#71 Thomas Spahn (KOHLA) – Was europäische Wertschöpfung heute wert ist
Shownotes
250.000 Polybags weniger. Zehn Jahre Service. Und eine klare Haltung zu Made in Europe.
In der neuen Folge von FUTURE.RETAIL.TALK., dem Podcast von SPORT 2000, spricht Host Ralf Kerkeling mit Thomas Spahn, Geschäftsführer der IBEX Sportartikel GmbH.
„Guided by Tradition“ lautet der Leitspruch von KOHLA. Die Marke wurde 1932 von Max Kohla in Innsbruck gegründet. Heute werden mehr als 80 Prozent der Produkte in Tirol entwickelt und produziert.
Im Mittelpunkt steht dabei das Skitourenfell. Durch die Konzentration auf dieses Kernprodukt, eigene Fertigung und kontinuierliche Weiterentwicklung hat sich KOHLA zu einem international gefragten Spezialisten entwickelt. Daneben gehören Rucksäcke und Stöcke zum Sortiment. Mit Marken wie Rab und Crazy übernimmt IBEX außerdem den Vertrieb weiterer Outdoor-Hersteller in Österreich.
Das Familienunternehmen setzt bewusst auf Spezialisierung, kurze Wege und eine weitgehend eigene Produktion. Dazu gehören ein Lieferantennetzwerk in unmittelbarer Nähe, ein eigenes Repair & Service Center und Verpackungen aus recyceltem Naturkarton. Rund 250.000 Plastiksäcke spart IBEX damit nach eigener Aussage jedes Jahr ein.
„Wenn ein Produkt zehn Jahre hält, dann haben wir alle zusammen das richtig gemacht“, sagt Thomas Spahn. Fünf Jahre Produktgarantie sowie weitere fünf Jahre Ersatzteil- und Servicegarantie unterstreichen diesen Anspruch.
Thomas spricht aber auch Klartext: über den Aufwand durch neue EU-Regularien, die Grenzen immer neuer Nachhaltigkeitsanforderungen und die Frage, warum europäische Wertschöpfung dabei bislang zu wenig berücksichtigt wird.
Weitere Themen der Folge:
• KOHLA und die Spezialisierung auf Skitourenfelle • Reparatur als fester Bestandteil des Geschäftsmodells • EmpCo, PPWR und die Belastung kleiner Unternehmen • fehlender Nachwuchs in Produktion und Fachhandel • Kinder und Familien als Outdoor-Kundschaft der Zukunft
©SPORT 2000 GmbH
Die Folge wurde am 03. Juni 2026 aufgenommen.
Transkript anzeigen
00:00:00: Dann haben die Mitarbeiter da vor Ort das ganze Textil rausgezogen, also die Popsen und jede einzelne Unterhose.
00:00:06: Und jedes einzelne T-Shirt war in einem Polimpäck verpackt.
00:00:10: Man denkt scheiße!
00:00:11: Das ist jetzt schon der fünfte oder sechste gelbe Sack wie man es bei uns so sagt in Österreich.
00:00:16: Es sind Behältnisse wo Kunststoff rein gegeben wird.
00:00:20: Die haben nur von dieser Lieferung jetzt schon fünf oder sechs so Säcke.
00:00:24: Da gibt's wohl eine Alternative.
00:00:26: Wenn wir nach Hause gefahren haben das besprochen Und dann haben wir mit dem lokalen Druckereiter, mit einem Kartenaschenhersteller eben so kleine Kartenashenboxen entwickelt.
00:00:37: Da haben wir zwei verschiedene Größen, um einfach unser komplettes Produkt-Sortiment da reinzugeben.
00:00:42: und das Ganze haben wir denn dann eben an unseren chinesischen Partner gegeben.
00:00:46: der was unsere Rucksäcke produziert, haben gesagt es giltet für die Teto.
00:00:50: Future
00:01:00: Retail Talk!
00:01:01: Der Sport-Zweitausend Podcast.
00:01:04: Wir bringen Macherinnen aus Handel und Industrie
00:01:07: an einen
00:01:08: Tisch, liefern echte Insider-Einblicke
00:01:11: und sprechen über
00:01:12: das was den Sportfachhandel von heute und morgen
00:01:16: prägen wird.
00:01:17: Zweimal im Monat
00:01:18: nah dran relevant zukunftsorientiert.
00:01:26: Hallo und willkommen zu einer neuen Ausgabe
00:01:29: von Future Retail
00:01:31: Talk.
00:01:31: Ich bin Reif Kerkeling euer Host.
00:01:34: Unter dieser Stelle spreche ich mit Führungskräften aus dem Handel und der Industrie über die relevantesten Themen der Branche.
00:01:42: Abonniert am besten direkt den Podcast-Kanal, dann verpasst ihr auch zukünftig keine Folge mehr!
00:01:49: Und noch besser lasst eine Bewertung da denn das hilft uns noch mehr Menschen zu erreichen und den Podcast Kanal weiterzuentwickeln.
00:01:58: Danke
00:01:59: dafür!
00:02:01: Schauen wir nach Österreich.
00:02:03: Wir schauen auf eine Marke, die in den letzten Jahren stark in die hauseigene Produktion investiert hat.
00:02:10: Ich habe recherchiert zwischen acht und zehn Millionen Euro, die sich die Firma EBEX Sportartikel GmbH der Umzug ins Stuberltal hat kosten lassen.
00:02:23: EBEx distributiert Marken wie Cola, Crazy & Raab.
00:02:28: großen Wert legen die beiden Geschäftsführer Alexandra Spahn und Thomas Spahn auf eine möglichst nachhaltige Produktion.
00:02:37: Über achtzig Prozent der Produkte werden direkt in den Tiroler Bergen Österreich entwickelt, getestet und gefertigt.
00:02:46: Made in Tirol als Claim Nachhaltigkeit Als Haltung.
00:02:51: Und wie dies genau umgesetzt wird das bespreche ich mit einem der Geschäftsführer Thomas Spahn und den
00:02:58: begrüße ich jetzt.
00:02:59: Hallo Thomas,
00:03:00: herzlich willkommen!
00:03:04: Ich freue mich sehr, es ist ja immer schön mit Marken zu sprechen die vielleicht nicht so im Rampenlicht stehen, weil das Spezialistenmarken sind.
00:03:14: So würde ich jetzt mal bezeichnen und du kannst es gerne auch noch gleich ein bisschen aufheben in der Richtung.
00:03:20: bevor wir aber ins Geschäftliche einsteigen weil es interessiert mich alles drum herum und natürlich ist nachhaltig bei euch sehr sehr in der grundsätzlichen Haltung und Ausrichtung integriert.
00:03:33: Wir werden es aber auch andere Sachen anschauen.
00:03:34: Möchte ich dich fragen, was treibt Dich privat in die Berge?
00:03:41: Was treibt mich privat in den Bergen?
00:03:43: Ich glaube wir sind in der Berge aufgewachsen.
00:03:45: Stubatall ist doch eine von den schönsten Regionen, wo man sich nur vorstellen kann, was das Thema Berge angeht.
00:03:52: Ich hatte das Privileg dort aufwachsen zu können.
00:03:58: Bin dort geboren und meine Eltern sind dort wohnhafter.
00:04:03: Wir sind als kleine Kinder schon vom Kindergarten nach Hause, von der Schule nach Hause und nach einem kurzen Mittagessen raus in die Berge, ob das anfänglich nur neben Haus war und dann später natürlich auch ein bisschen weiter weg mit Rädern oder auch zu Fuß hat uns geprägt und ich war da natürlich auch einige Zeit unterwegs.
00:04:25: aber nichtsdestotrotz bin immer wieder gerne her gekommen extrem froh wieder da zu leben mit meiner Familie.
00:04:33: Und jetzt ist es halt so, dass ich schon auch noch fleißig in die Berge bin.
00:04:37: aber hauptsächlich treiben meine Kinder raus und das glaube ich ganz ein gutes Zeichen, dass sich da wohlfühlen.
00:04:44: Ja, sehr schön.
00:04:45: Ihr seid sehr verbunden mit dem Tal.
00:04:47: Ihr habt die Firma quasi zurückverlagert auch ins Stubeital.
00:04:51: Korrekt!
00:04:52: Genau ich würde gerne mit dir erstmal Eingangs für alle, die vielleicht jetzt eBags nicht so kennen und auch Cola nicht so können auf die wir heute hauptsächlich schauen wollen mal ein bisschen mit reinholen in eure Familiengeschichte.
00:05:06: eure Väter haben ja quasi Cola übernommen.
00:05:11: Was war der Anlass dafür?
00:05:13: und ein bisschen Hintergrundwissen?
00:05:16: Lass uns mal reinschauen!
00:05:18: Genau, also zurückblättern müssen wir relativ weit.
00:05:21: Das heißt in die sechzehnte Jahre wo unsere Eltern von Alexandra und auch mein Papa Leo angefangen haben Werkzeuge herzustellen.
00:05:33: wie vielleicht manche wissen ist das Stuberteil sehr bekannt durch die Stuberwerkzeugindustrie weltweit tätiges Unternehmen auch und die Genossenschaftsbetriebe sind hauptsächlich in dieser Region eingelagert.
00:05:48: Und die haben eben angefangen, da eine sechste Jahre Werkzeuge zu fertigen.
00:05:53: Durch den Aufbau der Erweiterung des Sortiments sind sie dann irgendwann in die achte Gejohren Richtung Spot ausgewandert.
00:06:00: Behörden Snowboard zum Beispiel.
00:06:01: die Plattenbindung war eines unserer ersten Produkte was wir da in Delphes gefertigt haben Und sozusagen der erste Touchpoint in Richtung Spot.
00:06:12: und so hat sich halt das weiterentwickelt.
00:06:15: Anfang des Jahrhunderts, wie du richtig gesagt hast, im Jahr es hat sich die Möglichkeit gegeben, die Marke Kohler zu übernehmen was ein Innsbruck-Unternehmen war und die etwas leider eben in die Insolvenz geschlittert sind Ende der neunziger Jahre.
00:06:30: und irgendwie haben sie das Gefühl gehabt, dass er eigentlich total schade wenn eine tolle Marke verschwindet vom Markt verschwindete.
00:06:38: Und da haben sich das dann zum Ziel gesetzt, die Marke wieder zu beleben.
00:06:43: Aufzubauen und neu zu strukturieren.
00:06:47: Das ist ihnen bis heute recht gut gelungen.
00:06:51: Das war der Anfang des Ganzen gewesen.
00:06:56: Wann seid ihr beiden reingegangen ins Unternehmen?
00:06:59: Die Alexandra etwas früher
00:07:00: weh.
00:07:00: Sie waren eigentlich seit Anfang an dabei.
00:07:02: Dieser Spur älter als ich.
00:07:03: Ich bin dann im Jahr two-tausend neun dazu gekommen.
00:07:08: dann tatsächlich auch richtig.
00:07:12: Anfangs war natürlich einmal ein großes Ziel die Sortimente zu straffen, zu reduzieren und einfach zu sagen für was steht denn die Marke Cola überhaupt?
00:07:24: Wie vielleicht manche noch nicht wissen, Cola ist ein altes Innsbruck-Familienunternehmen und da war eben an der Standort noch in Innsbock draußen Und die haben sehr, sehr viel gemacht.
00:07:34: Also von Wachsen über Rodeln bis hin zu Stöckern und Gamaschen und Rucksäcken und eben auch schon Skitourenfälle.
00:07:42: Und der ja unsere ganze Familie durch Spezialisten sind was das Thema Produktion angeht und Fertigung angeht insgesamt, haben uns einfach entschlossen dazu mal so im Jahr zwei Tausendzehn unseren Fokus auf die eigene Produktion zu setzen.
00:07:58: und die eigene Production war eben möglich im Bereich des Skitournfälle.
00:08:03: Das war sozusagen der Start.
00:08:05: Mit Zitorenfällen habt ihr auf jeden Fall... Wir
00:08:07: haben uns den Kern rausgesucht, wo man gesagt hat, den können wir von ab bis zu gut selbst steuern und haben uns da anfangs auf die Fälle konzentriert.
00:08:18: Und das dann etwas später auf Rucksäcke und eben auch Stücke.
00:08:23: Da können wir auch noch mal darauf kommen, was es bei Rucksäcken heißt.
00:08:26: Vielleicht dann doch in der Distribution mit Grab und so weiter, damit bestimmt auch noch in die Richtung ... Was kommt?
00:08:32: Mit Ski-Fällen habt ihr natürlich quasi auf das richtige Pferd gesetzt sozusagen.
00:08:39: Cola ist ja ... ist Weltmarktführer glaube ich in dem Bereich, kann man das sagen?
00:08:45: Ja, ich denke schon, dass wir das sagen können.
00:08:47: Auf das richtige pferd setzt sich eine.
00:08:50: Das Ganze auch umzusetzen und zu schaffen ist natürlich das andere.
00:08:55: Da bin ich stolz drauf, dass wir gut geschafft haben.
00:08:59: Wie habt ihr denn quasi euch weiterentwickelt?
00:09:03: Du hast es ja gerade schon gesagt irgendwie habt dann euch spezialisiert.
00:09:09: bestimmte Produkte nicht mehr angeboten, ihr habt das Sortiment geschärft quasi.
00:09:14: Wie war da jetzt von Alexandra und dir vielleicht die Aufgabe?
00:09:17: Wo habt ihr am meisten eingewirkt?
00:09:20: Anfangs natürlich waren unsere Eltern dabei, die wir uns aber dann innerhalb von recht kurzer Zeit auch ganz stark vertraut haben.
00:09:30: dafür bin ich sehr dankbar.
00:09:31: Die haben gesagt ihr macht es schon Wir mussten uns Schärfen, wir mussten unser Portfolio schärfen.
00:09:38: Man kann nicht erstens einmal mit doch recht alten Produkten zu dieser Zeit nicht mehr dem Trend den entsprechenden Produkten und dann gleich alles um Münzen.
00:09:48: dafür hat uns auch Kapital gefehlt, Personal gefällt und sehen einfach auch die Erfahrung gefällt.
00:09:53: Und deshalb haben wir gesagt, wir konzentrieren uns jetzt auf das Kernprodukt von COLA Das war eben das Ski-Touren-Fäll und haben mit dem aufgebaut sind, da in die Entwicklungen gegangen sind.
00:10:05: Da in die Innovationen reingang, haben gesagt was braucht der Markt?
00:10:09: Und sind dann relativ schnell zum Schluss gekommen dass für uns einerseits der Kunde und der Shop interessant ist und wichtig ist andererseits auch aber die diversen Skimark mit dem was wir bis heute sehr eng und gut zusammenarbeiten.
00:10:28: Gibt es noch mal einen Einblick?
00:10:30: Was sind das für Marken, mit denen ihr da zusammenarbeitet?
00:10:34: Es gibt Marken im Tourenbereich.
00:10:38: Mit dem arbeiten wir schon seit zwanzig Jahren zusammen und machen Fische hervorheben oder an Völkern hervor heben, an Hagen hervorhäben, ein Skrotter vorheben die Blitzertechnikergruppe hervorhaben.
00:10:54: also sind einige mit dabei, die uns seit vielen Jahren vertrauen.
00:10:59: Sorry, wenn ich das manche vergessen habe.
00:11:00: Es sind insgesamt knappe zwanzig Marken die was Kohlerprodukte mit anbieten.
00:11:05: und eben das Thema Spezialisierung und das Thema Serienproduktes haben wir schon seit Anfang immer mitgetragen weil wir einfach glauben dass jedes Produkt eine gewisse Spezialisierung vertragt und das Produkt zu etwas noch wertvolleren macht als es so schon ist.
00:11:27: Ist denn Spezialisierung und Innovation nicht so unabdingbar, um am Markt zu bleiben?
00:11:32: Ich denke ja.
00:11:35: In unserer Unternehmensgröße ist Spezialisation ein ganz wesentlicher Punkt und das ist bis heute unverändert und wir haben uns da die letzten vier fünf Jahre noch viel spezieller und viel stärker reinkaut, um dieses Thema eben zu optimieren.
00:11:53: Es ist der Eingang schon gesagt, die entwickelt ja auch vor Ort im Stuballteil.
00:11:58: Das heißt auch die Innovation entsteht ja bei euch im Tal?
00:12:04: Wer ist dafür zuständig?
00:12:06: so einer von euch beiden auch eng mit am Produkt dran?
00:12:09: oder was habt ihr für Spezialisten bei euch unter den Mitarbeitenden, die quasi den Innovationsgedanken nach vorantreiben?
00:12:17: Ja wir sind insgesamt ein Team von knapp über zwanzig Leuten aktuell am Standort.
00:12:21: wie hatten auch schon mehr.
00:12:23: Aber zwanzig Leute und die gut, das ist ganz wichtig und essentiell.
00:12:28: Wir managen sehr viel im Team.
00:12:31: also das heißt natürlich gibt es einen Ideengeber Das was vor allem schon ich bin aber dann die Ideen umsetzen Die Ideen eindüten, die Idee weiterentwickeln, die richtigen Partner an den Boot zu holen.
00:12:46: wir können ja nicht alle selber machen.
00:12:54: Wir haben nach wie vor einen Mutterbetrieb oder einen Partnerbetrieb, die für wir Spanmetall waren.
00:13:01: Die was uns hilft wenn es um Metallteile geht.
00:13:04: Wir haben das die ganzen Lieferanten eigentlich rund um uns herum kurze Wege und wir machen sehr viel als Team.
00:13:12: also es gibt bei uns relativ wenige Entscheidungen die etwas eine Person allein trifft und so glaube ich bring man immer das hin dass tatsächlich jeder in unserem Team hundertprozentig überzeugt ist, wenn das erste Muster dann vom Band läuft.
00:13:26: Und das glaube ich macht ein bisschen das Erfolgsrezept auch aus dass die Produkte von jedem einzelnen Mitarbeiter zu hundert prozent nach außen getragen werden können.
00:13:41: Wenn wir darüber sprechen wie ihr produziert so Dann müssen wir natürlich auch noch besprechen wo kommt Materialien her?
00:13:47: also wie sourced Ihr Materialien?
00:13:50: ja
00:13:51: Mittlerweile gibt es bei uns hier drei Hauptbereiche.
00:13:54: Das ist einmal das Fell an sich, also Chitunfälle.
00:13:57: Andererseits eine Teleskopstöcke und andererseits eben der große Bereich mittlerweile Rucksäkriontaschen.
00:14:05: Wir fertigen die Chituenfälle nachher vom Stuberteil zu hundert Prozent.
00:14:10: Das heißt
00:14:11: unser
00:14:13: Lieferantenklaster liegt sehr nahe.
00:14:15: wir haben uns entschieden im Jahr die komplette Weberei, also sprich den Rohstoff.
00:14:23: Den Plüsch, den Teppich der Skitourenfälle auch noch österreich zu holen haben dann ganz einen tollen Partner gefunden mit dem was wir exklusiv zusammenarbeiten und somit einfach nochmal flexibler und schneller sind und auf die Marktgegebenheiten reagieren können.
00:14:36: Und ich glaube dass das nochmal ein Riesenschub gemacht hat Einfach um die Lieferwege zu verkürzen.
00:14:42: Die Entscheidungswege zur Verkürzung möchte dazu sagen, dann sind wir innerhalb von zwei Stunden Autofahrt bei jedem Lieferanten.
00:14:52: was das Thema Fälle angeht.
00:14:53: Und das glaube ich können immer viel sagen dass man tatsächlich alles was rund um das Fell umlegt unmittelbar in unserem Handlungsgroßraum
00:15:05: haben.
00:15:06: Jetzt habt ihr ja eine Euro.
00:15:08: Unternehmenswerte ist ja das Thema Nachhalt.
00:15:12: Tickkeit, kann man ja nicht anders sagen.
00:15:14: Made in Tirol von Cola schon immer quasi der clean wenn man es so sagen darf.
00:15:20: aber auch das Verständnis wie man produziert.
00:15:25: welche Werte zählen darüber hinaus noch zu euren Unternehmenswerten?
00:15:31: und dann würde ich gerne mit dir mal darauf schauen was ihr denn tatsächlich unter nachhaltiger Produktion auch noch versteht.
00:15:40: Erstens glaube ich, dass Wod-Nachhaltigkeit muss man einmal ordentlich definieren.
00:15:46: Nachhaltigkeit ist für uns mehr Überzeugung als das Wod selbst.
00:15:53: Wie gesagt, das nachhaltigste Produkt ist jenes, das längst dient.
00:15:58: und die schönsten Berge erleben ist ja möglich oder die meisten Berge erklimmt und das hoffentlich für viele Jahre.
00:16:08: Wir haben uns verschrieben, wir haben eine Produktion in Österreich.
00:16:14: Das heißt die Gesetzeslage des eigenen Landes steht bei uns an oberster Stelle.
00:16:20: und dass wir den letzten Stand jetzt mit dem neuen Gebäude haben, das heisst energietechnisch versteht sich von selbst.
00:16:30: als andere wird da gar nicht mehr genehmigt, so ehrlich muss man auch sein.
00:16:33: also hätten wir wohl noch eine Ölheit zu einbauen, die hätte man gar nicht einbaut.
00:16:38: Deshalb ist eine luftwärme Bumpe mit Fußbodenheizung des sanfteste und das energieeffizienteste, was es bei uns gibt.
00:16:46: Wir verwenden schon seit vielen Jahren keine Plastik-Kunststoffverpackungen mehr.
00:16:51: Haben alles in recycelten Naturkartons drinnen.
00:16:55: Da braucht ja aber keine Gesetzeslage dahinter.
00:16:57: Das ist für unsere Überzeugung, was wir machen um einfach die Welt vielleicht der Spur besser zu machen im Bereich, was sonst möglich ist.
00:17:09: Das Weiteren, dass Elektro-Vorzeuge selbstverständlich sind.
00:17:13: Ich glaube, da braucht man nicht drüber sprechen.
00:17:15: Da sind einfach viele Dinge, die so urgefühlt sind bei uns im Unternehmen und das möchte man natürlich auch noch außentragen.
00:17:26: Du gehst jetzt quasi so fast darüber hinweg und sagst ja klar, E-Verzeuge
00:17:32: etc.,
00:17:33: auch Wärmepumpe.
00:17:35: Ich erinnere mich gerade an die ganzen Diskussionen, die wir zum Beispiel hier in Deutschland führen über Wärmpumpen und Heizungen.
00:17:41: also nehme ich mal gerne schmunzelt somit wie das bei euch läuft grade ohne jetzt weiter darauf einzugehen.
00:17:51: Aber ein entscheidender Punkt, den hast du gerade genannt und da würde ich jetzt gerne intensiver darüber sprechen.
00:17:58: Plastik und keine Verpackungen mehr mit Liefern die aus Plastiks sind das ist aktuell sehr wichtig.
00:18:08: es ist generell eine Haltung wie man dazu haben kann.
00:18:10: aber es kommt ja eine Gesetzeslage mit ppfr zum Beispiel auf uns alle zu.
00:18:15: die gesamte Branche muss sich damit beschäftigen.
00:18:20: Ihr sagt einfach, okay nein Plastik weg!
00:18:23: Das hört sich einfach an ist aber ja am Ende vielleicht gar nicht so einfach weil das eine ist.
00:18:29: wie verpackt man das ganze denn dann?
00:18:31: Das Produkt und was sagen zum Beispiel Händler dazu?
00:18:35: also was ist der Weg gewesen für euch da hinzukommen und was wie verpackt ihr?
00:18:45: Drei Fragen gehen wir der Reihe nach durch.
00:18:48: Also entstanden ist das Ganze, ich glaube es waren zwei siebzehn, zwei achtzehnt so was in dem Zeitraum.
00:18:55: denn eine meiner Aufgaben ist ja nicht nur der Chef vor dem Unternehmen zu sein sondern auch unsere Endler zu besuchen und die mit bestem Rad zu begleiten.
00:19:04: Und ich war da mal beim Inter-Sportgeschäft, das war glaube ich in der Steiermarke unten im Süden Österreichs Und da ist eben gerade der Lieferung ankommen und dann haben die Mitarbeiter vor Ort das ganze Textil rausgezogen aus den Popsen, jede einzelne Unterhose und jedes einzelne T-Shirt wo ein Poli-Pack verpackt.
00:19:26: Man denkt scheiße!
00:19:27: Das ist jetzt schon der fünfte oder sechste gelbe Sack wie man es bei uns so sagt in Österreich.
00:19:33: Es sind Behältnisse wo Kunststoff rein gegeben wird.
00:19:37: Die haben nur von dieser Lieferung jetzt schon fünf oder sechs Hosecke, da gibt es wohl eine Alternative.
00:19:42: Ich bin nach Hause gefahren und habe das besprochen und dann haben wir mit der lokalen Druckerei mit einem Kratonagen Hersteller eben so kleine Katonaschenboxen entwickelt.
00:19:55: Da haben wir zwei verschiedene Größen um einfach unser komplettes Produkt-Sortiment reinzugeben Und das ganze haben wir dann nicht mehr an unseren chinesischen Partner gegeben, der was unsere Rucksäcke produziert.
00:20:05: Wir haben gesagt es gilt für die Teto.
00:20:08: Gut natürlich war ein großer Aufschrei weil das eine oder andere Produkt vielleicht etwas Staub drauf gehabt hat oder verschmutzt wurde.
00:20:18: Vielleicht ist er mal am Boden gefallen ich weiss es nicht.
00:20:21: und irgendwann habe ich halt dann diese Reclamationen oder diese Rückmeldungen vom Handel auch auch mitbekommen.
00:20:31: und dann habe ich den Herrn Langroff gesagt, ich glaube nicht dass es gescheite ist ab und zu einmal am feuchten Lappen in die Hand zu nehmen diesen Staubweg zu putzen.
00:20:40: Und dafür sparen wir uns zweihundertfünfzigtausend Plastiksäcke pro Jahr.
00:20:45: und dann hat er mich können nicht mehr rein sagen das war eigentlich so.
00:20:50: dann der die Freigabe für das man durchgezogen haben wir dieses Projekt einziger Leine war Anfangs auch noch bei online natürlich durch das ganze Packaging und Autostores Konzepte, was die gehabt hat natürlich sehr ungewohnt.
00:21:04: aber mittlerweile funktioniert es auch sehr gut.
00:21:08: Und wir sind von unseren Partnern jetzt schon einigen als Best Practice Unternehmen ausgezeichnet worden oder kommuniziert wurden dass man das einfach auch so ordentlich gut machen.
00:21:21: und wenn ich sehe, dass wir jedes Monat als Beispiel haben Einmal das Monat geben wir unsere gelben Säcke in den Müll und da fahren wir halt insgesamt zwischen vier und fünf gelbe Säcken pro Monat als Unternehmen.
00:21:35: Das heißt glaube ich schon, dass es ein machbarer umsetzbarer Weg ist der was nicht allzu schwierig ist umzusetzen.
00:21:43: natürlich ist ein Karton teurer als ein Plastik-Bag das ist auch klar.
00:21:48: aber ich glaub das sind noch Kleinigkeiten im Gegensatz zu vielen anderen Vorgaben die etwas machen.
00:21:53: Bei den Kantons selber setzt ihr ja auf recycelte Pappe, glaube ich.
00:21:56: Ja schon seit Anfang gibt es noch nicht.
00:22:00: Ein Seefarbdruck, also Naturkarten und eine Druckfarbe drauf schaut edle aus, widerspiegelt unser Produktfortfolio unsere Einfachheit unserer Fairness und das ist gut so.
00:22:15: Glaubst du denn, dass dadurch jetzt auch schon Umdenken stattgefunden hat?
00:22:18: Habt ihr Nachahmer gefunden?
00:22:21: Ich sehe immer wieder Nachahmer, leider noch nicht in der Textilbranche oder nur sehr wenig.
00:22:28: Weil da habe ich zu wenig Einblick was dort tatsächlich logistisch möglich ist und was nicht möglich ist.
00:22:36: Aber alle was hier in Österreich oder in Europa produzieren und kreuzere oder keinen Seeweg haben glaube ich das auf allen Fall umsetzbar und machbar.
00:22:45: Nur man muss sich es trauen und das ist natürlich auch eine Kostenfrage.
00:22:49: Jetzt distributiert hier auch andere Markenjahr wie Raab und Crazy.
00:22:52: Eingangs habe ich es ja erwähnt so, habt ihr da Einfluss auf quasi die Verpackung?
00:23:01: Bei Equip nicht also bei Raab nicht.
00:23:03: Die machen ausgezeichneten Jobvorsysteme nach Haltigkeit insgesamt angeht.
00:23:08: Da sind sie Spitzenreiter muss man tatsächlich sagen.
00:23:11: für uns war das auch einer der Entscheidungen warum wir mit Raab Auf Reisen gehen eben in Österreich als Vertriebspartner.
00:23:19: Bei Crazy habe ich das mehr, ist auch auf kleiner Familienunternehmen die was uns zu, ja sozusagen zu hundert Prozent vertrauen.
00:23:26: und mit denen war es gleich am Anfangs an, war das Thema dass man gesagt haben wir stellen um Wir machen das aus Überzeugung Und die liefern jetzt mittlerweile oder eigentlich auch schon seit fünf sechs Jahren jetzt
00:23:40: Mit
00:23:40: Papierbandarolen aus und macht einen unglaublich wertigen Eindruck.
00:23:46: Und es gibt auch viele Händler, die was das tatsächlich total lässig finden.
00:23:49: Im stationären Bereich auch ein verpacktes Produkt dem Endkunden zeigen und sagen Schau so kommt es an!
00:23:56: Ich glaube das sind kleine Sachen wo man sagt okay das kommt gut an und beim Endekunden ja ich denke ja das wird gut angekommen.
00:24:05: Ich weiß nur noch nicht ob sich jeder tatsächlich so viel Gedanken macht wenn einfach ein anderer Preis vorher steht.
00:24:14: Ja, aber die Leute, die jetzt zuhören vielleicht ist es auch eine Anregung für Hände.
00:24:20: Ich bekomme das manchmal mit.
00:24:21: Es gibt Diskussionen dann im Handel genau die, die du auch gerade genannt hast so das Produkt ist danach beschädigt was sagen die Endkunden?
00:24:30: und so weiter und sofort.
00:24:31: Und das Feststellen ist tatsächlich meistens irgendwie, dass die Konsumentinnen das irgendwie viel wohlwollender aufnehmen bzw.
00:24:40: wie du sagtest schon ein Verkaufsargument sein kannst?
00:24:43: Ja!
00:24:43: Die Präsentation auch... Also wenn ich jetzt in den Store schaue, egal bei welchen Kunden, die Instorpräsentation ist natürlich schon sehr edel mit Kratonage und das muss man schon sagen Ich greife lieber Cartonage an, wie ihr oben der Plastik-Sackl mit einem Hengteck, was es schon in die achtziger Jahre gegeben hat.
00:25:02: Ich glaube das sieht man jetzt einfach aus, da brauchen wir gar nicht mehr diskutieren.
00:25:06: Die Zeit ist dafür.
00:25:07: Hochwertiges Packaging für wiederverwendbares Packaging und wir haben sogar auch den Slogan hinten drauf.
00:25:14: wenn du mich nicht weggeschmeißen möchtest dann bring ich auch gerne zum Fachhändler zurück.
00:25:20: Wir haben zwar bis jetzt relativ wenig Verpackung und Retour bekommen Aber wir haben ein gutes Gewissen, dass man Sorgen kennen.
00:25:28: Das wird nicht irgendwo verbrannt, sondern es wird wieder verendet.
00:25:32: Was mit Verpackungen passieren kann.
00:25:34: und auch zu Rab... Wir haben Folgen dazu aufgenommen.
00:25:36: Einmal habe ich mit Sarah Kampf gesprochen von ihm, die Folge gibt's hier zu hören Und dann mit Tim Lampe von Wild Plastic.
00:25:46: was Verpackung betrifft, hört er auf jeden Fall gerne mal rein.
00:25:51: Thomas!
00:25:53: Langlebigkeit.
00:25:56: So, das sagt man so einfach.
00:25:59: aber um langlebigkeit auch leben zu können müsste man und das wird doch passiert auch bei euch und es passiert generell viel mehr auf das thema reparieren setzen.
00:26:10: Es ist zum einen eine Verpflichtung mittlerweile auch, darf man dabei auch nicht vergessen.
00:26:14: Aber die meisten Marken betreiben es ja schon sehr lange tatsächlich!
00:26:18: Wie sieht Reparatur bei euch im Geschäft aus und im Alltag aus?
00:26:23: Und wie setzt ihr es mit dem Handeln um?
00:26:27: Dazu möchte ich vielleicht noch was anderes vorher sagen... Wir verkaufen Produkte oder wir bieten Produkte an, die etwas nicht überlebenswichtig sind.
00:26:37: Das heißt, keiner braucht ein Ski-Tonfell und auch keinen brauchen Rucksack.
00:26:41: Da gibt es viel wichtigere Dinge im Leben.
00:26:43: Das sind alles Luxusgüter, was wir anbieten.
00:26:46: und wir sind keine günstige Marke die man sich jeden Tag leisten kann oder kaufen kann sondern wir sind überzeugt mit einem feeren Preis.
00:27:00: gutes Produkt sehr sehr gutes Produkt relativ hochwertiges Produkt das ganze zum feeren preis die richtigen Argumente für unsere Marke gefunden zu haben.
00:27:10: und wenn wir von einem hochwertigen, qualitativ guten Produkt sprechen dann muss der Kunde auch davon ausgehen können dass wir den vollen Service solange das Produkt im Einsatz bieten können.
00:27:26: Und es kann ja immer mal was sein beim Produkt gerade Schittunfällig ist.
00:27:30: zum Beispiel ein sehr anfälliges Produkt sprichert es nur mit einem Kleber an oder sprich einmal eine Spange an was in der Abfahrt oder dem Aufstieg brechen kann oder kaputt werden kann.
00:27:41: Wir haben Temperaturen von plus-fünfzehn Grad bis minusvierzig Grad, wo die Produkte halten sollten oder müssen.
00:27:50: Und
00:27:50: da kann einmal was passieren!
00:27:52: Wenn ich jetzt einen Artikel habe, der fünf, sechs Jahre alt ist und aber noch in einer guten Verfassung ist das Schiess auch verfügbar, dann können Sie einfach bei Kohler sicher sein, dass sie jedes Ersatzteil bekommen – das Ganze für zehn Jahre.
00:28:10: und dass wir jedes Produkt reparieren können in diesen Zeitraum von zehn Jahren.
00:28:16: Wir haben ja unsere Qualitätsversprechen abgegeben, dass jedes Produkt der fünf Jahre Produktgarantie hat und weitere fünf Jahre wo wir Ersatzel- und Servicegarannte haben.
00:28:27: Wir bilden das durch unser eigenes Repair & Service Center bei uns im Stubartal ab.
00:28:32: also die Leute können auch vorbeikommen natürlich bei uns, wer in der Nähe ist oder eben dementsprechend das Produkt einschicken, dann wird es von uns bestens wieder hergestellt, repariert und dem Kunden wieder als sozusagen reparierte so ein vollfunktionsfähiges Produkt retoniert.
00:28:52: Das ist für unsere Selbstverständlichkeit weil es kein Produkt so nachhaltig, wenn's nicht mindestens acht bis zehn Jahre auch den Qualitätsstandard entspricht viele schöne Berge tun oder viele schöne Erlebnisse in den Bergen ermöglicht.
00:29:12: Passiert das viel, was Fälle repariert werden?
00:29:15: Ja sehr viel!
00:29:16: Gerade beim Fell.
00:29:17: natürlich merkt man es.
00:29:18: erstens sind da unsere Mengen natürlich enorm davon nicht vergessen aber beim Fell weiß man einfach erfahrungsgemäß dass ein anfälliges Produkt ist.
00:29:26: nur jetzt ein Beispiel eine Kunde kauft sich einen neuen Ski.
00:29:31: Der Schießtipptopp anhand sollte natürlich im Geschäft auch einen schönen Eindruck machen, ist eingewachst.
00:29:35: Er hat so eine Wachsschicht auf dem Belag drauf.
00:29:38: Das Fell wird erst einmal aufgeklebt auf den Belag.
00:29:42: Der zieht das erst einmal runter und hat natürlich das Wachs auf der Klebeschicht drauf.
00:29:48: Und somit reduziert sich die Anfangshaftung schon massiv.
00:29:52: Und das passiert schon ab und zu ja!
00:29:55: Und wie läuft das zum Beispiel jetzt dann EU-weit?
00:29:58: Also wenn ich hier in Deutschland ein Fell von Cola habe und würde es gerne einschicken, wie arbeitet ihr da mit dem Handel zusammen.
00:30:07: Wie läuft es also auch in der Umrechnung was Porto betrifft?
00:30:11: Da gibt's ja immer wieder Fragen.
00:30:13: Ja meistens wird so gemacht.
00:30:15: Wir arbeiten im Servicebereich, wir arbeiten auch mit Enkom zusammen im Regelbetrieb nicht.
00:30:21: Wir sind rein BtoB fokussiert, also der Händler ist unser Partner.
00:30:26: und wir arbeiten da mit Händlern zusammen, weil wir einfach sehen, okay Reparaturen, Reklamationen.
00:30:34: oft ist für den Händlers nicht ganz so einfach vor allem wenn sie vielleicht das Produkt nicht am Händer gekauft haben er ist nicht so konform mit dem Produkt.
00:30:43: wie die ganze Abwicklung zustande kommt können sich auch die Endkunden bei uns direkt melden.
00:30:48: Wir holen dann das Produkt bei ihm ab oder er schickt es uns ein, da sind wir ganz unkompliziert aufgestellt haben dann mit ihm Kontakt kostet entweder Kleinigkeit oder sie ist noch in der Garantie drinnen Dann wird's eben kostenlos erledigt und dann gehts entweder wieder an den Endkunde-Ritur oder an den Händlerritur Und es natürlich lieber wenn das über einen Händlern eingesendet wird.
00:31:11: aber sind, tagtäglich damit beschäftigt uns mit Endkunden zu beschäftigen.
00:31:15: Und die dann eben auch dementsprechend aufzuklären wenn wir sehen, sie haben ein Bedienungsfehler gemacht und so einfach jeden Tag einen Baustein mehr zur ordentlichen Umgang mit dem Produkt in den Mitteln zu können.
00:31:31: Jetzt sagst du Garantie und es gibt das andere Wort Gewährleistung.
00:31:37: Und wir sprechen immer wieder auch im Moment ganz, ganz viel über neue EU-Regularien.
00:31:43: PPWR hatten wir gerade auch schon.
00:31:45: bei Garanties und Gewährleistungen verändern sich gerade auch Sachen.
00:31:50: was kommt davon bei euch an beziehungsweise wie weit seid ihr in einer Umstellung dazu?
00:31:56: Vielleicht kannst Du uns kurz mal den Unterschied auch erklären.
00:31:59: Ganz
00:32:00: durch sind wir noch nicht da.
00:32:01: Wir haben uns angefangen mit dem Thema oder mit dem Gesetzes- thema jetzt näher zu beschäftigen, also der Unterschied zwischen Garantie und Gewährleistung ist glaube ich den meisten klar.
00:32:12: Man garantiert immer freiwillige Geschichte was der Händler oder was der Hersteller ausgibt, die Garantien, die gesetzliche.
00:32:19: Dem ist natürlich jeder verpflichtet.
00:32:21: bei manchen Produkten ein, aber bei anderen Produkten zwei Jahren Fahrlässigkeit wird dann auch auch ausgeblendet.
00:32:29: Es ist klar, weil wenn jemand mit dem Auto auf eine Wand fährt dann hat das nichts mehr mit gesetzlicher Gewährleistung zu tun.
00:32:36: Nichtsdestotrotz können wir relativ gut sagen wann oder wenen Reklamationen kommen was passiert ist.
00:32:46: Da haben wir die Gerätschaften dazu da haben wir den Prüferfonds dazu da sind wir vor allem aber auch die Erfahrungen dazu und dann kann man relativ schnell sagen Ist das fahrlässig passiert oder eben auch nicht?
00:32:59: Und wir sind ein kleines, flexibles Unternehmen und unsere Stärke ist und muss sein immer gute Lösungen zu finden.
00:33:08: Ich glaube dass es wichtig ist, dass man ein bisschen unterscheidet welches Produkt Gewährleistung hat und welches produkt keine Gewährleistung hat oder nur geringere Gewährlastung hat.
00:33:19: weil Bei einem Ski-Tourenfälle, ob der jetzt fünf oder acht Ski Touren im Jahr geht.
00:33:26: Oder ob das jemand ist, der was vielleicht achtzig oder neunzig geht pro Saison.
00:33:32: Das macht natürlich einen extrem großen Unterschied aus dem ganzen Handling.
00:33:38: Witzigerweise ist es so dass die was weniger Ski Touren gehen denenziell mehr Reclamationen oder mehr Service Anfragen generieren als die was viel gehen weil natürlich die Expertise fehlt und Das sind wir auch ganz klar.
00:33:53: Wie wir dann aktuell kommunizieren?
00:33:56: wie noch so, dass jedes ausgelieferte Kohlerprodukt eben fünf Jahre Kohler Produktgarantie hat und weitere fünf Jahre Ersatzteil- und Service Garantie besitzt somit bei jedem Kauf eines Kohler Produkts der Endkunde auch ein zehn Jahres Soglos Paket mitkauft.
00:34:16: Und wenn ein Produkt zehn Jahre haltet, dann braucht man nicht mehr über Ogen der Recycling sprechen.
00:34:21: Dann brauchen wir nichts mehr über ogen der Nachhaltigkeit sprechen.
00:34:23: Da haben einfach alle zusammen das richtig
00:34:26: gemacht.".
00:34:28: Genau!
00:34:29: Jetzt ist das ja alles sehr komplex zu erklären.
00:34:34: Wie viel von eurer Tageszeit nehmen solche Sachen in Anspruch?
00:34:39: Also wir haben gesprochen schon über Nachhaltigkeit, das betrifft Siegel.
00:34:44: Das betrifgt ja auch Ordits die dranhängen wird ja auch immer gerne vernachlässigt.
00:34:48: an der Stelle Dann haben wir PPWR.
00:34:51: müsst ihr euch mit beschäftigen?
00:34:52: M-Co haben wir noch gar nicht drüber gesprochen ist aber quasi eines der größten Themen aktuell in der Umsetzung.
00:34:58: Ja Habt ihr da extra jemanden eingestellt für?
00:35:03: Musst du dich und deine Kursine?
00:35:05: müsst ihr beiden euch darum kümmern?
00:35:07: wer macht das bei euch?
00:35:10: Leider, das sind die Themen um die was ich mir tatsächlich selber kümmern muss oder um die wir uns kümmern müssen.
00:35:17: Das sind natürlich für uns als kleines Unternehmen schon riesen Mammutaufgaben.
00:35:21: Das muss man einmal ganz klar sagen.
00:35:23: und viele Dinge sind für mich auch gar nicht nachvollziehbar weil wir gar nicht in diese Prädulia kommen.
00:35:30: und was ich bis heute nicht verstehen werde ist wenn wir unter der österreichischen Gesetzeslage arbeiten warum ich bestätigen muss, dass ich keine Kinderarbeit habe und dafür wieder extra eine Audit bezahle man.
00:35:43: Das ist ja absolut der Wahnsinn im Jahr zwartausend sechsundzwanzig aber ja es ist so.
00:35:49: das ist die aktuelle Situation.
00:35:52: wir sind uns bewusst dass sich die Welt verändert.
00:35:56: Wir sind bewusst dass viele Unternehmen oder dass es viele Unternehmen gibt denen was das scheißegal ist und die Krön reguliert, da bin ich hundertprozentig davon überzeugt.
00:36:08: Ich weiß aber auch wir haben jetzt die ersten Gespräche eben gerade zum Thema MCRO auch bei uns intern geführt.
00:36:15: Wir müssen gar nicht viel tun Also wir müssen wenig bis gar nichts machen.
00:36:19: Das heißt wie arbeiten wir noch schon seit dem Jahr zwei tausend achtzehn MCRO-Konformen Und haben auch beschlossen vor zwei Jahren dass wir unsere Königsprodukte, nennen wir es einmal so, sprich die Ski-Tunfälle auch zertifizieren lassen.
00:36:38: Haben uns dafür Ökotheks ausgesucht und glaube ich haben in dem Bereich genau den richtigen Partner gefunden.
00:36:46: der was jetzt auch natürlich MCrocon FOMI ist spielt uns natürlich in die Karten und müssen da gar nicht viel drehen.
00:36:54: was sie bis jetzt gesehen hat betrifft das ein zwei Produkte.
00:36:56: das sind bei uns die Flüssigkeiten.
00:36:59: ansonsten sind wir da super fein raus und werden uns bemühen, weiter im Gesetzeskonfirm und gut in die Zukunft zu arbeiten.
00:37:09: Das wird sich ja richtig gut an, da sind andere auf jeden Fall jetzt sehr panischer unterwegs um alle möglichen Beschreibungen zu verändern denn die Verfolgung dessen Niemand weiß was passiert.
00:37:24: Tatsächlich, wir werden es alle erleben und die Hoffnung ist natürlich auch dass es einfach eine längere Übergangsfrist gibt dazu.
00:37:34: Ja weil das ist natürlich schon ein Riesen herausfohlen die Produkte was in den Läden sind da wissen wir teilweise auch nicht wo sie sich befinden.
00:37:41: Die M-Crocon Form zu machen finde ich persönlich am Blödsinn muss ich ganz ehrlich sagen Weil das ist nicht umsetzbar Und meiner Meinung nach Und eine Überkommensphase wäre auf jeden Fall sehr, sehr angemessen.
00:38:02: Die Zukunft des Autorfachhandels bzw der Kunde der Zukunft?
00:38:08: Darum drehen sich gerade auch viele Gedanken und Gedankenspiele in der Branche.
00:38:15: Viele Jüngere rücken nach, wie begegnet man den Jüngeren?
00:38:20: bzw.,
00:38:21: was sind quasi für euch die Autorkunden der Zukunft?
00:38:26: Der
00:38:26: Autorkunde der Zukunft!
00:38:30: Wenn wir das wissen, dann könnt ihr das ganz genau sagen.
00:38:33: Ich glaube dass es sehr, sehr dynamisch ist gerade aktuell.
00:38:36: Wir sehen natürlich auch oder wir Wir arbeiten schon seit einiger Zeit dahingehend, die Marke zu verjüngern.
00:38:45: Also die marke Jünger zu machen ist jüngere Publikum anzusprechen.
00:38:49: Deshalb starten wir nicht nur bei den Jugendlichen sondern wir starten bei kleinen Kindern.
00:38:54: das heißt eines unserer Hauptzentren ist das Thema Kinder.
00:39:00: Wir starten im Kinderbereich haben Produkte im Rucksackbereich von vier Jahre also ab vier Jahren.
00:39:05: drei bis vier Jahrendeck wollen da schon im Kleinkind-Alter den ersten Touchpoint mit der Marke generieren und denen ein Produkt in die Hand geben, das was sie während der Kindergarten-Schulzeit, Jugendwanderzeit begleitet.
00:39:18: Da sind wir richtig stark aufgestellt und sehr erfolgreich in diesem Bereich.
00:39:24: Die Marke generell zu verjüngern ist glaube ich ein wichtiger Punkt.
00:39:30: Nichtsdestotrotz gehen wir davon aus dass die Menschen immer noch stärker nach draußen drängen.
00:39:38: Die Belastung im Leben wird größer und somit der Drang, hoffentlich für viele auch die Psychinode umzuhalten, nach draußen zu gehen, wird immer größer.
00:39:48: Und trifft vielleicht auch die Leute, die sich bisher wenig oder gar nicht bewegt haben das sie auch anfangen rauszugehen weil es einfach balsam für die Seele ist und oft ein toller Ausgleich ist.
00:39:59: Temperaturen natürlich steigen.
00:40:01: im Süden also Sommerurlaub sind wir ganz stark dass die Berge da gut oder leider immer noch mehr noch mehr geflutet werden.
00:40:12: Aber bei uns im Tal sehen wir es, dass der Sommer extrem stark für Tourismusverbände sich verändern.
00:40:17: Also das Thema Wandern mit Familien draußen zu sein wird riesig und dahin werden wir uns auch entwickeln nehmen.
00:40:25: Das Thema Kinder- und Familien weiterhin zu stärken um die Marker generell ein bisschen jünger aussehen zu lassen Weil dann sprechen wir schon sehr viele an.
00:40:39: Und als Andere wird sich weisen, weil in dieser Dynamik wo gerade aktuell der Markt entwickelt oder die Märkte generell entwickeln kann sich das ein drei- oder vier Jahre wieder sehr schnell umstellen welche Trends das kommen und welche Trend es wieder gehen?
00:40:55: Aber das ist so der Stand aktuell dass wir eben Kinder und Jugendliche und Familien ganz stark auf dem Radar
00:41:04: haben.
00:41:05: Wird ihr euch auch im Portfolio verändern?
00:41:07: Habt ihr irgendwie Ideen, wo ihr reingehen möchtet, wo Ihr bislang vielleicht noch gar nicht unterwegs seid?
00:41:13: Ja.
00:41:13: Für uns sind Berge wichtig – das habe ich schon eingangs gesagt oder glaube ich laufend gesagt.
00:41:20: Das Thema Berg-Sicherheit ist ganz ein wichtiges und wir werden da in der Zukunft etwas bringen was Sicherheit am Berg verstärkt erhöht.
00:41:31: Nichts im elektronischen Bereich sondern eben im schützenden Bereich für die Kunden.
00:41:37: Und ja, da arbeiten wir jetzt schon seit einem Jahr an diesen Projekten und das wird dann mit Winter Simla-Twanziger, auch der Zwanzig erstmalig vorangetriebenes Thema.
00:41:47: Okay also war gespannt an dieser Stelle auch wenn wir auf das Thema Nachhaltigkeit schauen auch hier mal einen Blick in die Zukunft.
00:41:55: glaubst du es wird einfach Das Thema bleiben für die Branche, weil es auch jetzt manchmal so ein bisschen weggeschoben wird als nicht mehr ganz so wichtig.
00:42:07: Jetzt ist es bei euch stark verankert.
00:42:08: haben wir ja drüber gesprochen in den letzten dreißigvierzig Minuten.
00:42:14: wie bedeutend würde das sein auf einen Blick auf die Endkonsumenten?
00:42:22: Ich weiß es nicht ob es noch stärker wird oder nicht das Thema, weil irgendwann hört sich Nachhaltigkeit für mich auch auf.
00:42:30: Auch auf muss ich ganz ehrlich sagen, weil erstens muss es alles finanzierbar sein.
00:42:35: Das muss sich tragen und ich glaube dass der Autobereich generell schon an den Preispunkt angekommen ist was sehr hoch ist.
00:42:43: Das ist meine persönliche Meinung.
00:42:47: Und die ganzen ob das jetzt Personal ist, ob das Gesetz ist oder ob das die ganzen Veränderungen von Verpackungen sind.
00:42:55: also weiß jetzt nur Wir müssen auch Katonaschen für Zehntausend Euro in den Müll schmeißen, aufgrund der Verpackungsverordnung dieses GPS vor eineinhalb Jahren.
00:43:06: Weil wir dürfen die Katonase nicht mehr verwenden und jetzt sind wir ja ein Miniounternehmen.
00:43:11: Ich möchte nicht wissen was da bei großen Unternehmen stattgefunden hat.
00:43:15: also ich glaube Regulatorien sind gut.
00:43:18: Ich vermisse aber ganz deutlich den Kernpunkt wo wird das Produkt produziert?
00:43:25: Und wir müssen doch auch alle gemeinsam ein bisschen stolz sein auf Europa und nicht nur sagen billigst einkaufen unter den ganzen gesetzlichen Vorgaben, sondern ich würde mir einfach wünschen das Thema Europas Unabhängigkeit von anderen Ländern mehr hervorzuheben.
00:43:42: Das ist für mich dann schon auch ein Punkt der was zum Thema Nachhaltigkeit gehört wenn ich einfach kurze Wege habe.
00:43:54: Es findet nur tatsächlich Wertschöpfung in Österreich, in Europa statt.
00:44:00: Wo Menschen was angreifen?
00:44:01: Weil das dürfen wir nicht vergessen!
00:44:03: Unser Dienstleistungssektor, der explodiert und wächst... ...und es gibt soviel Social-Media-Manager.. ..und es gibts sovll Marketing & ITila.
00:44:12: aber wir suchen händeringend Leute nach Leuten die etwas angreifend möchten und wollen und auch dahingehend ausgebildet werden.
00:44:21: Wenn ich mir das anschaue, ist die Zeit in der Kommission für das Land Tirol was das Thema Lehrlinge angeht und was es dem Sportartikel angeht.
00:44:30: Wir haben letztes Jahr sechs Lehrlingsabschlussprüfungen gehabt im Tiroll.
00:44:36: Sechs!
00:44:38: Das ist vernichtend.
00:44:39: also das ist ganz, ganz traurig was da passiert dass es Interesse am Regal zu stehen ein tolles Produkt zu verkaufen zu beraten.
00:44:49: wir wissen an eigenen geschweige dem eben auch dieses Produkt dann irgendwann mal zu produzieren oder in der Vorphase.
00:44:58: Das wird eines der größten Herausforderungen und ich bin überzeugt, dass wir in Europa ganz, ganz tolle Produkte produzieren, entwickeln, testen und die Idee dafür entwickeln können Also nicht nur die Idee, sondern auch die Entwicklung und dann vor allem auch die Produktion in Europa gestalten können.
00:45:24: Und da glaube ich müssen wir alle gemeinsam Gas geben diesen Produkten die was das nach wie vor schaffen denen einfach mehr Aufmerksamkeit zu schenken und die hervorzuheben und nicht dass in die hohl gefertigte Produkt unter der österreichischen Gesetzeslage zu vergleichen mit einem Artikel der aus Bankladesch kommt wo keiner tatsächlich weiß, was ist da wirklich in der Beiplein?
00:45:48: Der, den es ums Schiff hat oder überhaupt mit dem Flieger kommt.
00:45:53: Das finde ich ein bisschen schade, dass es dahingehend von der EU keine Regelung oder Präferenzen gibt.
00:46:02: Okay!
00:46:03: Finde ich ein starkes Statement Thomas... Und genau damit würde ich gerne aufhören.
00:46:10: Denn der Wunsch, das so zu begreifen... Damit triffst du glaube ich einen Nerv in der Branche.
00:46:17: An der einen oder anderen Stelle werden wir hier an dieser Stelle bestimmt auch noch mal sprechen.
00:46:22: Danke Thomas für deine Zeit!
00:46:23: Ich bedanke mich auch wünsche dir alles Gute und bis
00:46:27: bald.
00:46:27: Ja, genau.
00:46:28: Liebe Leute, danke!
00:46:30: Wenn ihr Fragen haben solltet an uns oder auch an Thomas könnt ihr stellen dann schreibt es gerne an an den Kresse at sport-二tausend.de.
00:46:40: Wir leiten das im gegebenen Fall weiter Auch wenn ihr Kritik haben solltest Oder Themenvorschläge.
00:46:46: wir sind offen für alles.
00:46:49: ja also bleibt dran hört gerne nächsten mal nächstes Mal wieder rein.
00:46:53: ich bedanke mich nochmals fürs zuhören.
00:46:56: Ich verabschiede Thomas in eine gute Woche und wünsche viel Erfolg für die Wintersaison.
00:47:05: Alles Gute für euch, Thomas!
00:47:06: Danke!
00:47:07: Danke, Ralph!
00:47:09: So, ciao euer Ralph Kerkelin.
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