#70 Lukas Weimann (CEO P.A.C.) – Accessoires: unterschätztes Potenzial für den Fachhandel
Shownotes
„Ich sehe unsere P.A.C.-Tücher als die Kaugummis des stationären Fachhandels“, so Lukas Weimann, CEO von P.A.C., in der neuen Ausgabe von »Future. Retail. Talk.«.
Denn kaum jemand betritt ein Geschäft mit dem festen Vorsatz, ein Multifunktionstuch zu kaufen. Richtig platziert, kann es jedoch zum spontanen Zusatzkauf werden.
Accessoires laufen im Sportfachhandel häufig nebenher. Dabei können gerade sie auf kleiner Fläche für attraktive Zusatzumsätze sorgen: mit überschaubarem Kapitaleinsatz, kontinuierlichen Nachorders und einem geringeren Saisonrisiko.
Im Gespräch mit Host Ralf Kerkeling geht es darum,
warum Accessoires bei manchen Händler*innen stark funktionieren und bei anderen kaum wahrgenommen werden, was der Sportfachhandel bei Warenpräsentation und Kaufverhalten vom Lebensmitteleinzelhandel lernen kann, wie Regionalität und Storytelling dabei helfen, aus der reinen Preisdiskussion herauszukommen, welche Rolle Produktion in Deutschland, Inklusion und Nachhaltigkeit bei P.A.C. spielen, und warum Handel und Industrie künftig noch enger zusammenarbeiten müssen.
Ein Gespräch über eine häufig unterschätzte Warengruppe, neue Impulse für den Point of Sale und ein Unternehmen, das regionale Produktion mit sozialer Verantwortung verbindet.
🎧 Jetzt in die neue Folge von »Future. Retail. Talk.« hören – dem Podcast von SPORT 2000 reinhören.
Weitere Infos zu P.A.C.: https://www.pac-original.de/
©SPORT 2000 GmbH
Transkript anzeigen
00:00:00: Kurz vor den Kassenbereich muss definitiv noch mal zusätzlich Assvars kommen.
00:00:05: Der Moment, wo der Kunde ansteht, der Ort, wo jeder Konsument sozusagen etwas kauft auch mal vorbei muss.
00:00:12: da muss definitif noch die Hauptplatzierung sein oder eine Zweitplatzierung und dann eine Mehrfachplatzierung in den jeweiligen Fachbereichen.
00:00:20: Ich gebe dir ein Beispiel das bringt jetzt meiner Meinung nach wenig eine ganz große Sockenbahn zu machen wenn ich an der Wand die Freizeitsocken habe, die Wandersocken Die Autorsocken müssen zu den Wanderschuhen.
00:00:41: Future Retail Talk, der Sport-Zweitausend-Podcast!
00:00:46: Wir bringen Macherinnen aus Handel und Industrie an einen Tisch, liefern echte Insider-Einblicke
00:00:53: und
00:00:53: sprechen über das was den Sportfachhandel von heute und morgen
00:00:58: prägen wird – zweimal im Monat
00:01:00: nah dran relevant zukunftsorientiert.
00:01:06: Hallo und willkommen zu einer neuen Ausgabe von Future Retail Talk, dem Podcast von Sport.
00:01:13: Ich bin euer Host Ralf Kerkling und alle vierzehn Tage bekommt ihr über diesen Kanal zukunftsrelevante Infos für den Handel in der Sport- und Autorindustrie.
00:01:24: Abonniert am besten direkt den Podcast-Kanal dann verpasst ihr keine Folge mehr!
00:01:29: Übrigens auch interessant für eure Auszubildenden denn Dafür war das Format unter anderem auch immer gedacht.
00:01:36: Ihr könnt uns zudem helfen bei der Entwicklung des Formates, weitererzählen aber auch eine Bewertung dalassen.
00:01:43: Sterne vergeben – das hilft!
00:01:45: Danke dafür!
00:01:47: In den letzten Ausgaben habe ich gesprochen mit Tim Lampe dem CEO von Wild Plastic über PPWR und Pooleybacks aus wilden Plastik dann mit Thomas Gröger dem CEO van Hanwag über die Modernisierung einer Traditionsmarke und zuletzt mit Vanja Berger, dem Sales Manager von Icebreaker & Smartwool über die unterschiedliche Ausrichtung der beiden Marken- und Second Cut als Projekt mit der Sport.
00:02:15: Tja!
00:02:16: Und über die Garantie und Gewährleistungen haben wir auch gesprochen.
00:02:18: EU-Regularien sind immer wieder ein Thema lauscht er also gerne mal rein.
00:02:23: Tjah!
00:02:24: Heute geht es um Assessoires als Potenzial Als Impuls und Zusatzkauf Und auch unter anderem, was der Sportfachhandel von Lebensmittel Einzelhandel lernen kann.
00:02:36: Also und dafür habe ich mir eingeladen Lukas Weimann!
00:02:40: Er ist CEO der Firma Pack aus Schweinfurt.
00:02:43: Lukas begrüße ich.
00:02:44: Hi!
00:02:45: Herzlich willkommen.
00:02:46: vielen Dank dir.
00:02:47: Ja genau schön dass du Zeit hast.
00:02:49: wie geht's dir?
00:02:51: Gut geht es mir.
00:02:52: spannende Zeiten und spannende Zeiten bedeuten sicherlich ein bisschen mehr Arbeit aber vielleicht dann durchaus einmal auch die Möglichkeit für ein paar neue Chancen.
00:03:03: Spannend, was ist spannend im Moment für euch?
00:03:07: Ja ich glaube dass wir alle live mitbekommen das das Thema Frequenz in der Herausforderung ist eine gewisse Kaufzeughaltung und dass Konsumenten durchaus viel überlegter entscheiden wann und was sie konsumieren.
00:03:20: Da gehen wir ja noch im Verlauf des Gesprächs drauf ein denn das wird hier der Impulsgräufe vielleicht sein, wie gehst du damit um?
00:03:28: Was hast Du für Tipps für Handelspartnerinnen in der Sport?
00:03:31: Zwei Tausend und allen anderen die zuhören.
00:03:34: Wie man das Thema Accessoires viel besser umsetzen kann vielleicht sogar noch am Ende.
00:03:39: Steigen wir mal so ein!
00:03:41: Du hast vor dreizehn Jahren gegründet.
00:03:43: nunmehr würde ich sagen da warst du dreiundzwanzig Jahre alt.
00:03:50: was würdest du heute anders machen?
00:03:54: Ich bin
00:03:54: kein Veränder von zurückzuschauen und zu sagen, das war schlecht oder anders.
00:03:58: Wichtiger ist eher, dass wenn man den ein oder anderen Fehler gemacht hat, das akzeptiert, daraus lernt, dass man ihn am besten nicht mehr macht.
00:04:08: Im Großen und Ganzen bin ich eigentlich zufrieden mit dem was mein ganzes Team und ich die letzten dreizehn Jahre so ein bisschen gemacht haben und würde sagen, dass bisher zum Glück heute und heute glaube alles anders machen würden.
00:04:27: Selbst mit unseren Entscheidungen,
00:04:29: vom paar
00:04:30: Jahrhundert Leutenwerk in Deutschland zu bauen, bereuen wir jetzt würde ich sagen nicht ist es schwerer geworden.
00:04:37: definitiv Herausforderler.
00:04:39: da aber stehen weiterhin Vollung ganz auch hinter dieser Entscheidung.
00:04:43: Vielleicht nimmst du uns mal ein bisschen mit in eure Geründungsgeschichte an der Stelle.
00:04:49: dann für alle die Park jetzt noch nicht kennen Wenn wir mal ein bisschen aufs Sortiment schauen, ich sag mal so grob geht es um Tücher.
00:04:55: Es geht um Socken, Handschuhe, Mützen und Stirnbänder.
00:04:58: Das müsste mehr oder weniger das sein mit wem ihr euch beschäftigt auch Customized?
00:05:04: gibt's das in der einen oder anderen Variante natürlich?
00:05:08: Wie seid ihr gestartet?
00:05:09: Und vielleicht kannst du uns einfach mal ganz schnell durch eure Firmengeschichte gehen.
00:05:15: Genau viele fragen sich wie kann man so verrückt sein Dreiundzwanzig überlegen Multifunktionstücher made in Germany oder Socken zu produzieren, eben nicht zuzukaufen sondern wirklich zu produziert.
00:05:29: Um das vielleicht ganz kurz diesen Sprung nach vorne zurückzumachen ich bin im äterlichen Betrieb aufgewachsen, dürften sicherlich die meisten Sporthändler noch kennen.
00:05:38: Die Headtücher, so was unternehmen meiner Mutter und früher um Taschengelds zu verdienen muss man damals gezogenermaßen und da fand man es nicht toll Nähen lernen, Strickmaschinen also in den Ferien immer im Werk sozusagen mitarbeiten.
00:05:52: Zurückblickend sicherlich das wertvollste oder eine sehr, sehr wertvollen Themen die mir meine Eltern damit auf den Weg gegeben haben und das Unternehmen meiner Eltern ist.
00:06:04: damals als mein Vater schwer einen gesundheitlichen Rückschlag hatte ging es an einen externen Investor.
00:06:10: Meine Mutter war das wichtigste dass sie Standorte in der Produktion hier in Deutschland erhalten werden und als diese Halte fristen nach vier Jahren rum war, hat das leider einen anderen Investor abgegeben, der recht schnell alles nach Asien verlagert hat.
00:06:22: Und damals war ich vielleicht können wir sagen jung wild und ein bisschen naiv und habe während dem Studium mir gedacht wenn es die Eltern hinbekommen haben muss das ja durchaus wieder irgendwie in Schweinfurt möglich sein.
00:06:34: Wir haben so mit einer gebrauchten Strickmaschine damals begonnen und haben uns dann step by step hoch gearbeitet.
00:06:41: Wir hatten uns immer schwer und irgendwie als Start-up zu bezeichnen.
00:06:43: Startups waren ja meist Firmen, die einen Investor in irgendeinem Bank oder Private Equity im Rücken hatten um ganz schnell, ganz groß zu wachsen.
00:06:52: Wir haben es eher sehr klassisch gemacht.
00:06:54: Deswegen haben wir uns auch immer kleine Mittelständler genannt weil wir sind schon echt sehr große Fans von einem klassischen deutschen Mittelstand wo einfach so Tugenden wie Qualität, Innovationen, Zuverlässigkeit einfach noch zu den Grundwerten gehören.
00:07:08: Und so haben wir mit der gebrauchten Stückmaschine angefangen.
00:07:11: Die ersten Jahre waren im Sportfachhandel extrem schwer, der Katalog hatte zwei drei Seiten.
00:07:16: da hatten unsere großen Mitbewerber im Multifunktionssuchen-Sockenbereich weiß ich nicht hundertzweihundertzeiten Kataloge.
00:07:23: Ich glaube auch dass die ersten jahre die meisten Kunden vielleicht aus bisschen Mitleid was mit gekauft haben mit den paar Produkten die wir hatten.
00:07:30: und Wir hatten aber von Anfang an wirklich extrem viel Spaß in dem was wir gemacht haben und hatten das große Ziel ... die Kunden vielleicht jetzt nicht über einen Preis oder über ... ... weil er einen marknamischen so bekannt ist zu gewinnen, sondern eigentlich wirklich... ...über diese drei Grundwerte, die es noch heute bei uns exakt so gibt.
00:07:46: Auch die Reihenfolge sind sehr wichtig Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit.
00:07:51: Und so sind wir in den letzten Jahren ein bisschen gewachsen und ja... ...stehen dann heute jetzt da wo wir stehen?
00:07:57: Ja, das heißt ein bisschen erwachsen.
00:07:58: Ich glaube ja, man schätzt immer so achtzig Mitarbeiter, ist das richtig?
00:08:02: Vierhundert,
00:08:03: circa sogar.
00:08:04: Genau!
00:08:05: Und ausgezeichnet worden seid ihr auch, mit dem bayerischen Mittelstandspreis.
00:08:10: Also die Arbeit wird gewürdigt?
00:08:12: Hat man von so einem Preis was tatsächlich?
00:08:15: Nein!
00:08:16: Wir sind natürlich sehr dankbar.
00:08:17: Das war eine Bayerische Staatsregierung und das war sehr nett.
00:08:21: Es waren glaube ich eher andere Preise, die uns eher zum Gewissengrad stolzer gemacht haben.
00:08:26: dass die Arbeit und die Kraft, die wir in diese Projekte gesteckt haben dann Für mein Team und für mich irgendwo dann auch so eine gewisse Form der Anerkennung gezeigt haben, war zum Beispiel von der süddeutschen Zeitung wo wir vier Personen unter vierzig für unseren Einsatz im Bereich der sozialen Inklusion ausgezeichnet wurden.
00:08:46: Wir haben den Baum-Award bekommen.
00:08:48: das ist so der zweithöchste Nachhaltigkeitspreis in Deutschland, sind vom Nachhaltigkeit Award von der Wirtschaftswoche aus gezeichnet worden.
00:08:56: Das waren eigentlich mehr so Auszeichnungen, die uns glücklicher gemacht haben bis dann von der Lebenshilfe Deutschland fürs Thema soziale Inklusion ausgezeichnet worden.
00:09:04: Politische Preise wir haben auch hier in regionalen bekommen.
00:09:07: das ist immer schön und nett für uns ist aber eigentlich eher entscheidender dass wir in den Bereichen wo ja wo wir teils auf Pionierarbeit noch mal sogar sehen wenn wir da eine gewisse Form der Anerkennung
00:09:19: bekommen.
00:09:20: Naja, du hast es jetzt gerade so ein bisschen nebenbei erzählt.
00:09:24: Das ist das wo ich das erste mal aufmerksam geworden bin auf dich auf euch Als ich von dem integrativen Gedanken erfahren habe und wir hatten jetzt auch das eine oder andere Mal die Gelegenheit, weil wir uns persönlich getroffen haben auch darüber auszutauschen.
00:09:39: Und das fand ich immer extrem bereichernd.
00:09:41: Lukas muss ich dir in der Stelle sagen.
00:09:44: Das hat ja auch so nachgewirkt ist auch ein Grund warum wir dich hierhin eingeladen haben, weil dass tatsächlich ja in der Form wie ihr es betreibt
00:09:52: ...
00:09:53: die auch glaubhaft abnehmbar ist, dass es dir sehr am Herzen liegt.
00:09:57: Jeder der sich mal mit Lukas austauscht zu diesem Thema wird das auch ganz schnell merken... Was ist der integrative Ansatz bei euch?
00:10:04: Wie setzt ihr das um und warum liegt ihr das so im Herzen?
00:10:10: Sicherlich bisschen auch historisch geprägt, dass ich damals eine Nachbarschaft mit zwei Kindern in meinem Alter mit einer körperlichen Binderung und geistige Binderungen damals von klein auf eigentlich aufgewachsen bin.
00:10:23: Und während meiner Schulzeit habe ich eine Zeit lang in der Behindertmerkschaft, in der Scheinerei ein super, super wirklich absolut spannendes und wirklich bereicherndes Projekt betreuen dürfen.
00:10:34: Gemeinsam mit einem jungen Mann in meinem Alter, der autistisch veranlagt war und habe einfach gesehen das extrem viel tolles Potenzial, den unser Mitmenschen darliegt ist ganz oft nicht ausgeschöpft wird.
00:10:49: Viele Firmen zahlen lieber ne kleine Gebühr Statt im Prinzip die Vorgabe, es gibt ja eine staatliche Vorgabel abgewissen Mitarbeiterzahlen ab fünfzig Mitarbeitern.
00:11:01: Dass man eine gewisse Quote erreichen muss.
00:11:02: alternativ kann man lieber und das finde ich sehr traurig.
00:11:05: Eine kleine Gebühr bezahlen um sich davon zu befreien.
00:11:10: Und deswegen haben wir damals als wir mit PAK begonnen haben den Weg eigentlich gleich ganz anders aufgesattelt.
00:11:15: Wir haben gesagt hey wie können wir aktiv?
00:11:20: die mit Menschen bei uns wirklich ins tägliche Leben hiermit integrieren und es dann absolut schön zu sehen, wenn halt dann ja Leute, die sonst das Gefühl vielleicht haben dass sie eher ein bisschen ausgegrenzt sind auf einmal durch die Innenstadt gehen und in der Sportgeier ein Produkt sehen was sie selbst genäht
00:11:38: haben.
00:11:39: Okay!
00:11:40: Und das ist das wo die Leute hauptsächlich bei euch eingesetzt werden?
00:11:43: Ganz unterschiedlich also wirklich die unterschiedlichen Abteilungen zuorts damals mal eins begonnen da fände ich vergessen wir damals einen ganz ganz kleiner Betrieb.
00:11:50: Und jetzt mittlerweile versuchen wir es wirklich sehr unfroreingenommen, wirklich abteilungsübergreifend immer wo sich die Möglichkeit ergibt.
00:11:58: Sehr gerne Kolleginnen und Kollegen in unser tägliches Arbeitsleben einfach mit zu integrieren.
00:12:04: Was viele immer nur dahinter sehen welchen mehr Aufwand das hat welche Nutzen fällt dadurch meiner Effizienz?
00:12:11: was aber ganz oft nicht gemessen wird ist eigentlich welch mehrwertig für die restliche Belegschaft damit auch mitgeben kann und dass ein gemeinsames, tolles Miteinander-Problem frei damit möglich ist.
00:12:22: Wurde das zu Beginn des Skeptisch gesehen von euren Mitarbeitenden?
00:12:30: Wenn ich zur Rückblick... Ich würde sagen nicht!
00:12:33: Zumindest nicht, dass ich es hier so wahrgenommen habe.
00:12:36: Ich bin überzeugt davon, dass es wie in den meisten Themen eigentlich daran liegt, wie bereitig aktiv über eine interne Kommunikation mein restliches Team da drauf vorn.
00:12:46: Ich glaube wir bei so vielen Themen im Leben sind mir einfach nur Vorurteile geprägt und gehen schon mit einer gewissen Grundeinstimmungen in gewisse Projekte rein und ich glaube über eine sehr transparent gute Kommunikation ist für die meisten Herausforderungen eigentlich immer eine gewisse Möglichkeit da.
00:13:04: Und am Ende hat sich es bei uns gezeigt, dass fürs Gesamteam das eigentlich eher ein Mehrwert war als dass er sich negativ ausgewähnt hat.
00:13:13: Worin zeigt sich denn der Mehrwert?
00:13:14: Gibt doch mal Beispiele!
00:13:16: Du, zum Beispiel für mich mal vor einigen Jahren ganz prägendes Erlebnis war und wirklich mal ganz, ganz egoistisch schon auch gedacht bin.
00:13:26: Jetzt jemand sagen würde ja welchen direkten Mehrwert bringt es mir denn eigentlich?
00:13:30: In Zeiten von Fachkräftemangel hatten wir eine Bewerbung von einer absolut hochkarätigen Bewerberin, woraufhin unser Personalleiter gesagt hat können wir uns ja gar nicht leisten.
00:13:41: Wir brauchen ja gar nichts fürs Vorstellungsgespräch einzuladen.
00:13:44: Daraufhin gab es einen Vorab-Telefonat, ob sich den Sicherheitssicht wirklich zu bewerben.
00:13:48: Er hat für einen großen Bekannten Konzern gearbeitet und er sagt ja mit den Werten da dort kann ich mich einfach nicht mehr identifizieren.
00:13:54: Und Geld ist das eine.
00:13:56: Sie ist sich bewusst dass sie bei einem kleinen familiengeführten Mittelschnittler sicherlich Abstriche machen muss.
00:14:01: Sie möchte aber irgendwo Teil von einem Team sein, das auch gemeinsam auch was bewegen möchte.
00:14:08: Bei ihr war's auch aus familiären Background dass sie dem ganzen Thema soziale Inklusion sehr offen war.
00:14:14: Und genau deshalb hat sich damals aktiv bei uns beworben und wurde ein sehr, sehr gutes Team mitgekriegt von uns.
00:14:19: Und ist die bis heute da?
00:14:21: Ja!
00:14:22: Okay ja cool Sehr schön, dass sich das dann auch nachhaltig auswirkt.
00:14:26: Nachhaltigkeit ist euch auch wichtig!
00:14:28: Jetzt hat man aktuell den Eindruck nicht nur in unserer Branche wo das Thema besprochen wird, dass aber auch Sachen zurückgefahren werden.
00:14:36: So kommen wir später im Verlauf des Gesprächs auch noch mal drauf.
00:14:40: Warum glaubst du ist das Thema Nachhaltighat vielleicht so tot gelaufen?
00:14:46: Was läuft
00:14:47: falsch?!
00:14:52: Ich glaube, es sind ja selten immer nur einzelne Faktoren.
00:14:54: Es ist immer die Mischung aus mehreren Faktornen.
00:14:57: Ich glaube immer extreme ist was Schlimmes.
00:14:59: ich glaube das in den Zeiten von Fridays for Future wo der Grundgedanke dahinter der Umwelt etwas Gutes zu tun sicherlich der richtige war bin nicht überzeugend dass alles was im extremen betrieben wird das sieht man politischen sieht aber auch in solchen Initiativen das nicht der richtige Weg ist die breite Masse sozusagen auf seine Seite zu bekommen sondern da ist der Dialog ein gewisses Verschändnis generieren über den richtigen Weg.
00:15:25: Und das nächste Thema zum Thema Nachhaltigkeit muss man fern, ich habe schon sagen dass unser Wahrnehmung auch rein subjektiv betrachtet seit Covid gefühlt irgendwie jedes Unternehmen des nachhaltigsten von nachhaltigen ist.
00:15:41: Ich finde extrem faszinierend wie wenn ich es bei uns sehe weil wir einfach sagen wir sind kein nachhaltiges Unternehmen sondern wir haben uns zu einem nachhaltigen Weg committed und versuchen von Jahr zu Jahr immer wieder ein kleines Stückchen besser zu werden, statt zu sagen oh wow!
00:15:55: Wir sind das nachhaltigste Unternehmen.
00:15:58: Wie andere Unternehmen plötzlich innerhalb von einem Jahr das grünste Unternehmen sind.
00:16:03: Und dadurch glaube ich ist bei der breiten Masse zum gewissen Grad einfach auch das Vertrauen verloren gegangen.
00:16:13: Irgendwann war das dann so eine Wahrnehmung, naja es ist ja überall was recycelt.
00:16:17: Es ist hier überall grün und nachhaltig.
00:16:21: Was wir aber auch mit eigenen Studien festgestellt haben, haben wir gemeinsam mit einigen großen und guten Fachhandelspartnern mit uns ausprobiert.
00:16:30: War das Thema Nachhaltigkeit sehr oft mit dem Vorurteil verbunden wird?
00:16:36: Es muss automatisch teurer sein!
00:16:38: Da müssen wir ganz realistisch einfach uns ehrlich in die Augen schauen.
00:16:43: Nur weil ein Produkt nachhaltiger ist als ein Vergleichsprodukt heißt das nicht zwingend, dass der Kunde bereit ist dafür auch gezwungenermaßen viel mehr auszugeben.
00:16:54: Sicherlich für gewisse Produkte zu einem gewissen Prozentsatz mehr muss unserer Meinung nach aber absolut marginal sein.
00:17:01: und es war von uns vom Tag eins eigentlich einen Grundantrieb sozusagen in unseren Nischen-Produktgruppen Asfars revolutionieren wollen.
00:17:11: und das Thema Nachhaltigkeit leben wir eben seit Tag eins.
00:17:14: Findet man schon unsere ersten Katalog von vor über dreizehn Jahren, ein kleiner Zweisreiter da war schon immer unser Anspruch damals zu sagen ah darf nachhaltig nicht wie eine Ökomode aussehen sondern es muss genauso funktionell sein es muss genau so stylisch und modern sein.
00:17:31: und gleichzeitig müssen wir einen Weg finden die wird trotz nachhaltigen Entwicklungs- und Produktionsansatz den Artikel immer noch in eine faire Konsumpreislage bringen.
00:17:42: Und es war bei uns schon von Tag eins an das Credo im Prinzip zu sagen ein Premiumprodukt, was einfach für die breite Masse bezahlbar ist und wir nicht über das Argument ist aber nachhaltig produziert, uns rechtfertigen wollen, weshalb das Produkt teurer
00:17:54: ist.".
00:17:56: Das ist ja auch etwas, was häufig erzählt wird.
00:17:59: Und trotzdem passiert im Moment das, dass Nachhaltigkeit fast schon negativ besprochen wird.
00:18:05: Es gibt viele... Unternehmen auch in unserer Branche, wo wir unterwegs sind.
00:18:11: Lukas, die schaffen zum Beispiel oder fahren nur Sustainability-Abteilungen runter.
00:18:17: So ist es natürlich viel damit zu tun dass EU-Regularien nicht richtig ausgerollt werden, zumindest nicht klar ausgerallt werden hat aber mit anderen Faktoren zu tun.
00:18:26: wie beobachtest du das?
00:18:27: Wie bewertest Du das?
00:18:29: Es bewährt dich relativ simpel.
00:18:30: Das sind für mich genau die Unternehmen, die jetzt in den Zeiten wieder runterfahren die das von innen heraus, vom Herzen heraus, den Eigentümern heraus und der obersten Geschäftsführung heraus meiner Meinung nach glaube ich nie wirklich komplett ernst gemeint haben.
00:18:45: In Zeiten als viele tolle Vorzeigefirmen damit begonnen haben war es auch noch nicht zwingend ein Verkaufsargument.
00:18:52: Als wir vor dreizehn Jahren damit begannen haben da war dieser Begriff noch ... Da war das nicht das Verkauftsargumen zu sagen Jawohl!
00:18:59: Ich kaufe einen Produkt mehr.
00:19:00: deswegen Ich glaube, die Firmen, die das wirklich ernst meinen aus Überzeugung.
00:19:05: Da gibt es ganz viele tolle familiengeführte Mittelschändler auch bei uns in der Branche sehr tolle Vorzeigunternehmen.
00:19:14: als Beispiel eine Firma FROD, die ist glaube ich wirklich vom Herzen aus ernst meint.
00:19:18: Die würden jetzt nie in schwierigen Zeiten sagen zu lösen wir einfach die Nachhaltigkeitsabteilungen wieder auf.
00:19:25: Genau in den Zeiten ist ja wichtig zu sagen hey da müssen wir intensiver schauen was können Trotz der Regularien weit dahin tun, um unser Linie droi zu bleiben.
00:19:34: Beide wir es aus Überzeugung machen wollen und wir glauben das durch die neuen Regularien jetzt.
00:19:39: viele sagen ja wir sind ja super nachhaltig.
00:19:41: Wir dürfen sie nur nicht mehr kommunizieren und ist eigentlich ein perfekter Vorwand für dies.
00:19:47: Internets wieder Kosten einsparungen und wenn das Marketing einfach nur als eine reine Kostenstelle gesehen wird, die in gewissen Nutzen bringen soll und am besten wenig kosten dann ist das natürlich für viele Firmen jetzt der perfekte Zeitpunkt schön im Stellen, im Hintergrund heimlich das wieder einzustellen.
00:20:03: Dabei ist es ja auch weit besprochen und dass auf unserer Branche heraus also über den Tellerrand blickend das Thema Nachhaltigkeit bzw der Umgang mit Ressourcen ein nicht mehr verschwindendes Thema sein wird.
00:20:16: Also insofern sollte der Gedanke daran und das hören wir auch in diesem Podcast immer wieder ein eher optimistischerer sein, genau.
00:20:25: Und das was du ansprechst ist MCO und die Kommunikation in Darumdorf haben wir sind ja auch schon eingegangen und haben eine Folge gemacht, löscht auch da gerne mal rein.
00:20:35: Produktionen Deutschland.
00:20:36: Lukas ihr seid?
00:20:38: Du hast es ja auch eingangs beschrieben ich habe das so verstanden ihr seid von Asien ganz zurückgegangen muss ich aber nachfragen.
00:20:44: aber ihr habt auf jeden Fall ja die Green Factory aufgemacht in Schweinfurt.
00:20:49: Kollegen waren da, Kolleginnen waren da und waren schlichtweg begeistert.
00:20:54: mir fehlt der Besuch noch hole ich aber nach.
00:20:56: das ist versprochen.
00:20:56: an der stelle wird noch ein bisschen dauern aber Ich werde es tun denn ich interessiere mich ja immer für Produktionsabläufe.
00:21:03: Das bringt den Beruf so mit sich Green Factory was ist das besondere?
00:21:08: Und wie schafft die es in Deutschland denn angemessen zu produzieren mit allen Qualitätsmerkmalen etc.
00:21:16: Genau Peck Green Factory haben wir jetzt nicht so getauft, weil wir irgendwie die Fassadegrün angemalt haben.
00:21:23: Sondern in der Zeit als wir unser neuestes Werk geplant hatten, haben wir uns damals ganz intensiv damit befasst was können wir da wir uns eben zur Nachhaltigkeit committed haben denn auch mit dem Neubau im Prinzip für tolle neue Schritte nach vorne im Prinzip wieder machen.
00:21:38: Das war so die Phase damals als alle sich das Zertifikat für Klimaneutral geholt haben und als wir uns immer tiefer rein eingearbeitet haben war ich relativ geschockt.
00:21:47: Das heißt, ich kann irgendjemandem Geld geben der pflanzt irgendwo was für eine Kompensation und dann kann ich ein Icon verwenden.
00:21:54: das heißt ich habe mir sozusagen ein gutes Gewissen gekauft Und es war genau nie unser Ansatz.
00:21:59: deswegen gibt's bis heute bei noch keinem Produkt von uns irgendwo einen Sticker drauf.
00:22:02: Ich bin kema neutral.
00:22:04: Sondern unser ansatz mit der Green Factory war Wie schaffen wir jetzt im Prinzip?
00:22:09: Mit einem noch größeren Werk mit den größeren Output einfach de facto in geringerem nachweislich viel gegen den CO²-Ausstoß.
00:22:18: Und daraus hin ist ein bisschen diese Mission entstanden, wir schaffen ja zum gewissen Grad auch Tag zu sein.
00:22:24: und während wir jetzt gerade zusammensetzen sind wir hier in der Pack Green Factory hundert Prozent Energieautag das heißt wir gewinnen in den Sommermonaten unsere Energie zu einhundert Prozent.
00:22:35: selbst haben riesige Energiespeicher das heißt Wir können bis zu zwei drei Tage wo es sehr schattig ist überbrücken.
00:22:41: und selbst im Wintermonat schaffen wir bis zu dreißig Prozent Energieautarkt zu sein.
00:22:46: Wie weit geht das alles?
00:22:47: Die Mitarbeiter haben eine große Fahrradhalle mit einer eigenen kostenfreien E-Ladestation dazu, unsere Mitarbeiter zur Unterbewusstsein ein bisschen gepusht und sich bei der Autowahl umzustellen.
00:23:02: Das heißt die zum Mitarbeitereingang nahegelegenen Parkplätze durch die Hauswand sind mit sehr vielen E- Ladestationen ausgestattet Alles gewonnen durch unseren eigenen Sturm hier auf dem Dach.
00:23:15: Spannender wird es dann aber eigentlich innen im Werk.
00:23:18: Jeden Fußboden, den du findest, ist per GIS-Zertifizit nachgewiesen und recycelt.
00:23:23: Jedes Holzelement, jeden Schreibtisch, jeden Schrank jedes Interior-Element aus Holz hat alles die Lebenshilfe Schweinfurt in einer gigantischen filigranen Handarbeit gebaut.
00:23:34: Alle Metall einbauten wurden von der Schlosserei von der Lebenshilfee gebaut und auch energetisch einfach auf das modernste Level gebracht.
00:23:42: Weil wir hier in Schweinfurt, wir konkurrieren mit großen Konzernen wie ZF Sachs, Schäffler, SKF, sprich wir mussten einen Weg für unsere Kolleginnen und Kollegen finden.
00:23:51: Dieser Montagmorgen heißt nicht so Gott ich muss da schon wieder hin sondern einfach dass die Leute sagen hey dann gehe ich gerne hin weil wir einfach überzeugt sind.
00:23:58: nur wo einer gerne auf die Arbeit geht kann am Ende auch tolle Produkte entwickeln guten Kundenservice machen Päckchen schnell packen tolle Und das war natürlich für uns eine Traumkombination.
00:24:10: Auf der einen Seite konnten wir unseren nachhaltigen Ansatz oder den Wunsch von Jahr zu Jahr ein Stückchen besser zu werden, damit immens noch verbessern.
00:24:19: Was aber viel besser war und das ist auch für unsere Kunden zum Beispiel ein direkter Kostenvorteil im Sinne der Nachhaltigkeit in den letzten Jahren als das Thema steigende Energiepreise extremen Einfluss für viele produzierenden Unternehmen hatte Weil es für uns halt einfach, wie soll ich sagen nicht völlig siehrelevant war.
00:24:40: Weil auch wir Zulieferer im Garnbereich zum Beispiel haben, wo wir das gespürt haben aber konnten einfach die letzten Jahre gigantisch preisstabil sein und das hat nicht nur unseren Erfolg gebracht sondern de facto auch unseren Kunden und auch eine gewisse Planungssicherheit in Zeiten wo VK-Preislagen für die Konsumenten doch durchaus immer wichtiger sind.
00:24:58: Okay, also das heißt du würdest sagen es war auf jeden Fall eine lohnenswerte Investition in eine Produktionsstandort in Deutschland.
00:25:07: Wie wirst Du denn quasi von den Mitkollegen-Unternehmerseitig?
00:25:12: Also von den etablierten Unternehmen neben Euch wird darüber gesprochen.
00:25:18: Seid ihr im Austausch?
00:25:19: Also wie betrachten das so alteingesessenere?
00:25:26: Meinst du jetzt mehr bei uns hier in der Region oder
00:25:28: zum Beispiel in den Sportfachen?
00:25:30: Die Region war super spannend.
00:25:33: Wir haben relativ schnell die örtlichen Wirtschaftsverbände und auch jegliche Unternehmer, die uns besuchen kommen wollten eingeladen weil ich immer ein extremer Fan davon bin zu sagen hey nur wenn wir wissen gemeinsam teilen können wir auch gemeinsam eigentlich was bewegen.
00:25:46: Weil das was wir hier alleine schaffen zu bewegen bei PEC ist es jetzt wird die Welt nicht verändern.
00:25:52: Ich glaube sind immer nur die gemeinsamen großen Schritte.
00:25:54: Wir sind da absolut transparent und offen, sozusagen aus Fehlern die wir vielleicht bei unserem Neubau gemacht haben.
00:26:00: Aber auch aus dem positiven Rückschlüsseln, die wir hatten, die gerne mit Kolleginnen und Kollegen im Unternehmerturm zu teilen.
00:26:08: Wir hatten mittlerweile extrem viele Kunden auch schon zum Besuch hier, die wiederum dann teils ihre Lagerleiter zu uns später nochmal vorbeigeschickt haben.
00:26:18: Und sind eine absolute Fans, Bissensausage zu machen!
00:26:23: Outdoor Brands hier auch bei uns jetzt schon zu Besuch.
00:26:25: Heute Morgen erst wieder eine sehr, sehr bekannte Autormarke im Merino-Bereich die ebenfalls eine zweistündige Werksführung mit uns hatten wo wir einfach gezeigt haben was wir versucht haben anders zu machen.
00:26:37: und genau ja.
00:26:40: und der Spannste ist einfach dass wir gesagt haben denn für uns das Thema Nachhaltigkeit bedeutet einfach nicht nur die ökologischen Nachhaltigkeiten das Thema Recycling Energieeinsparen ist ein ganz wichtiges Thema.
00:26:52: Aber als wir eins mal unsere Firma gegründet haben, war der Hauptmotivationspunkt und wir sehen das immer wie eine Fünfzig-Fünftigverteilung des Themas soziale Nachhaltigkeit.
00:27:01: Und deswegen stand es für uns gar nicht zur Frage ob wir hier wieder ein Werker öffnen sondern die Frage war für uns einfach nur ganz klar Wie?
00:27:10: Weil wir waren uns bewusst Es ist für uns keine Option den Standort Schweinfurt zu schließen Sondern wir haben einfach nur gesagt Wir müssen einen Weg finden wie wir den so effizient weiterentwickeln, dass wir auch zukünftig marktgerecht – weil am Ende entscheidet nicht der Einkäufer die Einkäuferin.
00:27:26: Sondern der Konsument in Laden entscheidet was er kauft.
00:27:29: Wie wir weiterhin markt gerecht richtig innovative Produkte produzieren können und die gewisse Zuverlässigkeit unseren Kunden bieten können.
00:27:38: Und das ist glaube ich uns hier gelungen.
00:27:40: Das Werk hat insgesamt oder unser Hauptsitz hier siebentausend zweieinhalb Quadratmeter.
00:27:46: hochmodern ist es für uns der beste Ort im Prinzip, tolle neue Innovationen zu ermöglichen.
00:27:53: Dann lass uns doch mal reinschauen in die Innovation und in die Produktwelt von PEC.
00:27:58: Ich habe es ja eingangs beschrieben das ist sehr umfangreich.
00:28:02: ich würde sagen am bekanntesten seid ihr durch eure Tücher.
00:28:08: Nimm uns mal mit.
00:28:09: also was ist aktuell auf dem Tuchmarkt so los?
00:28:12: Was geht am besten?
00:28:16: Stellt aber ruhig auch die anderen Produktwelten vor, in denen ihr unterwegs seid und was vielleicht auch noch angedacht ist.
00:28:22: Fangen wir mit den Trends mal an!
00:28:25: Also freuen uns natürlich immer sehr zu hören wenn man uns mittlerweile mit dem PEC Original Modifunktionshof verbindet.
00:28:34: Es ist umsatztechnisch kann jetzt sagen vielleicht leider oder vielleicht auch Gott sei Dank gar nicht mehr das wichtigste.
00:28:39: tatsächlich der absolut boomeste Bereich bei uns ist unsere Funktionsrockensparte die wir eigentlich identisch lang schon mitreiben wie die Tücher.
00:28:48: Aber was viel, viel wichtiger ist und das war ein ganz, ganz großes und wichtiges Ziel von mir Wir wollten nie als Die Marke gesehen werden, die mit einem Produkt verbunden wird.
00:28:59: Ich gebe dir mal ein Beispiel Rollerblades Mit Roller Blades.
00:29:02: mit der Marke verbinde ich den Landscapes ohne sich weiß Und ich behaupte ganz viele der Konsumenten draußen wissen auch gar nicht dass es eine Marke sondern die nennen diese Produktgruppe so RollerBlades Würden die jetzt ein Skateboard rausbringen?
00:29:16: Würde ich mir als Konsument sagen, Uppsala da muss so Skateboards stehen und nicht Rollerplates.
00:29:21: Im Tempo!
00:29:22: Tempo ist für mich das sage ich zum Taschentuch.
00:29:25: Wenn ich Schnupfen habe und du bietest mir in Klinik an, ist mir das relativ gleich ob der Tempo oder der Kliniker aufstelle.
00:29:30: ich werde weiter zu dir sagen gib mir einen Tempo.
00:29:32: Bin dir aber dankbar wenn ich ein weiches angenehmes Krieg.
00:29:36: Wenn es im Rewe noch im Angebot ist im Prinzip und extra soft dann möchte auch von einer anderen Marke nehmen.
00:29:43: Ingegen würde es mich jetzt nicht trickern, wenn ich irgendwie einen Küchentuch sehe und da steht Tempo drauf.
00:29:49: Da würde ich eher sagen Moment mal!
00:29:51: Das verbinde ich nicht damit.
00:29:52: Und das war eine meiner größten Ängste.
00:29:54: dann direkt der Mitwörter bei uns.
00:29:56: den Vor- oder Nachteil, dass darf jeder für sich selbst sehen hat, wenn die ganze Produktgruppe nach den Firmennamen benannt wird.
00:30:03: Deswegen war mir ganz wichtig, dass wir eher dafür erkannt werden, Die Marke ist nachher mal Qualität.
00:30:11: Da hab ich schon was von denen, die liebe ich!
00:30:13: Oh da möcht ich noch was.
00:30:15: Ich geb dir ein Beispiel wenn niemand bei uns einen Merino Multifunktionszug kauft und einfach sagt Boah das ist qualitativ des weichsten Merino-Multi Funktionszug der sich hatte obwohl ich schon sicher andere habe Und die plötzlich beim selben Händler vor Ort eine Wandersocke von unserer Marke sehen und die auch noch mit Merino beworben wird Dann wünschen wir uns eigentlich dass er die Assoziation hat.
00:30:35: Mit der Marke verbinde ich einfach, genau wie ich es vorhin gesagt habe, Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit.
00:30:40: Denn du musst wissen das Tuch, dass ist richtig war unser erstes Produkt.
00:30:44: Unser erster Katalog zwei Seiten vorderen Rückseite hatte nur Multifunktions-Tücher.
00:30:50: Acht Original vier Fließvier Kindertücher!
00:30:53: That's it!
00:30:54: Sechzehn Produkte.
00:30:55: die Welt war damals in Ordnung.
00:30:58: In der kommenden Saison war dann aber schon das zweite Produkt Socken dass es von unserer Familie seit zwei Generationen wirklich ein Steckenpferd, das wir in den hochtechnischen also richtige Funktionssocken reden jetzt nicht.
00:31:09: Von einem dreierpark Baumholzsocken extremes Produktionsnohauer haben.
00:31:13: und was mein Ziel oder Wunsch eigentlich immer war und wo ich das größte Potenzial gesehen habe.
00:31:20: Meine Denke war nie wie kann ich dem Mitwerber den Kunden wegnehmen oder denen?
00:31:24: Sondern meine denke war ganz ganz simpel Wie können mir mit dem Kunden vor Ort gemeinsam mehr rausholen?
00:31:30: Und das Thema Assas-Vars ist meiner Meinung nach im deutschen Sportfachhandel, vielleicht sogar in Europa.
00:31:38: Es gibt aber auch ein paar Vorzeigebeispiele.
00:31:42: Bisher noch eines der unterschätzten Potenzialumsatzgruppen die langsam – also wir sehen eine sehr gute Besserung – mehr genutzt werden.
00:31:52: Aber bei denen fast alle Händler noch so ein massives Potential hätten.
00:31:58: und unser Traum oder Wunsch hier, wo wir immer darauf hingearbeitet haben.
00:32:01: Wir konnten sie mal nicht sagen mehr hatten aber in der Schublade schon immer den Plan.
00:32:05: wenn wir das und das erreicht haben kommen die nächste Produktgruppe.
00:32:07: Wir wollten für unsere Kunden Der Assas-Far-Spezialist vom Kopf bis Fuß Sommer und Winter Erwachsenen Kinder Form mittler im Preiseinschicksbereich bis hin zum absoluten Premium Bereich so dass jeder Kunde bei uns individuell schauen kann.
00:32:25: Wenn einer in München am Marienplatz ist Aus einem Auswertung weiß, ich kann preislich eine kleine Stufe höher verkaufen.
00:32:33: Versus wenn jemand eher in der ländlichen Gegend ist, wo er aus seiner Erfahrung herausweist, er braucht eine mittlere Preislage wollen wir für den Kunden dieses breite Assasvar-Spektrum anbieten und vor allem mit einer NOS Verfügbarkeit, einer extrem guten Kalkulation so dass aus wirtschaftlicher Sicht diese Produktgruppe Assasvars einfach lohnen.
00:32:54: Okay, da gehen wir gleich mal drauf hoch.
00:32:57: Warum Accessoires oft immer noch unterschätzt sind und was man aus deiner Sicht tun kann damit das... quasi jetzt Impulskäufe, Zusatzverkäufer noch zusätzliche Einnahmen sichern.
00:33:08: Dass ich das Einnahmen sicher lassen.
00:33:11: Lass uns ein bisschen bei euren Produkten bleiben.
00:33:13: was ist im Moment der Trend im Tuchbereich und wie sieht es denn bei den Socken aus?
00:33:17: Und auch bei den Mützen?
00:33:18: also was gestaltet ihr und was kannst du quasi produktseitig den jetzt zuhörenden Handelspartnern mitgeben?
00:33:27: Also es sind eindeutige ganz klare Trends.
00:33:31: vielleicht nur mal ein Thema wir haben Jede Saison und das ziehen wir auch über mehrere Ressourcen weg durch, weil wir sind der festen Überzeugung man muss für etwa stehen.
00:33:40: Und kann ich jedes Jahr immer wieder die neuesten Wildes in Erfindungen haben oder letztes Jahr geht es auf einmal irrelevant?
00:33:47: Wir haben pro Saison gewisse Fokusthemen Für uns.
00:33:50: eines der Themen und du hast vorhin das Thema Nachhaltigkeit angesprochen Auch wir haben's in der Außenkommunikation nicht runtergefahren sondern uns verändert und angepasst.
00:34:00: Denn wie ich vorhin gemeint habe Ungerechtfertigterweise verbindet der Konsument teilweise mit dem Begriff Nachhaltigkeit, oh Gott es ist automatisch teurer.
00:34:09: Das würde eher in einem Verkaufsgespräch oft gar nicht aktiv direkt äußern.
00:34:13: Was haben wir aber erkannt?
00:34:15: und da habe ich eine ganz simple Denke man muss manchmal auch einfach nur ein bisschen beobachten, analysieren und von den Großen lernen.
00:34:25: wenn du wirklich mal im LEH schaust was die letzten Jahre sich dein Marketing verändert hat wo früher mal Bio-Bio sozusagen ganz stark gepusht und beworben wurde.
00:34:35: Und der Kunde jetzt vielleicht mit dem Griff Bio im Lebensmittelbereich auf einmal vielleicht teurer verbindet, ist es herrlich zu sehen wie alle von den Großen ja von wirklich den LEHs bis hin zum Discount auf das Thema Regionalität setzen.
00:34:51: Das ist nämlich noch etwas in Zeiten von globaler Wirtschaftspolitik wo wir viele spannendes Aktuellen mitbekommen, wo der Konsument vielleicht wieder sagt, ah stark!
00:35:01: Das ist aus meiner Heimat Und das ist natürlich für uns mit einer eigenen Produktion hier oder sogar zwei Werken hier ein absoluter Pluspunkt, dass wir wirklich aktiv draufsetzen im Thema regionale Produktion.
00:35:14: Unser Außendienstler, wenn sie in Kundenbesuchen stellen, Displaytopper zur Verfügung wo der Kunde dann live mit Adding eintragen kann wie viele Kilometer entfernt von hier ist das Produkt produziert werden.
00:35:25: Sprich die Sekunde dieses Thema Regionalität in Anführungszeichen Nachhaltigkeit auch glaubwürdig glauben kann Der kann es in Google eingeben, der kann hier vorbeifahren.
00:35:35: Der sieht auf Google, das sind siebentausend zu hundert Quadratmeter.
00:35:38: Da wird wirklich was produziert.
00:35:41: Wir haben auch sehr oft Werksbesichtigung.
00:35:43: Das ist ja eine glässende Produktion bei uns.
00:35:44: Das heißt jeder Raum und jeder Bereich ist transparent und offen.
00:35:48: Genau.
00:35:49: Das so eines dieser Themen wie wir erst mal sozusagen das Thema Nachhaltigkeit seit einiger Zeit neu nach außen kommunizieren.
00:35:57: Das heisst weniger immer nur auf das Ökologische zu püsten, sondern auch mal stärker auf das menschliche wie und wo wurde deine Ware produziert.
00:36:05: Und ansonsten spürn wir im Prinzip die identischen Herausforderungen durch geringere Verquenzen und eine Kaufzulackhaltung.
00:36:12: So jetzt kommt für uns erstmal einer der spannendsten Punkte.
00:36:16: ich nenne unsere Produkte speziell des PEC Multifunktionstuch den Kaugemittelsstationären Fachhandels.
00:36:24: Ich gebe dir ein Beispiel, ich würde nie in die Edeka gehen und da hinfahren um zu sagen, ich kaufe noch heute einen Päckchen Kaugumi.
00:36:30: Ich nehme dann meine Milch mit, ich nehme Brot mit was auch immer... Und am Ende stehst du an der Kasse und sagst super!
00:36:36: Päckele Kaugummi kann nicht mehr wieder mitnehmen und zack ist es auf dem Band.
00:36:40: Und das sind weitere eine Euro und neunzehnte Umsatz gemacht.
00:36:43: Auch das haben wir massiv festgestellt d. h., die Atemweise und die Positionierung des Assas-Vars So dermaßen entscheidend für den Verkaufserfolg.
00:36:54: Ralph, ich könnte mir dir jetzt Auswertungen machen vom großen bekannten Vorzeigehändler in Deutschland.
00:37:01: Da sind wir wirklich mit unserem kompletten Kopf bis Fuß Programm vertreten.
00:37:05: Auf dem Papier würdest du sagen grandios da müssen ja Umsätze ohne Ende über die Ladentheke gehen.
00:37:13: Dann zeig' ich dir kleinere Händler Die haben ein geringereres Produktportfolie von uns auch im Kopf bis Fusskonzept Aber gigantisch gut dargestellt Haben uns die Möglichkeit geben, dass unser Festlandschilder Außendienst tolle Schulungen fortmacht.
00:37:29: Die machten teilweise den dreifachten Umsatz mit uns als manch so bekannter großer Händler.
00:37:34: Denn wirklich als es war ist das Lustige.
00:37:38: du musst einmal dir wirklich die Mühe machen des Profs schnell aufzusetzen gutes NOS dahinter zu packen.
00:37:45: Den Marken wie in unserem Fall die Möglichkeit zu geben, die Verkäufer auf der Fläche zu schulen mit simplen Verkaufstricks.
00:37:52: Wir nennen es immer die PAK-zehn Minuten Schulung.
00:37:54: Danach hört uns eh niemand mehr zu und unser Job ist im Prinzip aus Best Practice Fällen so ein paar Tipps und Tricks mit auf den Weg zu gehen.
00:38:03: Warum machen wir das?
00:38:03: Warum habe ich auch festgestellt in Außendienst umgestellt, der unter Saison eines seiner Hauptaufgaben ist, die Flächen zu besuchen und die Ver Käufer ist, weil es am Ende eine Win-Win-Situation ist.
00:38:18: Ich investiere in unseren gemeinsamen Aberkaufsverfolg
00:38:20: draußen.".
00:38:22: Das sind sozusagen erst mal die Kundbasis.
00:38:25: Ich baue halt so ein Partner der sich professionell in dem Bereich Assist-Fass aufgestellt hat und vor allem der mir auch dann diese kontinuierliche Verfügbarkeit für unterschiedlichste Jahreszeiten, unterschiedlichsten Asfaproduktgruppen entspannt und zuverlässig einfach bieten kann.
00:38:42: Jetzt haben wir das ganze Setting.
00:38:44: Wir haben weniger Verkäufer auf den Flächen, Fachkräfte betrifft mittlerweile einfach alle und geringere Frequenzen.
00:38:55: Jetzt wirst du dir sicherlich die Frage stellen wie wollen wir da gemeinsam noch mehr rausholen?
00:39:00: Unser Ansatz ist wenn unser Entwicklungsteam eine sehr große Produktentwicklung bei uns aufgeteilt in Headwear, Neckwear und Fuß Die entwickeln immer gemeinsam für ein großes Ziel.
00:39:12: Es muss für uns immer ein roter Faden sein und zum Beispiel in absurder, wie soll ich sagen, USP bei uns ist unsere Anti-Insect-Kollektion ohne Diet, ohne Permetrien.
00:39:23: Das war damals eine meiner Vorgaben.
00:39:25: Ich wollte es einfach ohne Giftstoffe ist wenn wir uns ganz klar gegen Permetrin entschieden.
00:39:31: Ein bekannter großer Haltstuhl mitbewerfen.
00:39:34: Uns hatte das zwei drei Jahre vor.
00:39:36: uns.
00:39:37: Meine Außenhützler wollten, wir brauchen es auch Chef und haben gesagt ja wir brauchen das.
00:39:42: Aber wir brauchen so dass es einfach zu unseren Werten passt weil wir vom Mund und Nase keine Giftstoffe wollen Und haben ganz lange da eine Technologie gearbeitet und haben nicht einfach ein einzelnes Produkt rausgebracht Sondern das wird dann einfacher.
00:39:55: nehmen jetzt mal den Bereich Outdoor.
00:39:57: Dann ist es in jeder Outdoor Socke mit drinnen.
00:40:01: Das zieht sich bis nach oben durch.
00:40:02: dann gibt's eine große Range an Multifunktionstüchern.
00:40:05: Anstemmen Das ist in jeder Outdoor-Cuppe drinnen, in jedem Outdoorhood einfach als Grundbasic.
00:40:12: Und dann setzt unser Marketing ein die wie ich finde für eine Asus-Warmarke sehr aktives POS-Marketing kostenfrei.
00:40:20: unsere Händler versuchen zu unterstützen und wir sehen das Ganze als Problemlöser.
00:40:25: Ich gebe dir ein Beispiel.
00:40:27: Für mich ist ganz simpel Wir sagen bei Schulungen oder Sorgenschulungen den Verkäufern bitte frag bloß nicht benötigen sie noch eine Socke.
00:40:37: In einer Zeit, wo der Konsument ihn nur reinkommt um bedarfsgerecht zu konsumieren brauchen wir einen Wanderschuh.
00:40:44: ich gewandern.
00:40:45: Oh Gott was kostet er?
00:40:46: Zweihundertfünfzig Euro?
00:40:48: Gebe ich den hier eine Steilpassvorlage?
00:40:50: das sehr im Prinzip sagt vielen Dank Ich habe schon ausreichend Wandersocken zur Hose.
00:40:55: Wir fragen einfach sagen Sie mal in welches Gebiet gehen sie denn zum wandern?
00:41:00: Wenn ich ein bisschen erfahren bin ihr wollt diese Ecke die ist ein absolut hoch Risikogebiet für Zecken beschützen sich denn ja.
00:41:07: Und weißt du, was das Faszinierend ist?
00:41:09: Der Konsument geht nicht aus dem Laden hat das Gefühl, dass ihm etwas zusätzliches angetreten wurde.
00:41:14: Sondern er war dankbar, da sein stationären Fachhandel war eine tolle Beratung bekommen hat und sogar noch eine Lösung für das Problem Zecken mit auf den Weg bekommen hat.
00:41:25: Das ist jetzt ein Beispiel für einen Bereich Wandersocken.
00:41:29: Genau!
00:41:29: Und das Thema Anteinsekt ist bei uns sehr toll.
00:41:32: Im Sommer absolut stark das Thema UPF-Fünfzig Plus, also Sonnenschutz.
00:41:37: Sonnenschutz wird ein immer immer wichtigeres Thema, speziell wenn wir uns jetzt mal die junge Generationen, sprich unsere zukünftigen Kunden draußen im Konsumenten anschauen.
00:41:47: es ist verrückt zu sehen wie viele für Hauptpflege aber auch fürs Thema Sonnengeschutz mittlerweile ausgeben.
00:41:54: wo ich noch über nicht überlegt vor zehn, zwanzig Jahren am Badesee sich manche mit Öl einschmiert haben um noch schneller braun zu werden, wird jetzt heutzutage ein sehr guter Sonnenschutz verwendet.
00:42:04: Aber auf dem Kopf, eher auf die Kopfhaut.
00:42:06: kann ich wenn ich Haare hab jetzt nicht einfach Sonnencreme schmieren?
00:42:08: oder ist das Thema Sonnenschutz sehr wichtig es bei uns mit der europäischen CE-Norm immer geprüft dass wir alle Norma füllen mit einem seitigen Handbuch hinten dran um alle EU-Norben zu erfüllen.
00:42:21: Das sehen wir also.
00:42:22: unsere Aufgabe für unsere Händler, dass sie sich darum nicht kümmern müssen.
00:42:25: Und das sieht sich halt erneut wieder nicht in einzelnen Modellen, sondern durch die komplette ich glaube insgesamt fast zweihundert SKU große Sonnenschutz-Kopfbekleidung.
00:42:35: Von einem innovativen Strohhüt eine absurde tolle neue Produktgruppe von uns seit drei Jahren, d. h. Strohhüte auch für der Revolutioniert, ds heißt den UPF fiftyplus mit CE Sonnenschutz reingebracht.
00:42:51: Diesen Packable.
00:42:52: Ein großes Argument, wenn du in den Urlaub fliegst knautsch wir uns zusammen und tust dir dein Koffer ins Handgepäck.
00:42:57: Und gleichzeitig auch noch, wenn es windig wird, fliegen sie auf Strohhüte weg mit einem ganz innovativen von uns entwickelten Verstellsystem, das er ohne einzudrücken immer gut setzt.
00:43:10: So zieht sich's bei unseren durch – das findest du aber genauso im Running Cap wie im Outdoor-Hut oder in der Freizeitmütze.
00:43:18: Das ist von Jung bis All, d.h.
00:43:19: in Erwachsenen als auch in der Kinderkolektion!
00:43:22: Und was wir zum Thema Winter oder auch ganz jährlich sehen, ist ganz klar das Thema Merino.
00:43:29: Glauben wir hat immer noch nicht sein Pieck erreicht?
00:43:32: Wir sind überzeugend.
00:43:33: es wird weiterhin aufgrund der toll natürlichen Eigenschaften weiter hin noch zu einem positiven Wachstum führen wo wir aber überzeugt von Sinn Der Konsument werden die nächsten Jahre stärker drauf schauen.
00:43:47: Wo kommt denn die Merinowolle her?
00:43:49: und als ich mich da vor einigen Jahren, vor vielen jahren begonnen habe damit zu befassen.
00:43:55: Es ist da wirklich eiskalt in den Rücken runter gelaufen.
00:43:58: Du denkst du kaufst Non-Moolasing?
00:44:00: Das ist für mich die neueste Form of Screenwashings weil gefühlt jede Firma nur noch Non Moolasing drauf stehen hat.
00:44:05: Dann schaust du mir die offiziellen Zahlen an wie viel Non Moolsing weltweit überhaupt sozusagen geschoren wird auf den Farmern.
00:44:14: und dann ist es ähnlich wie wenn du zu Hause dir grünen Ökostrom kaufest.
00:44:18: Dein Lieferant sichert zu, dass er so viel Prozentsatz Non-Mule-Single auch eingekauft hat.
00:44:24: Ob die Wolle, die du geliefert kriegst wirklich non-mule-sing ist kannst du nicht wissen.
00:44:28: Und auf jeden Fall habe ich vor einigen Jahren entschieden ohne und das ist jetzt auch noch mal wichtig eine Preiserhöhung unseren Händlern weiterzugeben unsere Merinowolle oder unser Unternehmen RWS zertifizieren zu lassen.
00:44:40: Mir war wichtig dann habe ich lieber eine geringere Marsche dran aber mit ruhigem Gewissen zu wissen wo kommt meine Merino überhaupt her?
00:44:48: Wir sind überzeugt, dass durch Tierschutzorganisationen sicherlich in den nächsten Jahren noch einiges an einem Shitstorm kommen wird.
00:44:57: Vielleicht teilweise auch zurecht wenn du dir wirklich mal Videos anschaust unter welchen biederlichen Umständen die Tiere gehalten und geschworen werden.
00:45:07: aber nicht nur die Tiere.
00:45:09: bei RWS ist auch sichergestellt das sie Mitarbeiter auf den Farmen einen fairen Lohn bekommen.
00:45:14: Und das sind von uns, wenn wir zu einer aktuellen Sommersaison schauen, drei absolute Fokusthemen.
00:45:19: Thema Anti-Insect speziell am Fuß, Zäckenschutz im Gesicht eben der Insektenschutz.
00:45:24: Ist toll!
00:45:25: Egal ob du ein Badesseh bist ja, ob du einen Trainrunner bis da durch den Wald läuft.
00:45:30: Ob du in den Drogenurlaub fliegst.
00:45:33: Thema Sonnenschutz genauso.
00:45:35: Schau dir die letzten Wochen an... Es ist verrückt wie heiß es mittlerweile bei uns wird und schützen muss sich mittlerweile jeder von jungem bis alt auf dem Kopf.
00:45:43: und eben das Thema Merino erwählen.
00:45:45: Ja, danke.
00:45:46: Du hast uns ja umfassend sowohl in eure Produktwelt mitgenommen aber auch in den Trendthemen die ja auch besprochen werden.
00:45:53: übergreifend jetzt nicht nur PEC betreffend also genau Sonnenschutz eines der großen Themen Auch im Travel Bereich.
00:46:02: Anti-Insect heißt es bei euch Bei anderen heißt es anders Aber quasi der Schutz vor Wückenstiche etc.
00:46:10: Zecken du sagtest ist auf jeden Fall hat, hat zugenommen.
00:46:14: Du hast gesagt die Positionierung von Accessoires und da würde ich gerne nochmal mit dir drauf gehen gibt doch mal ein
00:46:21: Beispiel
00:46:22: in dem Geschäft wenn man jetzt euch quasi im Full Sortiment was von Kopf bis Fuß geht im Bereich Accessoires Natürlich hat man nicht nur euch dann im Geschäft stehen, sondern es sind ja auch noch andere da, die zum Bereich Assessoires ...
00:46:36: Halt, halt!
00:46:37: Ja genau.
00:46:38: Aber erst mal davon aus, das sind mehrere Anbieter im Bereich Accessoires.
00:46:42: Wie würdest du denn so... Also was ist die richtige Positionierung und wie würdest Du so ein Bereich aufbauen?
00:46:47: Wird man den durchmischen, wird man dem nach Marken getrennt halten?
00:46:51: Was wäre deine Idee für einen optimalen Aufbau in einem kleinen Geschäft?
00:46:56: Und was wäre ein Aufbau an einem größeren Geschäft?
00:47:01: Ob durchgemischt oder Marken rein ist erstmal per se.
00:47:07: zwei andere Punkte viel, viel wichtiger.
00:47:09: Ich bin der feste Überzeugung lieber eine kleinere Präsentation aber dafür eine Mehrfachpräsentration an den jeweiligen Bedarf stellen.
00:47:19: und ganz wichtig kurz vor dem Kassenbereich muss definitiv nochmal zusätzlich asswas kommen.
00:47:26: Der Moment, wo der Kunde ansteht oder beziehungsweise ist es der Ort, wo jeder Konsument sozusagen etwas kauft auch mal vorbei muss.
00:47:35: Da muss definitiv noch die Hauptplatzierung sein ja?
00:47:38: Oder eine Zweitplatzierung und dann eine Mehrfachplatzierung in den jeweiligen Fachbereichen.
00:47:43: Ich gebe dir ein Beispiel das bringt jetzt meiner Meinung nach wenig eine ganz große Sockenbahn zu machen wenn ich an der Wand die Freizeitsocken habe, die Wandersocken, die Runningsocken mit auch noch die Schießsocken.
00:47:54: nein Die Outdoor Socken müssen zu den Wanderschuhen.
00:47:58: Das ist wie der Schnürsenkel zum Schuh gehört, gehört die Wandersocke zu den Wanderschuhen.
00:48:04: Genau das mit den Running-Socken.
00:48:05: Jetzt nimmst du ein Neongelbes Packmultifunktionstuch und unser Neon Gelbes, die Neon gelbe Laufkap mit Sonnenschutz.
00:48:15: auch die muss dann z.B.
00:48:17: in den Running Bereich oder wenn ich einen Fahrradbereich habe in den Fahrradbereichen mit rein weil wir einfach zur Überzeugung sind dass Konsumenten viel Bedarfsgerechter sich schon die jeweilige Abteilung im Laden aushoben.
00:48:30: Natürlich gibt es zum Glück weiterhin Kunden, die ja durch den Laden komplett durchbummeln.
00:48:34: Viele und da würde ich mich auch mit reinbeziehen.
00:48:36: Ich gebe dir ein Beispiel wenn ich einen neuen Laufschub benötige und zu meiner örtlichen Sporthändler hingehe dann wäre ich an dem Tag sehr gezielt in Richtung der Running Shoe Abteilungen laufen und werde glaube ich kaum nochmal vermutlich allein aus Zeitgründen nicht nur mal durch die Wanderabteilung bummen.
00:48:53: so Das heißt, wenn ich für meinen Bedarfskauf und der kann ganz unterschiedlicher Natur sein in einer jeweiligen Fachabteilung bin muss er konsumentes Arsch mal optisch wahrnehmen.
00:49:05: Und noch viel wichtiger ist der jeweilige Verkäufer in der Fachabteilung.
00:49:08: Er muss sehr schnell dort hinladen können.
00:49:11: Das ist für mich eigentlich eine viel viel wichtigere Thematik.
00:49:14: Jetzt hast du nochmal angesprochen, wenn jemand den Platz hat... ...und wir haben ja ein ganz ganz tolles Beispiel im Schwarzwald unten von einem anderen Verband einen Händler.
00:49:25: Der hat uns seine Zahlen mal geschickt, der hat uns nämlich mal freie Hand gelassen und er gesagt Mensch dann zeigt uns doch mal was da möglich ist.
00:49:31: Haben wir uns einen Schaufenster gegeben?
00:49:33: und Ralf du glaubst nicht wie oft wir gehört haben?
00:49:34: Was ein Schaufenste für Assas-Vars das ist einfach weißt du was es für ein Wert hat?
00:49:39: Ja!
00:49:40: Dann laufen wir durch die Innenstadt.
00:49:41: überall stehen drei Puppen drin unten im Breischild nach einem paar Wochen in Rotpreis Das kickt doch niemand mehr an.
00:49:49: Wir sind der Meinung mit so'n Schaufenstern kannst du richtig tollen Zusatzumsatz geneihen.
00:49:55: Und jetzt zeige ich noch nicht mal, nur durch unsere Produkte!
00:49:58: Sondern vielleicht mit einem spannenden Problemlöser-Thema, womit ich den Kunden überhaupt erst einmal in den Laden reinhofe.
00:50:06: Wir haben damals einen kleinen Schaufenster bei einem klassischen regionalen stationären Sportfachhändler ein so... In gemeinsamer Zusammenarbeit wirklich so spannendes Schaufenstern zum Thema Zecken und Insektenschutz gemacht dass sie einfach so viele Leute hatten, die stehen geblieben sind.
00:50:25: Wir haben mit nur Angetießer draußen und haben da drinnen geholt.
00:50:29: Und drin war eine kleine, keine große, eine kleine Pop-Abfläche wo dann im Prinzip die Erklärung zu dem Ganzen kam was wir erraten.
00:50:37: Ich bin der Meinung es ist definitiv möglich für jeden Fachhändler auch mit kleinen Geld wieder ein gewisses Einkaufserlebnis zu schaffen.
00:50:46: Mit kleinen Sachen.
00:50:47: wenn ich nur ab und zu mein Bauma drüber muss ein paar Tools holt paar Sachen aus dem Wald mitnehmen.
00:50:51: Bin ich wirklich überzeugt, dass man so ein spannendes Shopping-Erlebnis schaffen kann?
00:50:56: Wo der Kunde am Ende dankbar rausgeht und sagt stark von so einer Produktinnovation wusste ich noch gar nichts.
00:51:04: Wo man eure Produkte aber auch sehen kann ist ja auch auf Messen.
00:51:07: So ein bisschen darüber gesprochen wie kann man es im stationären Handel gestalten das man diese Sachen besser verkaufen kann und auch davon profitieren kann.
00:51:19: Wie sieht das auf Messen aus?
00:51:20: Also wie bewertest du die Messe-Landschaft, ihr seid ja auch immer vertreten auf den Ordermessen der Sport, zweitausend logischerweise.
00:51:29: Wie werdet ihr dort wahrgenommen und wie gestaltet sich der Orderprozess?
00:51:34: Wo siehst du Vor- und Nachteile, Verbesserungsbedarf?
00:51:37: was läuft gut, was nicht?
00:51:42: Jetzt sind wir mal beide ganz realistisch in die Anzahl im Messen.
00:51:45: sehr einfach Fakt.
00:51:47: von dem, wie es mal eins war als ich vor dreizehn angefangen habe, im Vergleich zu heute massiv abgebaut.
00:51:53: Eine Expo ist so in der Form nicht mehr mehr annähernd existenz, wie ich es mal ins kannte.
00:51:59: Ich glaube wo es am meisten Sinn macht ist vielleicht zu sprechen über das Thema der Order-Messen.
00:52:04: Messen sind für uns sehr wichtig weil wir einfach mit insgesamt ein Tausend dreihundert SKUs pro Saison also ein tausend dreihundert verschiedene Assisters war es NOS hier lagern am Lager liegen.
00:52:16: ist es für den Vertreter fast so möglich vor Ort, den Kunden alles live zu zeigen.
00:52:20: Und eine Messe hilft uns einfach wirklich mal dieses volle Spektrum und auch dieses Potenzial was man mit Kopf bis Fuß ausholen kann, einfach sehr gut vor Ort zu präsentieren.
00:52:30: Es gibt Verbandsordermessen.
00:52:33: da wurde schon mehr verstanden das diese Messe Ordermesser heißt wo man wirklich aktiv dann zusammen dort sitzt Das Workbook durcharbeitet und ich rede noch nicht davon dass man danach direkt die Bestellung platzieren muss.
00:52:44: Mit unserer Made in Germany Produktion, Made In Italy haben wir den großen Vorteil dass wir auch sehr spät einfach noch Bestellungen annehmen können.
00:52:52: Sprich ich kann mir die Verkaufszeilen der Saison anschauen.
00:52:55: Entscheidend ist aber glaube schon mal wenn ich schon vor der Kollektion sitz das ich einfach wirklich gemeinsam mit meinem Außendienst durch gehe.
00:53:02: was sind potenzielle Neuigkeiten die ich einfach auf dem Schirm halten müsste und dass man gemeinsam eine Arbeitsmesser nicht wie eine Bummelmesse sieht wo man mal einfach vorbei läuft?
00:53:13: Das glaube ich ist noch ein großes Potenzial, das wir hier noch mehr rausholt.
00:53:17: Sehen ja jetzt auch gerade in meinen Hausen.
00:53:19: die Frequenz zumindest unser subjektiven Wahrnehmung nach wird immer stärker und genau!
00:53:25: Wir finden den Ordner messend sehr wichtig und sehr gut.
00:53:29: Industrie- und Handel?
00:53:31: Die Partnerschaft wurde auch regelmäßig besprochen schon hier im Podcast.
00:53:38: Es wird unterschiedlich bewertet, wo siehst du quasi Möglichkeiten der Verbesserung?
00:53:44: Wie geht ihr mit dem Handeln um?
00:53:46: Was habt ihr für eine Beziehung eurer Bezug auf Lieferungen und Lagerungen
00:53:50: etc.?
00:53:53: Also für uns sind die aktuellen sicherlich wirtschaftliche anspruchsvolleren Zeiten tatsächlich eher ein Vorteil gewesen.
00:54:02: Du musst dir so vorstellen, früher war die Thematik dass das Assas war völlig sehr relevant.
00:54:08: Dementsprechend waren wir auch für die Eigentümer, für die Einkaufsleiter aber selbst für die Einkäufer kein wirklich relevanter Partner da wars.
00:54:16: Wir glauben einfach, dass in guten Zeiten wird einfach vieles gekauft und dann wird es gekauft was man schon immer gekauft hat ohne wirklich... wie soll man sagen?
00:54:25: Das Sortiment noch mal bewusster zu hinterfragen und das haben wir jetzt muss man uns wirklich zuguthalten oder müssen wir sagen, hat uns stark in die Karten gespielt.
00:54:37: Das sind Zeiten wo es einfach herausfordernder ist... Die Eigentümer der Geschäfte als aber auch die Einkäufer viel stärker hinterfragt haben.
00:54:45: wer ist mein richtiger Partner?
00:54:47: Du kannst dir nicht vorstellen wie oft für die ersten Jahre teilweise bei ganz ganz vielen Kunden die mittlerweile sehr sehr gute Kunden von uns hin noch nicht mal einen Termin bekommen haben.
00:54:55: Da hieß es besten Dank ich habe kein Bedarf.
00:54:58: Ich hab seit Jahren da Lieferanten das passt alles.
00:55:03: Da haben wir uns oft schon mal gefragt, was das war denn da überhaupt der Maßstab?
00:55:05: Was war denn die Messlatte?
00:55:07: Wenn ich seit zehn, fünfzehn Jahren für eine Access-Var-Produktgruppe den selben Differanten habe an etwas messig sind.
00:55:13: Was tatsächlich der Fall war es war auch so ein Schleichenerprozess dass er sich so schleichend auf Null eingependelt hat.
00:55:20: Ja, die haben irgendwo wenn die Preise erhöht.
00:55:23: Das heißt ja unsere hat es gleich geblieben, offen gar nicht geschaut.
00:55:25: haben wir Stückzahlen technisch uns verbessert oder vielleicht sogar verschlechtert.
00:55:29: und das ist schon was, was wir jetzt spüren, dass die letzten Jahre eine viel größere Offenheit hinsichtlich neuer Markens.
00:55:36: Das ist für mich auch einer der Gründe, warum ich sagen würde, dass wir wirklich seit fünf bis sechs Jahren einen regelrechten positiven Boom auf unsere Marke erleben.
00:55:46: Auch in unserer Wahrnehmung gibt es, glaube ich, auch eine stärkere Abstimmung und Kommunikation in den R-Vergruppen untereinander in den Händlern.
00:55:55: Wir haben sehr viele neue Kunden gewonnen rein auf Empfehlung aus R-Verkruppen, weil sie gesagt haben hey!
00:56:00: Ich hatte die nicht lange auf dem Schirm.
00:56:01: Schau mal, was ich mit diesem Access-Vastal im Jahr nicht nur Umsatz mache.
00:56:05: Sondern de facto einfach welchen Ertrag ich mit den erwirtschaften und vor allem mit wenig Stress und Aufwand.
00:56:12: Und dann haben wir noch das weitere Phänomen.
00:56:16: Jetzt reden wir nur darum dass der Konsumverhalten sich ändert hat aber lasst uns mal realistisch sein für jeden Einkäufer.
00:56:24: die Order Deadlines werden immer früher.
00:56:26: Der Papierkram wird immer mehr was wir erfüllen müssen.
00:56:29: gleichzeitig habe ich jetzt nicht die Wahrnehmung, dass bei unseren Kunden draußen irgendwie zwanzig Prozent mehr Personal aufgebaut wurde im Einkauf.
00:56:37: Und da ist glaube ich unser alleraller stärkster Vorteil mit einem sehr sehr vielen Thema Digitalisierung investiert weil wir haben gesagt also es war's sollen euch keinen Aufwand machen sondern sollen euch Umsatz und vor allem Marge bringen.
00:56:49: und dann haben wir gesagt der Hauptvorteil von uns als Kopf fürs Fuß Spezialismus mit tausend zweihundert SKUs ist Wir haben einen gemeinsamen Vordertermin.
00:56:57: ihr schickt uns am besten die Zahlen wie analysieren sie bereits Und schon gemeinsam, wie wir ein NOS optimal einstellen.
00:57:04: Dass ich einen Einkäufer innerhalb des Saisons eigentlich gar nicht mehr darum kümmern muss.
00:57:08: und dann ist einfach der nächste Vorteil dass er nicht irgendwie von zehn Lieferanten im Päckchen bekommt sondern in Zeiten der Lieferandenkonzentration was ich glaube sehr wichtig für den Fachhandel ist.
00:57:20: Er hat einen zuverlässigen Partner wo er dann im Prinzip einmal die Woche eins zwei Kartons bekommt wo nur einmal ein Lieferschein verbucht, nur einmal eine Rechnung zur Zahlung freigeben muss statt zehn kleine Lieferscheine.
00:57:33: Ein weiterer großer Vorteil ist den, glaube ich, unsere Kunden schätzen in der Partnerschaft dass wir die Vorauszeichnung übernehmen.
00:57:41: ganz viele Händler haben nicht auf dem Schirm wie viel Zeit und somit kommt die Ware auch später auf die Fläche verloren geht in der Auszeichnung aber auch Kosten entstehen.
00:57:50: wenn nicht ein Assis war für acht Euro EK kauf und mich das Auszeichnen in vierzig Cent kostet, dann sind es fünf Prozent meiner Marsche, die wechseln.
00:57:58: Und das ist eine Wahrnehmung, die wir haben – eine positive Wahrnehmen, dass glaube ich wieder mehr Vertrauen zwischen Handel- und Industrie sich langsam aufbaut, weil am Ende sitzt mir gemeinsam im Einbot.
00:58:10: Unsere Konkurrenz ist nicht immer die eine oder andere Seite zwischen uns beiden.
00:58:15: Ich kann den Händler jetzt mit biegen und brechen mal schlechtes reindrücken.
00:58:18: Spätestens ein halbes Jahr später kommt das als Retourkutsche zu mir zurück.
00:58:23: Und ich glaube, in neuligen Zeiten dauert es dann wieder lang dieses Vertrauen aufzubauen.
00:58:28: Zumindest bei uns ist es so eine Vorgabe an mein komplettes Team, dass wir die Kunden wirklich individuell perfekt für sie beraten und die Konkurrenz ist jetzt wo ganz woanders.
00:58:37: Das ist ein Plattform wie T-Moschine, ja?
00:58:41: Die einfach mit unfairen Mitteln – und das muss man einfach so sagen unreguliert zur Teil stark subventionierten Dumpingpreisen Ware auf dem Markt drücken.
00:58:53: Was ich einfach erschreckend finde, weil wir uns in Europa einen gigantisch guten Standard aufgebaut haben.
00:58:58: Hinsichtlich Chemikalienverordnungen.
00:59:00: Aber jetzt auch mal über den Tellerrand hinaus geschaut nicht nur ein Sportfachhandel.
00:59:04: Schonmal im Spielzeugbereich ja du konntest egal ob du im Premium Spielzeug oder beim Discount aus gekauft hast eigentlich sicher sein dass da keine gefährlichen Giftstoffe drin waren.
00:59:13: Ich möchte nicht wissen was da unkontrolliert tagtäglich reinkommt und deswegen Ich finde, ich muss Handel und Industrie gemeinsam eigentlich anpacken.
00:59:22: Wie können wir für den Konsumenten wieder ein gemeinsames tolles Einkaufserleben schaffen?
00:59:27: Weil ich glaube einfach jeder Laden der erstmal geschlossen ist in einer kleinen Stadt und schaue ich wohne in einer Stadt mit achtundfünfzigtausend Einwohnern wird ganz schwer erst mal wieder eine Nachfolge dafür zu finden.
00:59:37: Und alles was man zerstört hat ist schnell zerstörbt.
00:59:40: es wieder aufzubauen kostet mehr Kraft meiner Meinung nach als es zu versuchen zu erhalten.
00:59:47: Worin liegt die Hoffnung für dich auf unsere Branche bezogen?
00:59:54: Das klingt vielleicht naiv und stumpf.
00:59:57: Meine Hoffnung liegt ganz, ganz simpel da drinnen, dass mein Vater mir eins damals schon mal gesagt hat Junior, da kam auch ein Katalogversand.
01:00:06: der war dann weg, der stationärer Fachhandel war noch da.
01:00:10: Es kam online, das stationäre Fachhandeln hat er auch überlegt.
01:00:13: jetzt haben wir mit unfernmitteln diese ausländischen Plattformen.
01:00:18: Ich habe der Hoffnung, dass tatsächlich auch wenn ich sonst wenig Hoffnungen in die Politik hab hier die Politik endlich jetzt mal ein Zahn zulegt.
01:00:25: Noch einmal Wettbewerb ist völlig ok, ja wir brauchen einen internationalen Wettwerb, er muss aber immer fair bleiben.
01:00:30: und am Ende liegt meine Haupthoffnung in uns Menschen, in unseren Konsumenten das es einfach wir weiterhin wertschätzen wollen.
01:00:39: schönes Gefühl ist wenn ich ein Produkt anprobier dann eine nette Beratung zu kriegen mit der Tragetasche rauszugehen, zu wissen ich habe jetzt das für mich perfekte Produkt gefunden und freue mich auszugehen.
01:00:51: Und für uns im spezifischen Sportfachhandel sehe ich wirklich die Hoffnung dass selbst in verrückten wilden Zeiten oder vielleicht genau eben dann der Konsument sehr interessiert daran ist seine sportlichen Aktivitäten wiederzu verstärken ein bisschen Abwechslung bis in den Kopf freigregen Sportverhandel wieder zurückkommt und sagt, hey für mein neues Hobby möchte ich mich jetzt noch besser
01:01:18: ausstellen.
01:01:19: Ja also ich glaube die Hoffnungen, die teilen viel, die jetzt zuhören und auch die Hoffnung dass die EU an dieser Stelle eine schnelle Regulierungsform findet gegenüber gerade den angesprochenen asiatischen Marken oder dem Asiatischen Markt.
01:01:35: das wird bestimmt eine große Herausforderung sein für die einzelnen Länder aber auch für die Europäische Union.
01:01:41: Danke dir Lukas!
01:01:43: Immer sehr gerne.
01:01:44: Vielen, vielen Dank Dereich!
01:01:45: Danke für den Austausch.
01:01:46: wir haben einen Schnelldurchgang durchpack gemacht und ich danke dir für deine Tipps und für den Assessoir Verkauf.
01:01:55: Leute wenn ihr Lust habt euch mit dem Lukas auszutauschen bzw.
01:02:00: Fragen habt dann Lukas dann schreibt uns doch gerne an Und das geht an presseadsport.
01:02:04: zweitausend Punkt DE.
01:02:06: Das betrifft natürlich alles auch rund um diesen Podcast.
01:02:09: Wenn Ihr Anregungen Kritik und Tipps haben solltet immer gerne her damit.
01:02:14: Lukas, ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg bei eurem durchaus beeindruckenden Weg.
01:02:19: das möchte ich so unterstreichen.
01:02:21: an dieser Stelle auch der Inklusionsgedanke den kann man gar nicht groß genug herausstellen.
01:02:27: Euch viel Erfolg!
01:02:29: Ich sagte es euch allen vielen Dank fürs Zuhören und ich sage bis zum nächsten Mal
01:02:34: ciao euer
01:02:35: Ralph Kerkeling.
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