte die in verschiedenen Versetten nach eingesetzt werden.

00:45:37: Aber wir sind nicht derjenige der jetzt morgen sich hinstellen wird und sagt, wir haben jetzt halt die innovative Lösung für den Trell Reining-Schuhe.

00:45:44: Da muss ich ehrlich sagen da sind andere, der Markt ist sehr stark besetzt.

00:45:49: Da gibt es ganz andere, die sich dort drin bewegen Und wir sind viel zu weit weg von dem Ganzen und wir sehen ganz andere Entwicklungsmöglichkeiten, ganz anstärken in anderen Bereichen.

00:45:59: Aber eines muss man sagen – Wir bleiben den Schuh treu und haben nicht vor jetzt Begleitung oder andere Dinge hart waren zu produzieren oder anzubieten.

00:46:07: Das Schuh ist das Thema für uns.

00:46:09: Trail Rallying definitiv in der Form wie es immer wieder von manchen gezeigt wird nein!

00:46:16: Was ihr aber schon macht und das ist noch gar nicht so lange her da haben wir uns nämlich auf der Messe auch gesehen Isbo Und du hast einen Hüttenschuh, sag ich jetzt mal aus einem Gedanken, das du unterwegs warst entwickelt, den man ganz klein zusammen knautchen kann.

00:46:32: Den gibt es immer noch.

00:46:33: Also diese Gedanken laufen ja schon mit wenn du unterwegs bist, ne?

00:46:38: Na gut und man sagt ist ein Zweitschuh für etwas Wichtiges.

00:46:43: Eines ist auch klar.

00:46:44: Diese Weitwanderungen werden immer wichtiger und werden immer stärker angenommen, wenn man schaut wie viel diese Wege über die Alpen machen in jeder Facette.

00:46:53: Jedes Jahr entsteht eine neue Weg, weil ja die Hütte schon alle überfüllt sind und man muss einen neuen Wege finden.

00:46:58: Ganz klar das ist auch wunderbar und ich muss sagen dieses Erlebnis habe viele Leute schon getroffen und auch nicht viel gesprochen oder im Bekanntenkreis.

00:47:06: Die waren alle extrem begeistert mehr weh Tage von A nach B zu gehen.

00:47:13: Eines kommt aber hinzu dass man, wenn man seit sechs Tagen am Stück jeden Tag seine sechsechzehn Stunden mit stabilen Schuhen unterwegs ist oder auch ein bisschen weich und schon unterwegs ist.

00:47:24: Aber man muss irgendwann den Fuß entspannen – das ist ja die Lösung zu dem Ganzen!

00:47:28: Festgestellt haben wir, dass die Menschen nicht gerne barf aus um die Hütte laufen.

00:47:33: Das tun sie nicht gern weil es immer Gefahr hat, spitze Steine sind alle ja nicht mehr so abgehärtet Glasplitter sind Wurm, um die Hütte läuft der Schlange und so weiter.

00:47:42: Man will das gar nicht riskieren, man will seine Tour fortsetzen.

00:47:45: also es braucht etwas mit dem ich entspannen kann Und aus meiner Sicht ein Flipflop ist auch nicht die Lösung obwohl viele den dabei haben.

00:47:54: Denn wenn ich jetzt heute in so offen einen Waschstraum-Duschrahmen gehe dann habe ich lieber einen Schuh an Fuß Mit dem vielleicht um die hüttel gehen kann und bei dem aber ich mich auch bewegen kann hab aber einen Schutz der um den ganzen Fuß geht.

00:48:08: Deshalb ist unser Pure Freedom eigentlich eine ideale Lösung, extrem kleines Packmaß.

00:48:13: Ähnlich zu sehen wie die Regenjacke als Schutzjacke, den man so ganz klein gepackt mit dabei hat.

00:48:21: So ähnlich funktioniert es mit dem Schuh kein Gewicht aber in der Funktion wie ein Schuh.

00:48:28: Den wir dieser Vibram-Profil Sole haben, die nach allen Seiten kreift habe ich erstmal ein gigantisches Gegengefühl.

00:48:36: also ich persönlich jetzt immer so Und ehrlich gesagt muss ich sagen, ich gehe ab und zu auch mit dem Schuh im Berg rauf.

00:48:42: Aber ehrlich gesagt habe aber einen Schuh zum runtergehen mit dabei.

00:48:44: also letztendlich bin das nicht so in beiden Richtungen unterwegs.

00:48:49: Aber oftmals genau die Notlösung oder der Lösung wenn ich einen zweiten Schuh brauche dann hab ihn dabei.

00:48:56: Gigantisches Produkt!

00:48:59: Auch hier kann man sagen da kommt auch eines hinzu ja dass diese Trendbewegung Barfußschuhe Also mit eigenen Messen und so weiter.

00:49:09: Auch ein Trend ist, der ja nicht abflacht sondern einfach viele etablierte sich sehr gut entwickeln und wachsen da drinnen.

00:49:17: Ja wenn man so liest das ist auf jeden Fall einer der großen Trends sogar gerade.

00:49:23: Wir haben uns das angeschaut und haben auch viel gelernt dabei

00:49:27: mal sozusagen

00:49:29: wie es in Zukunft weitergeht.

00:49:30: Ist das jetzt ein kleiner Ausblick in die

00:49:31: Zukunft?

00:49:33: Das war ein Ausblick und ein interessanter.

00:49:37: Dann

00:49:38: werden wir dann mal dranbleiben, sag ich mal!

00:49:42: Du bist in der Entwicklung mit drin.

00:49:45: Du liebst es in der Produktion mitzuwirken.

00:49:50: Ist das die Motivation, die dich auch weiter antreibt?

00:49:54: Also letztendlich... Ja natürlich was treibt einen an ist eine gute Frage.

00:49:59: wenn man sich diesen ganzen Ärgemaunt tut jeden Tag in alle Verwichtungen so wie es uns alle abzugeht Und man ja letztendlich ab und zu sagt, wo mache ich das überhaupt?

00:50:07: Die Frage stellt sich ja jeder mal in seinem Arbeitsleben.

00:50:10: Ja es ist spannend für uns immer Dinge neu zu entwickeln.

00:50:16: Sich die Bestätigung zu holen am Markt dass das Produkt funktioniert Lösungen für Menschen zu bieten, das ist schon irgendwo diese große Triebfehler.

00:50:24: Ich habe natürlich schon noch immer noch diese Gehe Das ist das Leuchten in den Augen, wenn es darum geht was Neues zu entwickeln.

00:50:32: Es ist wirklich so, ich finde es spannend.

00:50:34: und da eine neue Materie und es gibt immer wieder etwas Neues.

00:50:37: Da war's zur Bastelung, würde man sagen.

00:50:39: Und... ...das hört einen geprägt natürlich!

00:50:42: Ich bin einer der gerne, wenn du was arbeitet am Ende was sieht.

00:50:46: Ich habe gern was in der Hand.

00:50:47: Erzahl is für mich ein Drama ne?

00:50:49: Erzahles kann jederzeit verändern aber ein Produkt zu bauen und am Ende etwas in die Hand zu haben und man spürt etwas.

00:50:56: Das ist es schon und ehrlich gesagt Das wird mir wahrscheinlich bis zu meinen Lebensende begleiten natürlich, so wie es die Familie immer gemacht hat.

00:51:04: Weil einfach die Spannung ist.

00:51:07: Macht Spaß!

00:51:10: Wenn du dir den Markt anschauest dann ist die Lage nicht ganz so gut sagen wir mal.

00:51:17: also im Moment wird die Lage im Markt kritisch bewertet.

00:51:21: vor allem das zweite also zweite Quartal habe ich öfter gehört ist schlechter gelaufen.

00:51:26: Wie nimmst du das wahr aus eurer Sicht, wie nimmste du das war bei euren Handelspartnern und wo siehst du die größten Herausforderungen aktuell?

00:51:37: Jede Zeit hat seine Veränderungen.

00:51:40: Und jede Phase hat natürlich auch ihre Schwierigkeiten, was wir ganz kurz sagen, aber es ist schon sehr angehäuft momentan die Probleme.

00:51:49: Das geht an keinen vorbei.

00:51:51: Diese politische Lage international hat natürlich sehr viele Veränderung in gerade auch in den Rohstoffen, in der Beschaffungskette.

00:52:01: In den Kosten die auf uns alle diese fehlende Perspektive zu wissen.

00:52:06: da ist eine Stabilität am Ende.

00:52:08: das macht extrem viel aus und wir halten ja immer noch die Situation dass wir letztendlich wieder mit einer Kollektion auf dem Markt gehen oder eine Preisliste haben und damit eine gewisse Preisstabilität anbieten.

00:52:20: Das ist gar nicht mehr so einfach wenn man weiß was in zwei Monaten sein kann.

00:52:25: Wir sind immer positiv es gibt immer eine Lösung.

00:52:29: Ganz einfach gesagt, es sind heute mehr Menschen in der Natur unterwegs wie in der Vergangenheit.

00:52:34: Es sind.

00:52:36: Freizeit in Form von Naturleben ist eine sehr, sehr hohe Bedeutung.

00:52:40: Man kann auch Trend sagen und man sagt das ist der wichtigste Ausgleich, den wir heute erleben können zu der ganzen Hektik die wir haben.

00:52:47: Das sind alles sehr positive Dinge.

00:52:49: und eines auch noch ohne Schuhe geht's nicht!

00:52:51: Das ist immer das Grundprinzip für uns.

00:52:54: Und damit wissen Auf der anderen Seite werden es immer weniger sein, die sich auch mit diesen Spezialitäten beschäftigen.

00:53:03: Es gibt immer weniger Handwerk, die das können und die Großen, die sie nur mit denen beschäftigen, dass sie die großen Mengen produzieren – das sind wir nicht!

00:53:13: Wir haben nicht die Gier der größte zu sein, wir haben die Giers der Beste zu sein.

00:53:18: Das ist also diese Grundthematiken, die wir uns immer auf die Fahne schreiben Und damit haben wir immer Ausreichend Arbeit.

00:53:24: und eines muss man sagen Die Entwicklung, die wir machen, die müssen wir uns leisten können.

00:53:31: Und vielleicht ein Satz an dieser Stelle was auch für uns immer prägend war, wo der Vater zu uns beiden zum Lesen und so wie er immer gesagt hat macht es nur das was ihr am Abend auch wieder geschlafen könnt.

00:53:42: Wir haben viele vergessen!

00:53:45: Das gibt uns Ruhe und wir sind ein Familienunternehmen und wir müssen für uns die Verantwortung nehmen was auf uns zukommt in Zukunft.

00:53:52: Es ist so die Basis aller Gedanken die wir haben wenn wir Entwicklungen machen.

00:53:57: Da sind wir offenbar sehr so laut.

00:53:58: Wir haben nicht den größten Messestand, aber wir haben feine Produkte und wir haben Mitarbeiter die das Produkt verstehen.

00:54:04: Das ist genau dieser Schlüssel wo wir uns von den anderen unterscheiden.

00:54:07: Und es ist auch noch eines wichtig... Unser Name steht am Schuh!

00:54:13: Die Familie Meindl hat die Verantwortung für das Produkt, das wir auf dem Markt geben und wir schätzen die Partnerschaft.

00:54:21: Wir hören ja und wir halten ja viel aus und vielleicht an dieser Stelle auch?

00:54:25: Wir sind nicht der, der sagt Bis zu dem Tag X müsste die Aufträge abgegeben haben, weil sonst nehmen wir keine mehr an.

00:54:31: Wir haben nicht zu den Kunden gesagt und sagen, ihr müsst jetzt diese Menge bestellen, sonst wollen wir mit euch nicht mehr Partner sein.

00:54:38: Das gibt es bei uns nicht.

00:54:41: Deshalb aber vielen anderen!

00:54:43: Und oftmals muss ich wundern mich immer, warum laufen die alle hin?

00:54:48: Warum kaufen sie von dem die Menge, die vorgeschrieben ist?

00:54:52: Und wo ist das gar nicht schaffen

00:54:53: können?!

00:54:53: Wir wissen dass wir oftmals dann der Leidende sind... ...weil da dann das Budget bei uns nichts mehr so da ist.

00:55:00: Und wenn die Händler mal ganz genau hinschauen würden, dann würden sie bei meinen Leuten eines erkennen.

00:55:06: Wir liefern extrem gut nach, wir sind Partner und in der Nachlieferung, die er auch zu den gleichen Konditionen bekommt, die sich bis an der Vororder entwickelt hat, bieten wir auch sehr viel.

00:55:20: Obwohl wir enorme Kosten haben – das sehen Sie ja auch die Hände – Diese Frachtkosten, die Pakete, die wir heute zu unseren Kunden schicken kleinste Menge ein paar und so weiter.

00:55:32: Drei Paar, fünf Paar in der Schachtel drin sind, die Wir picken müssen, logistisch abwickeln müssen liefern wird zu diesen Konditionen, die sie in der Vordergebildheit hat.

00:55:42: Das ist doch Partnerschaft.

00:55:44: Oftmals würde ich mich schon freuen wenn es oftmals auch etwas stärker angenommen werden würde.

00:55:51: Sagen wir mal, auch das nicht nur dass wir dann am Anfang eine kleine Menge haben und über die Nachlieferung die gute Menge uns schaffen.

00:55:58: Aber eines ist ja klar!

00:56:00: Wir leisten uns ein gutes Lager, wir leisten uns diesen Service weil wir auf dieser Struktur immer gearbeitet haben.

00:56:07: Alles klar.

00:56:07: Hohe Risiko bei uns?

00:56:09: Weil wenn ein Schuh in Höfe von vierundzwanzig Stunden oder in zwei Wochen zum Handel kommt, dann müssen wir schon weiter dafür begonnen haben den zu planen.

00:56:18: Denn in drei Wochen wird nichts gebaut.

00:56:20: In drei Wochen haben sie nicht mehr die Materialien beschafft, die sie brauchen um das liefern zu können.

00:56:25: Und eines an der Stelle noch, vielleicht auch mal gesagt... Ich finde es dann immer schufe wenn am Ende der Saison, wenn die Winter-Saison vorbei ist und manche sind eine ganz kleine Menge plötzlich am Ende des Saisons viele am Schuh feststellen.

00:56:37: Am Anfang habe ich sie nicht festgeschreit.

00:56:40: Komisch!

00:56:42: Auch nicht partnerschaftlich.

00:56:45: Aber exakt.

00:56:47: Und letztendlich wir sehen eine große Zukunft nur mit dem Fachhandel.

00:56:57: Wir sind der Spezialist, die können ein Produkt produzieren aber der Fachhandeln muss der Spezialist sein.

00:57:03: das Produkt einem Mann zu bringen an die Frau und die Personen an den Einverbraucher zu bringen.

00:57:07: ganz klar Service ist ganz wichtig.

00:57:10: Klar ist es so dass die Kombination online und Fachhandl stationär Der Schlüssel ist für vieles natürlich ganz klar weil einfach Sichtbarkeit größer wird natürlich, klar.

00:57:27: Und die Frequenz in den Läden ist sehr schwierig.

00:57:30: Das wissen wir alles um das geht und ganzen Tag drinnen stehen und keiner kommt.

00:57:34: Es ist verzweifelnd und deshalb haben wir auch die Situation der Nachwuchs-Fachhundle.

00:57:42: sehr schwieriges genauso wie der Nachwachs heute in Familienunternehmen.

00:57:46: sehr schwierig.

00:57:47: es ganz klar.

00:57:49: Die Zeit!

00:57:50: Die Zeit ist halt anders

00:57:54: Die Zeit verändert sich.

00:57:56: Danke auf jeden Fall dafür, dass du auch ein paar Dinge weitergibst in diesem Austausch mit dem Fachheilpositives, auch ein bisschen Kritik äußern.

00:58:05: Auch so versteht sich ja der Podcast das wir Botschaften rüber geben können und auch in beide Richtungen quasi wirken können was mich interessiert Lukas

00:58:19: die Zukunft

00:58:20: von Meinl Und zu schauen, Unternehmensnachfolge ist sowohl im Fachhandel ein großes Thema.

00:58:27: Dazu führe ich immer wieder Gespräche.

00:58:30: Wollen junge Söhne und Töchter einen Unternehmen im Sportfachhandel übernehmen?

00:58:36: Ja oder nein!

00:58:37: Immer wieder spannend zu hören die Perspektiven.

00:58:40: Wie ist es bei euch?

00:58:42: Ihr habt Kinder... der Lars und du.

00:58:46: Ist da geplant, dass die Tradition fortgeführt wird?

00:58:50: Ist da Interesse vorhanden über?

00:58:53: Es ist natürlich unser Wunsch, dass unsere Kinder dieses Unternehmen weiterführen wollen.

00:59:02: ganz klar.

00:59:03: Die Jugend ist da.

00:59:07: Natürlich kann man sagen, das ist eine große wenn man dann so ein Familienunternehmen führen muss, und das muss auch funktionieren usw.

00:59:15: Man muss den Jugend die Zeit geben sich zu entwickeln – unsere Kinder sind nur jung.

00:59:20: ganz klar!

00:59:22: Sie sind da, sie beschäftigen sich mit den Themen, sie machen alle ihre Ausbildung, sie lernen das Richtige um es auch machen zu können.

00:59:32: Wichtig ist dass sie diese Leidenschaft entwickeln weil ohne Leidschaft kann eine Unternehmen nicht führen.

00:59:37: ich glaube nicht zu glauben, man hat jetzt eine normale Arbeitszeit.

00:59:42: Das funktioniert bei uns nicht ganz klar.

00:59:44: Die haben wir alle nicht und die Arbeitszeit darf keine Belastung sein sondern muss auch Freude machen.

00:59:50: Ganz klar das ist die Basis zum Ganzen aber ich habe ein gutes Gefühl dass die Jugend sich ranwächst.

00:59:58: Wir haben noch ein bisschen Zeit da also nicht.

01:00:00: Wir sind noch jung und können nach paar Jahre wirklich durchhalten dürfen diese machen.

01:00:04: Aber es ist schon interessant wie Wie kurz eigentlich eine Arbeitslebenszeit ist, wenn es man so sagen kann.

01:00:14: So als Unternehmer, als Familienunternehmer am Anfang haben wir das Glück gehabt mit unserem Vater zu arbeiten.

01:00:20: Haben sehr viel gelernt von ihm.

01:00:23: Was wir sagen war ja eine große Persönlichkeit in der Branche ganz klar.

01:00:29: Haben die Zeit gehabt mit ihm zur Arbeit und haben sehr viel von ihm gelernt.

01:00:32: Ganz klar.

01:00:33: War spannend, war schön!

01:00:34: Mit der ganzen Thematik Jung und Alt Spannungen hat es immer gegeben, ganz klar.

01:00:41: Dann haben wir eine gewisse Zeit die wir dann für uns selbst gestaltet haben, wo wir wirklich sagen können, wir haben das für uns gemacht und heute beschäftigen wir uns damit.

01:00:52: nach ein paar Jahren, sagen wir jetzt sind es an zwanzig Jahre ungefähr kann man wirklich so sagen mit der nächsten Generation ist eine Aufgabe dieses Unternehmen und diese sehen wir auch als Verpflichtung.

01:01:04: Vielleicht an dem Punkt, das kann man auch mit einem Satz beantworten.

01:01:07: Ja wir wollen ein Familienunternehmen bleiben!

01:01:12: Das ist also das Entscheidende für uns... Wir haben Freude und Stolz für dieses Unternehmen und es wäre ja eine Katastrophe gefühlt wenn wir so die sind, die aus der neunten keine Zehnte schaffen haben.

01:01:26: Aber auch ganz wichtig.

01:01:28: Es passiert nichts mit Druck Es gibt nicht, es muss eine Freiwilligkeit sein.

01:01:34: Und unser Vater, auch so persönlich gesagt.

01:01:38: Ich glaube ich hatte ein großes Glück gehabt als er zwei Söhne hat das weitermachen wollten.

01:01:42: War dir das direkt klar?

01:01:43: Oder ab wann war die das klar?

01:01:47: Wir haben darüber nicht nachgedacht.

01:01:50: Man wächst in dem auf und man hat Spaß.

01:01:52: Unser Taschengeld haben wir damit verdient indem wir mit der Produktion mitgearbeitet haben.

01:01:57: Sonst haben wir nichts gehabt aber dann haben wir den Schnürsenkel eingezogen Die Werkstatt zusammen geräumt und Fußbetten eingelegt.

01:02:04: Plötzlich kommst du mit den Händen an den Schuhen und du baust etwas.

01:02:07: Also Entwickler sieht das ganz sehr an, das haben wir von der Jugend angemacht.

01:02:11: Und ja dann kommst natürlich... Ich glaube ein Punkt bei mir war natürlich studieren war es jetzt nicht.

01:02:19: Es hat nunmehr da die Bank drücken und dann die Zahlen und das Ding ist, dass das nicht.

01:02:22: Handwerk war für mich schon die größte Freude.

01:02:25: Abitur gemacht und dann gehört dazu man hat die Möglichkeit zu studieren aber muss es machen!

01:02:31: Und dann bin ich heute in die Lehre gegangen, habe halt das Handwerk von Anfang an gelernt so wie man es halt macht.

01:02:36: So Schritt für Schritt!

01:02:38: So wie man heute Jugend heranführen muss, dass man einfach mal ein Gefühl für das Ganze bekommt und auf einmal waren wir da.

01:02:46: Und dann hab er was in der Welt gesehen und geht ins Unternehmen rein und will viel verändern.

01:02:52: Klar, dann geht's halt los.

01:02:54: Da ist mein Davon immer ist.

01:02:56: Das passiert.

01:02:58: Ich danke dir Lukas für deine Zeit und den spannenden Austausch immer wieder gut sich mit dir auszutauschen.

01:03:06: Ich wünsche euch viel Erfolg für die Zukunft und auf alles, was da kommt.

01:03:09: ein paar Ausblicke haben wir ja bekommen.

01:03:12: Da bleiben wir wie versprochen dran!

01:03:14: Und liebe Zuhörerinnen ich danke auch euch dass ihr wieder dabei war.

01:03:20: sollten Fragen an Mindle sein oder ihr Anregung Kritik auch gerne zum Podcast Future Retail Talk haben dann Schreibt uns doch gerne an unter presshandsport.de.

01:03:34: nochmals Danke fürs Zuhören, wir hören uns zum nächsten Mal Lukas die ja eine gute restliche Woche.

01:03:41: Danke danke auch nochmal euch viel Erfolg und ich finde es gut dass ihr das macht so dass man so wie auch die Möglichkeit haben zu fahren zu sprechen sich auszutauschen und ich find's sehr locker gewohnt ist wo wir es gemacht haben.

01:03:53: also viel Erfolg weiterhin machts weiter

01:03:55: machen wir versprochen.

01:03:57: danke und

01:03:57: tschüss Servus.

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